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RE: Querfront • Absender: Markus Rabanus, 11.12.2018 20:53

@Martina, hinsichtlich seiner Sichtweise verließ mich drauf, was dir oben daran bemerkenswert erschien.
Grob gesagt lese ich nur in zwei Fällen mehr als das Posting oder gar nur den Titel:
a) wenn es Thesen sind, die Erkenntnisgewinn erhoffen lassen und mir nicht schon zu oft oder ähnlich begegneten,
b) wenn es um Autoren geht, deren Weiterentwicklung mich interessiert.
./.
Ob "wir Revolutionen erlebten":
Zwischen "Erleben" und Anteilnahme lässt sich gewiss unterscheiden, aber ich erlebte so einiges, was meinem Revolutionsbegriff genügt (Umsturz von Herrschaftsverhältnissen), sei es wegen unmittelbarer Wirkungen auf mein Leben und Denken, weil sich viele Konflikte in mein Berlin (seit 79) vehementer verlängern als bspw. in die Tee-Runden von bspw. Lüdenscheid.

Dir dürfte bekannt sein, was es da alles an Umstürzen international gab, vielleicht weniger bekannt, was es an meinen Unis und in meinen Nachbarschaften anrichtete.
Aber ganz bestimmt wirst dich der Hoffnungen und Skepsis erinnern, auch den Ernüchterungen, dass politischer Aufruhr zwar jede Menge zu ändern vermag, aber viel seltener zu bessern.

In Frankreich toben sich Gelbwesten und Polizei gegeneinander aus.
Viele Polizisten sind überarbeitet und fassen Demonstranten schon berufsbedingt als Feinde der eigenen Freizeit und Familie auf.
Viele Gelbwesten sind lieb, demokratisch und fallen weniger auf, je mehr rigoroser andere zur Sache gehen.

In Deutschland schauen viele neidisch auf die Gelbwesten, als dürfe sich auf der Straße entscheiden, was sich in den Wahlkabinen anders oder gar nicht entschied.

Und unzweifelhaft setzen sowohl in Frankreich als auch in Deutschland insbesondere Rechts- und Linksextremisten größere Hoffnungen auf die Unruhen als es diejenigen tun, die um den Lack ihrer Autos fürchten und strikte Gewaltlosigkeit verlangen.

"Rechts- und Linksextremisten" - das war in den Siebzigern und Achtzigern kaum jemals gemeinsam unterwegs - und ist auch heute weit überwiegend ungewollt, aber Querfront-Tendenzen sind stärker geworden, folglich auch stärker zu berücksichtigen.

Und dann ist eben wichtig: Soziale Ungerechtigkeiten


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