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RE: Obamas Bilanz in Friedensfragen • Absender: Markus Rabanus, 17.07.2019 12:57

Es hat Methode perfider Autoren, zu behaupten, dass vergleichsweise fortschrittlichere Politiker als Erlöser von allen Übeln abgebetet würden, um sie dann leichter vom überhöhten Sockel stoßen zu können.

Wollte man die Kritik an Obama ernst nehmen - und sie ist in vielem falsch z.B. im Falle Libyens, so sollte man solche Autoren fragen, was sie damals schrieben, ob sie für McCain und Sarah Palin warben.

In Sachen Libyen war es Sarkozy, der die Intervention anschob - und Obama wurde mal wieder seiner Zögerlichkeit beschuldigt. Und Völkerrecht scheint den "Nachdenkseiten"-Autoren nicht zu interessieren, denn die verbindlichen Resolutionen geboten Gewaltverzicht im Bürgerkriegsland.

Dass sich Westerwelle im WSR der Stimme enthielt, wurde vielerseits kritisiert, während ich es begrüßte, denn es war m.E. absehbar, dass die Intervention nicht geeignet sein werde, einen Waffenstillstand durchzusetzen, sondern zum Regimechange und anschließenden Chaos führen werde.

"Versprechen gebrochen"

Das ist keine Seltenheit, zumal Wahlversprechen oft nur den Wahlsieg bringen sollen,
aber es kommt ebenfalls oft vor, dass sich Wahlversprechen nicht einlösen lassen,
weil die Widerstände zu groß werden
oder die Mitwirkung anderer Staaten ausbleibt,
oder neue Probleme entstehen,
oder sich eine schwache Regierung auf Kompromisse einlassen muss, um überhaupt noch etwas schaffen zu können, also Prioritäten setzt, wie im Falle Obamas die Krankenversicherungspflicht höchste Priorität erlangte, während ihm außenpolitisch weitgehend die Linie verloren ging, so auch in Syrien, in Rüstungsfragen, Völkerrechtsbrüche, die auch ich ihm vorwarf.

"Whistleblower verfolgt"

Mein Protest war heftig - und ich forderte unsere Bundesregierung auf, diplomatisch zu intervenieren, den Whistleblowern Asyl wenigstens plakativ Asyl anzubieten. - Gleichgerichtete Petitionen fanden reichlich Zuspruch. Für unsere Regierung kam es nicht in Frage.
Und wie das Ehepaar Obama über den Hubschrauber-Einsatz dachte, mag jeder seine eigenen Vorstellungen haben.
M.E. wird im Weißen Haus keine Begeisterung gewesen sein, aber "Staatsräson" - und die Frage, ob McCain/Palin die Whistleblower amnestiert hätte, wohl eher zu verneinen, denn die selbsternannte Supermacht bleibt sich treu in der Anmaßung, Supermacht sein zu dürfen, während ich der völkerrechtlichen Auffassung bin, dass einzig die Vereinten Nationen "Supermacht" sein dürften.

Und es fragt sich: Wo waren wir in diesen Konflikten? Wie lauteten unsere Vorschläge? Und mit wem waren sie durchzusetzen? Mit Merkel, Putin oder Wagenknecht?

Als jemand, der sich stets zu konstruktiver Kritik verpflichtet sieht, weil "Friedensforschung" eben Wege zur Herstellung von Frieden zu finden hat - und zwar auf Basis des Völkerrechts und seiner Weiterentwicklung, beobachtete ich die Akteure so genau, wie sich in die Karten schauen ließen - und sah nüscht, was über ein "So nicht!" oder gar den Wechsel auf die Gegenseite von Konflikten hinaus lief.

Obamas Bilanz war schmächtig, war schlecht, aber wer übersieht oder gar ausblendet, wie sehr die Supermacht USA in der Amtszeit ihres ersten schwarzen Präsidenten ihre rassistische Fratze zeigte, ist entweder realitätsblind oder will Realität klittern.

Dann fragt sich: Warum?

Tja, @Nachdenkseiten, erklärt das mal - oder noch wichtiger: Erklärt mal, in welchem Moment sich Euer Artikel vom Obama-Bashing rechtsextremistischer Publikationen unterscheidet. Nennt mir einen einzigen Unterschied.
Fällt keiner ein, dann macht Ihr Euch mit denen gemein.


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