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RE: Iran-Konflikt • Absender: Markus Rabanus, 14.07.2019 17:44

Habe ich alles berücksichtigt 😎 Jeder von dir genannte Aspekt steckt drin. Seit vielen Jahren fordere ich es. Mitunter wurde es zum Antrag von drei, vier im Bundestag, aber ohne Nachdruck.

Zum AKW-Befürworter macht mich der Konflikt nicht. Und ganz abgesehen von den spezifischen Technikrisiken ist Atomtechnologie auch erheblich komplizierter als es Erneuerung von Gaskraftwerken wäre.

Den USA, GB, den Saudis und vielen anderen Öl- und Gasstaaten geht es darum, den Iran (wie auch Venezuela) als Konkurrenz vom Weltmarkt zu verdrängt zu halten. Aber auch Russland hat solches Interesse und spielt deshalb keine friedensmittelnde Rolle, sondern verdient obendrein an Waffenlieferungen nach Teheran.

Wie auch die USA und weiteren Nato-Staaten ganz dolle an diesem Konflikt durch Waffenliefeungen verdienen.

Reflexartig wird das einander vorgeworfen. Das müssen wir nicht mitmachen.

Wichtig ist, dass der Konflikt als doppeltes Geschäft begriffen wird:
1. Für viele Konfliktbeteiligte einen Energiekonkurrenten weniger,
2. Für Russland (und China?) und viele Nato-Staaten Waffenhandel.

Deshalb wäre dem Iran sogar auch kein Weg aus dem Konflikt beschieden, wenn er meinen Ratschlägen folgen würde.

Trotzdem ist das Atomprogramm falsch, denn zu gefährlich, zu konfliktverschärfend und zu teuer, denn es bremst andere Technologien aus.

Alle politischen Probleme lassen sich lösen, auch gegen die größten Widerstände, aber zum Scheitern trägt die Reflexartigkeit bei, mit der sich leider auch die Friedensbewegung entweder den Konfliktparteien an die Seite stellt oder die Konflikte nicht völkerrechtlich angeht, sondern bloß mit Gänseblümchen.


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