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RE: Iran-Konflikt • Absender: Markus Rabanus, 18.06.2019 02:14

Jörg Sobota, unausweichlich (!) wird jede Kritik am Kurs der eigenen Regierung oder der eigenen Bündnispartner dann propangandistisch auf der anderen Seite des Grabens instrumentalisiert.

Ich mag mir nicht antun, dass Sie mich für derart naiv halten, solche Effekte zu unterschätzen 😢
Da es jedoch beider Sorten Leute gibt, müssen wir uns beide gefallen lassen, jeweils mit welchen einen Topf vermutet zu werden.
Schwamm drüber , denn in unseren politischen Breitengraden ist immerhin Fortschritt, dass man nicht vor das Kriegsgericht kommt, wer der Kollaboration verdächtigt wird.

Mich neben der iranischen Flagge zu sehen, mag halt auch sein, wenn man vielen Texte nicht kennt, in denen ich andere Verhandlungsziele forderte - und Verzicht Teherans auf jeglich atomaren Unfug, auch die Stromerzeugung betreffend, denn genug andere Energieressourcen, zu deren Nutzung wir behilflich sein könnten.
Aber solche Forderungen wurden auch vom "grünen" Fischer torpediert, der damals an den Verhandlungen teilnahm.

Und Russland sowie die arabischen Ölförderstaaten hatten ebenfalls kein Interesse an vernünftiger Beilegung des Konflikts - und heute obendrein noch die Fracking-USA, denn mit dem Iran wäre ein Konkurrent mehr auf dem Markt und Einnahmen aus der energiehungrigen EU geschmälert.

Das Problem wie immer: Die wahren Gründe sind zu profan, um damit heute noch politisch punkten zu können. Denn wir leben nicht mehr in Zeiten, als krude "Eroberung" noch ehrenhaft war.

Für die heutigen Konflikte braucht es ideologische Feindbilder, die möglichst sämtliche Gemeinsamkeit über Bord werfen.

Wie verlogen solche Feindbilder sind, lässt sich daran erkennen, mit wem man gegen wen kollaboriert - im geostrategischen Interesse.

Zwar möchte auch nicht aus Saudi-Arabien einen Feind machen, aber es sind andere Prinzipien, von denen ich mich leiten lasse und auch keinen Waffendeal gestatten, der so sehr über Polizeiliches hinaus geht, dass aus "Landesverteidigung" Krieg um den Jemen wird oder gar gegen den Iran, denn Trumps weltgrößter "Deal" mit Saudi-Arabien scheint dafür schon ziemlich geeignet.

Meine Forderungen sind tief gestaffelt. In Sachen Waffenlieferungen durchaus für Mitspracherecht der potenziellen Feinde des Belieferten bis hin zum Genehmigungserfordernis per UNO-Generalstab, der seit 1945 dahin schlummert und den unsere Außenminister mit Ausnahme des verblichenen Westerwelles wahrscheinlich überhaupt nicht kennen.

Und alternativ wäre mir ebenfalls recht, wenn sich Deutschland nach zwei verbrecherischen Weltkriegen aus allem Militärischen raushielte und sich im Rahmen der internationalen Arbeitsteilung auf eine globale Katastrophenwehr spezialisierte, die dann ruhig auch 3 Prozent statt 2 Prozent des BSP schlucken dürfte.

Der internationale Waffenmarkt wäre einen Konkurrenten los.

Wir müssen solche Sachen grundsätzlicher diskutieren, ob es statthaft ist, aus Gründen verschiedener Hoffnungen dann gleich auch noch die Gemeinsamkeiten über Bord zu werfen:

1. Die eigene Politik nicht mehr kritisch zu kommentieren, wäre das Aus demokratischer Verfasstheit.

2. Und Würdelosigkeit für jeden Einzelnen.

3. Wer den Kritiker der eigenen Fahne nur noch neben der Fahne des Feindes sieht, unterscheidet sich in solcher Sichtweise nicht mehr von dem, wie er seine Feinde beschreibt.

Ich gehe davon aus, dass wir uns hinsichtlich solcher Punkte einig sind, ansonsten wäre Ihr Platz in Teheran  , denn dort wird auf das Schweigen von Opposition bestanden.

verlangt, weil Kritik vom Gegner instrumentalisiert wird, macht sich dem Gegner gleich,

, weshalb ich Leute, die es mir vorwerfen dann auch sagen könnte: Geht doch rüber zu den Feinden, denn dort ist so, wie Ihr es hier haben wollt: Geschlossene Reihen. Opposition schweigend."

Fürs Liken blieb Ihrem Posting dennoch vieles enthalten.


kann mir nicht vorstellen, dass man


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