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RE: Klimawandel und Klimapolitik • Absender: Markus Rabanus, 29.06.2019 02:39

Die Zahlenreihen sind länger als 100 Jahre verlässlich. Nur war in den frühen Jahrzehnten weniger Messungsdichte und weniger globale Zusammenarbeit.
Aber die vorliegenden Zahlen genügen - und wenn die Wissenschaft so einhellig ist - und eigentlich auch für jeden plausibel, dass wir mit unseren mehr als 7,6 Milliarden Menschen ungeheuerlich auf Planet und Atmosphäre einwirken, dann darf und sollte man der Wissenschaft trauen.
Wenn obendrein so durchsichtig ist, dass sich so viele Menschen aus Gründen des Komforts oder wegen des teuren SUV in der Garage am naturverderblichen Lebenswandel nichts ändern möchten, dann ist es ebenso klar, dass sich für diese vielen Menschen auch Politiker finden und Karriere machen, indem sie menschliche Verantwortung für den Klimawandel bestreiten.
Niemand muss erst Atomphysiker sein, um sich für oder gegen Atomwaffen und deren Einsatz zu positionieren.
So muss auch niemand Klimatologe sein, um sich für oder gegen deren Mahnungen positionieren zu dürfen.
In AfD-Kreisen kursiert ein Interview, das angeblich oder tatsächlich am Rande einer Schüler-Protestdemo gegen die zögerliche Klimapolitik geführt wurde.
Der Interviewte wusste nicht, wie hoch der CO2-Anteil in der Atmosphäre ist.
Darüber amüsieren sich die AfD-Fans, obgleich man 99 % von denen binnen Sekunden mit einfachsten Fragen zu Welt und Geschehen wie Totaldeppen aussehen lassen könnte.
Aber darauf kommt es nicht an, denn eigentlich wissen alle, dass wir den Planeten ruinieren, wenn wir "weiter so machen".
Drum kann es nur darauf ankommen, Wege zu finden, auf welche Weise wir insbesondere Energiewende und auch Konsumwende politisch akzeptabel hinbekommen.

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Um es mal ungenau, aber anschaulich zu formulieren:
Wir holten in den vergangenen 120 Jahren mehr CO2 aus der Erde als dort in Hunderten Millionen Jahren eingelagert wurde.

Daraus sind Folgen.

Es sind nur wenige Wissenschaftler, die andere Auffassungen vertreten, aber sie bekommen viel Gehör, vor allem in wirtschaftsnahen Medien, die anders als die Öffentlich-Rechtlichen abhängiger vom Inserategeschäft sind und deshalb den Wirtschaftsinteressen .. usw.usf. - ich glaube nicht, dass man das erklären muss  

Jedenfalls stehen Konsum-Gier vieler Menschen und die mächtigsten Wirtschaftsinteressen gegen Einsparung, verdienen an Unvernunft und Naturverbrauch und sind folglich auch gegen die Dringlichkeitsmahnungen der Wissenschaft.

Nur komplett Unseriöse bestreiten. Und auch die Wirtschaft tut es nicht (mit ganz wenigen Ausnahmen, die es immer gibt).

Die "Klimaskeptiker" fahren eine andere Schienen,
a) jede konkrete Maßnahme zu torpedieren, sie sei nicht effizient und deshalb unnötig, deshalb bloß dem Wohlstand abträglich,
b) alles sei nicht so dringlich.

zu a) Wenn ich ein Haus baue, dann fange ich mit irgendetwas an, denn ich kann nicht das Ganze auf einmal zaubern.

zu b) Es ist sogar dringlicher als in vorherigen Klimaberichten prognostiziert.

Wer für die Richtigkeit bürgt? - Wie stellst du dir das vor?

Alle Umweltdaten sind im Negativtrend: Artensterben, Mikroplastik in der Nahrungskette, alles kein Witz.

"Verbürgt" also ist, dass wir werden den Planeten vor die Wand fahren, wenn wir uns all diese Erkenntnisse nicht zur Vernunft werden lassen.


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