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RE: Klimawandel und Klimapolitik • Absender: Markus Rabanus, 29.06.2019 23:46

Bitte, bitte nicht traurig oder gar sauer sein, wenn ich ganz drastisch widerspreche  

ich schaute nur stichprobenartig, denn sah schon viele solcher Sendungen - und bin noch nicht dement  

Es werden falsche Behauptungen aufgestellt, wenn es bspw. heißt, dass die Wissenschaft Hurrikane nur noch aus dem Klimawandel erkläre.
Das mag im BluePress vorkommen, die heute so, morgen andersherum schreiben, um die die Sensationslust ihres Publikums bedienen. Aber nie in seriöser Wissenschaft.

Wenn Leute so argumentieren, dass sie der Wissenschaft vorab Stuss unterstellen, dann folgt typischerweise wirklicher Stuss.

Und das passiert dann auch, dass bspw. die Eismassen noch immer wie Laubfall und Frühling schmelzen und wachsen, was sie jedoch nicht mehr tun. Ob Alpen, ob Grönland, ob Arktis, Antarktis, Himalaja usw.

Und der Zusammenschnitt müsste aufmerken lassen, denn es kommt zu Sprache, dass die falschen Eiszeitpropheten dann von den CO2-Warner korrigiert worden seien, während die Sendung insgesamt das Märchen verbreiten möchte, wir hätten kein CO2-Problem.

Auch auch diese kurze Sequenz war falsch, weil nicht erst in den Siebzigern, sondern bereits seit mindestens 60 Jahren vor den Klima-Folgen gewarnt wurde, die sich aus dem Verbrennen fossiler Energieträger ergeben, also seit der Phase, als die massenweise Ölförderung der massenweisen Kohleförderung hinzu kam.

Auch schon die Eiszeitprognose wurde falsch dargestellt, denn sie begründete sich ihren damaligen Vertretern aus der anthropologischen und archäologischen Rückschau, soweit damalige Wissenschaft fortgeschritten war.

Und es gab weitere Ansätze für Eiszeitprognosen, von denen eine uns Nordeuropäern womöglich die Winter ungemütlicher werden können, wenn bspw. Golfstrom und atmosphärische Strömungen auf planetare Oberflächenerwärmung reagieren.

Das muss heute nicht mehr bedeuten, dass mein Wohnsitz wieder unter Hunderten Metern Gletscher gerät, aber ohne Golfstrom bei uns kein "gemäßigtes Klima", sondern krassere Winter und Sommer.

Und auffallen sollte auch, wie krass das Filmchen übertreibt, wenn die lächerlichen Ausgaben für Klimaforschung und Klimakongresse ins Feld geführt werden, als seien sie "Wirtschaftsinteresse".
Mit einem Minimum an kritischer Reflexion dessen, was dort gesagt wird, müsste doch jedem klar sein, dass den etwaigen Ego-Interessen von Klimatologen x-tausendfach (!) stärkere Wirtschaftsinteressen nahezu aller Branchen gegenüber stehen.

Am Ende der Quatsch mit den "Energiesparbirnen", als seien die von Umweltschützern durchgesetzt, denn durchgesetzt wurden sie von der Wirtschaft, weil tieferer Griff in unsere Taschen - und nichts mit eingerechnet, was die Herstellung, die tatsächliche Funktionszeit und "Entsorgung" anbetrifft.

"Religion" ist nicht, dass wir zu wenig tun, um unserer Umwelt und Klimazerstörung Einhalt zu gebieten, sondern "Religion" ist, es "nicht glauben zu wollen":

Wir haben Religionsfreiheit. Insofern wäre es nicht schlimm - und die Natur kann kein Veto einlegen, sondern bloß zeigen, was an Vorstellungen richtiger und falscher ist.
Es stehen diesbezüglich keine einander gleichwertigen Meinungen gegenüber, so dass man sich nicht wirklich unschuldig zurücklehnen und abwarten dürfte, bis die letzten "Weiter-so-Stimmen" verstummt wären.

Wir können auch zu spät kommen. Und das werden wir wahrscheinlich auch, zumal der Klimawandel nicht unser einziges Problem darstellt, aber wir könnten mehr für die Entschleunigung falscher Entwicklung tun.


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