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RE: Iran-Konflikt • Absender: Markus Rabanus, 13.06.2019 06:01

Der Westen wird den Hass gegen sich nicht verkleinern, wenn er weitere Male Krieg beginnt und sich der Welt per Zerstörungskraft definiert.

Dem Westen muss es klar sein, dass seine erwiesenen Irakkriegs-Lügen in weiten Teilen der Welt weniger verziehen sind als in den eigenen Hauptstädten, in denen es hier und da zwar parteipolitisch motivierte "Untersuchungsausschüsse" gab, aber ohne völkerrechtliche Justiz und ohne strafrechtliche Folgen für schlimmsten Friedensbruch.

Die Diplomatie muss die USA in zügiger Abfolge zunächst dezent im Hintergrund eine Garantie gegenüber dem Iran abfordern, dass es zu keinerlei Krieg gegen den Iran kommt, auch nicht von Saudi-Arabien oder Israel.

Auf der anderen Seite wäre dem Iran abzuverlangen, dass er auf seine religiös verführerische und dämliche Kriegsrhetorik verzichtet - und sei sie noch so defensiv, denn der Iran würde sich in Schutt und Asche "verteidigen" und auch die iranischen Mittelstreckenraketen können nicht als angebliche "Vergeltungswaffe" taugen, sondern provozieren eher den Krieg und die "präventive" Verwüstung des eigenen Landes.

Tatsächlich sollten die selbsternannten Vertreter Allahs von Teheran dringend kapieren, dass alles stolze Marschieren ihrer fleißigen Revolutionsgarden rein gar keinen Nutzen hat, wenn über ihnen die Bomben fallen. Dass der ganze und meinethalben "heilige" militärische Mumpitz wie in so vielen Ländern allenfalls dazu taugt, die eigenen Massen zu knechten und in dieser Region vielleicht noch den "IS" in die Schranken zu weisen, aber nichts gegen die USA und deren Verbündete auszurichten vermag.

Im Übrigen war schon zu oft Krieg als "Verteidigung" Propaganda, so dass auch Selbstverteidigungsgeprahle dem Grunde nach einer Verabredung zum Krieg gleichkommt.

Nun könnten die Mullahs erwidern: "Und wir dürfen uns nicht verteidigen? Und man darf uns ungestraft angreifen?"

Nicht ganz, denn dreierlei:
1. Wer angegriffen wird, "darf" sich verteidigen, aber muss sich fragen, ob es funktioniert oder zum Selbstmord wird, denn immer sterben für den Stolz der Freiwilligen viel zu viele, die es nicht möchten.
Und die Unfreiwilligen hätten dann die Verteidiger mit den Angreifern gemeinsam auf dem Gewissen, wenn die Schlacht hätte anders vermieden werden können - sei es durch diplomatisches Geschick, durch veränderte Politik oder durch Kapitulation, die prinzipiell nicht weniger erhobenen Hauptes sein müsste als der wackere Schritt in den Tod.

2. Wer angreift, "darf" es nicht, sondern tut es in der optimistischen Annahme, dass es niemand hindern und strafen kann.
Und da vermute ich, dass zwar auch viele Angreifer umkommen können, aber das wäre denen, die gegen jegliches Völkerrecht über Krieg und Frieden entscheiden, kaum mehr als Krokodilstränen wert, vielleicht noch eine staatliche Trauerfeier und alle Frauen in schickem Schwarz, viele sogar mit Schleier.

3. Wenn der Menschheit jemals mit dem "Nicht-Dürfen" von Krieg ernst würde, dann müssten wir uns um das "Können" des Kriegeführens kümmern, denn so lange sich die Staaten nicht der Justiz und einem Streitkräftemonopol der Vereinten Nationen unterstellen, werden sie ihre Streitigkeiten mit ihren "Selbstverteidigungsstreitkräften" austragen - und immer weniger auf den "Schlachtfeldern" - und immer mehr in den Ruinen der Städte.

Okay, die völkerrechtliche Sichtweise, wie hier etwas sarkastisch dargelegt, wird weder Teheran noch Washington Richtschnur sein.

Wozu dann? Weil sich nie etwas bessern kann, wenn man das Treiben der Falschen bloß bejammert oder angiftet, aber nicht sagt, wie es richtiger wäre.


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