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RE: Antiislamismus und Antisemitismus • Absender: Markus Rabanus, 22.10.2020 14:32

Mohamed M., vieles richtig, was Sie schreiben - und verfassungsrechtlich hohes Level,
aber die Betroffenheitsaspekte halte ich für falsch interpretiert, denn wenn die bekannteste Mohammed-Karikatur den Propheten mit Bombe & Zündschnur als Turban zeigt, dann richtet sich das mir nicht gegen den Propheten, sondern gegen Strolche, die ihn für Gewaltverbrechen missbrauchen, wie es massenhaft passiert.

a) Und oft inklusive Allah-Schlachtruf, was ebenfalls gegen ein abrahamitisches Gebot verstößt, den Namen Gottes für eigenes Handeln nicht im Munde führen zu dürfen.

b) Überdies schildert der Koran einen Propheten, der gelassener auf Spott zu reagieren gebietet.

c) Überdies sah sich Mohammed nicht als Gott, sondern als Menschen, weshalb Gotteslästerung gegen ihn gar nicht möglich ist.

Und selbstverständlich gibt es "die Muslime", wie es auch "die Juden" und "die Hindus" usw. gibt, solange es um die Grobeinteilung von Religionen geht - und nicht um Sippenhaft.

Aber selbstverständlich sollten sich diejenigen, in deren Religion Namen Verbrechen geschehen, für die vorderste Kritik am Missbrauch verantwortlich fühlen.

Mal praktisch: Es fordert mich schärfer heraus, wenn Angehörige meiner Familie oder Firma dummes Zeug verbreiten oder Verbrechen begehen als wenn es Menschen tun, mit denen ich weniger gemeinsam habe.

Oder anders: Auf wen hört ein muslimischer, jüdischer, christlicher Extremist eher? Auf mich Atheisten oder auf seine "Glaubensbrüder"?

Okay, oft auf mich   , aber das ist Ausnahme, weil ich mich mit den drei genannten Relis besser auskenne als viele, die bloß auswendig lernten und weniger denken.

Und weil ich anders fokussiert bin, auf die gemeinsamen Werte - und die Rivalitäten der Religionen einzudämmen fordere, denn die Rivalität schadet den Werten.

Es darf Wettbewerb sein, aber keine Rivalität - und dafür steht auch einer der besten Mohammed-Sprüche, wenn im Koran zitiert, dass Allah einen Wettbewerb im Guten gewollt habe, anderenfalls nur eine Religion zugelassen hätte.

Das ist ein Gebot zu friedlicher Koexistenz - und gute Basis, aber besser geht immer - und deshalb fordere ich nicht bloß friedliche Koexistenz, sondern ausdrücklich auch friedliches Zusammenwirken - nicht nur von den Religionen, sondern auch von den Staaten und allen Menschen.


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