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RE: Mietenpolitik & Sanierungsgebiet • Absender: Markus Rabanus, 18.06.2021 13:20

Anfang der Neunziger interessierte ich mich für das besetzte Eckhaus Rigaer/Liebigstr. Es sollte ca. 3/4 Mio. DM kosten und hätte mit ca. 300.000 DM saniert/modernisiert noch preisgünstig vermietet werden können.
Aber die Besetzer waren zu abgedreht, wollten alles zum Nulltarif, denn das Haus gehöre ihnen.

Ich witzelte, daraus ein Mehrgenerationenhaus zu machen, so dass auch ihre Eltern einziehen und im Alter von den Jüngeren gepflegt werden. Aber das entsprach nicht den hormonell bedingten Wünschen des Flüggewerdens von Nestflüchtigen.
Und Irrsinn, dass diese Einstellung politische Unterstützung fand, mit Geschwafel von "Freiräumen" usw. - jahrzehntelang.

ABER nicht minder politisches Versagen, wenn gleichzeitig und ebenfalls jahrzehntelang große Wohnhäuser im Leerstand verblieben - und meine Kaufangebote mit fadenscheinigen Begründungen von Ämtern abgelehnt wurden, die den von ihnen verwalteten Kommunal-Besitz auf erste Anfragen oft gar nicht kannten - oder "ungeklärte Vermögensverhältnisse" vorschoben, obgleich es dafür Regelungen gab, wie ich sie mitunter nutzte.

Oft hätte ich es für RICHTIG gehalten, solche Gebäude würden protest-besetzt, aber für derlei Proteste finden sich eben leider meist nur Idioten - und keine BürgerInnen, die den kommunalen Besitz vergeudet sehen.

Und Schande über die Parteien, denn sie hocken alle tief drin in schlechter Verwaltung - und versuchen allenfalls, aus den von ihnen selbst verursachten Missständen politisches Kapital zu schlagen - die einen auf Seiten ihrer sich ideologisch verbrämenden Rechtsbrecher, die anderen als "Hüter von Recht und Ordnung", bloß eben, dass die Ordnung aus Versäumnissen ist - und auch nicht "rechtens", je näher der Einzelfall beschaut.


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