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RE: Klimawandel und Klimapolitik • Absender: Markus Rabanus, 30.06.2019 06:08

@Alice, so lange man für möglich hält, die Wissenschaft sei sich nicht einig, weil es in ihre Stimmen gibt, die anderes sagen, dann sollte man sich die "herrschende Meinung" auf keinen Fall nur von denen erklären lassen, die sie bestreiten.

Also sollte man sich mit mindestens gleicher Gründlichkeit die "herrschende Meinung" befassen, um erkennen zu können, ob sie von ihren Kritikern korrekt dargestellt wird.

Ansonsten bliebe man in Gerüchteküchen. Aber unser Laien-Wissen entsteht durch kritische Reflexion von Wissen.

In der Juristerei, auch in meiner Völkerrechtsbeschäftigung gibt es viel "herrschende Meinung", von der aber nur dann die Rede ist, wenn "Mindermeinung" oder anderslautende Rechtsprechung noch Relevanz hätten.

Wenn aber die Kräfteverhältnisse derart ungleich verteilt ist, wie derzeit hinsichtlich unserer CO2-Freisetzung, dann wäre in der Juristerei nicht mehr von "herrschender Meinung" zu reden, sondern von "allgemeiner Auffassung".

Im Völkerrecht und anderem vertrete ich zuweilen "Mindermeinungen", aber ich bin kein Fälscher und würde nicht behaupten, dass sich die "herrschende Meinung" der von mir geltend gemachten Gedanken keine Gedanken mache, denn so argumentieren bloß Fälscher und Lobbyisten.

So auch in der Klimatologie: Viele Fragen sind auch dem Weltklimarat "offene Fragen", weshalb sich die Modelle der Entwicklung sogar arg unterscheiden, aber allen gemeinsam, dass wir hier nicht binnen weiterer Jahrzehnte mit dem Klima spielen dürfen, wie es die Natur sich über Jahrmillionen zumutete und das irdische Leben mehrfach umkrempelte.

Wir sind keine Lebewesen, für die es im Kambrium schön gewesen wäre, als es andere CO2-Werte gab.

Und es ist wirklicher Unfug, wenn erzählt wird, es komme auf zweite oder dritte Nachkommastelle des niedrigen CO2-Gehalts der Atmosphäre nicht an, der in dass es

"allgemeinen Auffassung" offene Fragen.

Leugner tun womöglich auch offen bleiben werden, weil sich die Komplexität der Natur nicht einfach so "managen" lässt wie meine Firma.


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