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RE: Iran-Konflikt • Absender: Markus Rabanus, 12.06.2018 11:33

So ärgerlich und völkerrechtswidrig Trumps Vertragsbruch, so abwegig ist, dass Teheran überhaupt am Atomprogramm festhält:

1. Niemand kann Politikern vertrauen, welche glauben und predigen, durch den Kriegstod "ewiges Leben" zu erlangen.

2. Der Iran hat genügend fossile Energievorkommen und kann sich nicht mit energetischen Erfordernissen rausreden.

3. Der Iran ist als Erdbebenregion besonders ungeeignet für atomenergetische Großexperimente.

4. Es wäre sinnvoll, wenn Teheran und dem iranischen Volk vorgerechnet würde, was die feindselige und atomare Politik den Iran nicht nur an Vertrauen, sondern auch an Wohlstand gekostet hat. ohne dass sich dadurch die Sicherheit des Landes verbessern konnte, sondern im Gegenteil den Iran zum Karthago der Kriegstreiber machte.

Im April 2012 forderte ich alle Bundestagsparteien mit direkten Anschreiben auf, dass sich Deutschland mit Angeboten zu Gas-Kraftwerken, Solar-, Windtechnik usw. in die Atomverhandlungen einbringen solle. - In diese Richtung muss es auch jetzt gehen.

Teherans Drohung, die Uran-Anreicherung wieder hochzufahren, entspricht zwar der Logik des Abkommens und dessen Bruchs, steht jedoch für das anti-intellektuelle Niveau bloßer Retourkutsche und Prahlerei mit der Macht zu fortgesetzter Dummheit, denn keines der obigen vier Argumente wird dadurch entkräftet.

Die Friedensbewegung täte gut daran, sich in diesem Streit nicht auf irgendeine der streitbeteiligten Seiten zu stellen, denn ausnahmslos alle Seiten sind auf dem falschen Trip: Teheran, Washington, Tel Aviv, Moskau, Peking, Paris, London, Berlin usw.

Die Forderungen müssen lauten:
- Hände weg vom Iran!
- Und an Teheran: Hände weg vom Atomprogramm!
- Streitet Euch vor dem Internationalen Gerichtshof, denn dort gehört hin, was Ihr an Streit nicht beizulegen wisst.

Wie sähe konstruktive Friedenspolitik aus?
a) Berlin soll Teheran Alternativen zur "friedlichen Atomenergie" anbieten.
b) Wenn Teheran einwilligt, soll Berlin Teheran zusichern, an keinerlei kriegerischer Handlung gegen den Iran teilzunehmen und auch in der Nato erforderlichenfalls Veto einzulegen.

(Post an Otmar Steinbicker)


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