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RE: Klimawandel und Klimapolitik • Absender: Markus Rabanus, 25.07.2019 04:00

Naja, wie man "in kommenden Jahrhunderten über uns denken wird", ist vielen Menschen zu fern - und sogar auch mir, denn ich war sehr mit Friedensfragen befasst und machte mir genauere Vorstellung davon, wie oft Kontrollverlust passierte und wie haarscharf die Menschheit an der Selbstauslöschung vorbei schrammte,
weil z.B. die "Frühwarnsysteme" binnen Einschlagszeit nichts anderes gewährleisten können als Irrtümer, ob vielleicht Ente oder Rakete anfliegt.

Und nicht einmal der best beschützte Präsident käme rechtzeitig in den Bunker, es sei denn, dass er der Angreifer wäre.

Wir haben als Menschheit auch dieses Problem nicht auf Schirm - und sollten es lösen, bevor es uns heimsucht. Durch allgemeines Atomwaffenverbot oder zumindest durch UNO-Atomwaffenmonopol.

Was wir seit Generationen an der Umwelt vergeigen, ist schleichender mit zunehmender Geschwindigkeit, so dass "in kommenden Jahrhunderten" unser heutiges Handeln überhaupt nur noch dann reflektiert werden kann, wenn weiterhin großes Glück und wir rechtzeitig die richtigen Konsequenzen zogen, was vielleicht schon verspätet ist, so dass Asseln die Welt regieren, die wir uns "untertan" machen zu dürfen glaubten anstatt unsere Fortschritte mit der Natur zu arrangieren.

Das Lesch-Interview ist lang (30 Minuten) und meine Texte oft "ausladend", so dass nicht gehört, nicht gelesen wird, aber ich möchte versichern, für das Amt des Regierungssprechers vollends disqualifiziert zu sein, denn ich behaupte zu oft, dass mir die Regierung der Meisterung von Gegenwart und Zukunft zu unverdächtig ist ;-)

Allerdings halte ich der Politik zugute, wäre sie unbestechlicher, dass sie demokratisch eben auch der Dummheit und Unvernunft verpflichtet ist oder durch strikte Vernunft an noch falschere "Alternativen" die Macht verlöre.

Vernichtende Kritik und Totalopposition spielen nicht zwingend der Vernunft in die Hände - und die Vernunft hat zu differenzieren, also ruhig auch die Merkel zu loben, wenn sie FridayForFuture begrüßt - und sie zu tadeln, wenn sie dem Gruß Kontraproduktives folgen lässt.

Vernünftige Kritik stärkt die Vernunftmomente und macht den Weg in Gegenrichtung dicht. - Das haben wir noch nicht so ganz hinbekommen.

Interessant wäre die Frage, woran das liegt.

Mein Vermuten: Wir sind zwar vom Erfordernis überzeugt, aber nicht davon, dass wir es schaffen und womöglich noch weniger davon, dass wir es wollen.

Aber es wird uns nichts anderes übrig bleiben. Oder wir versagen, wie schon so oft in der Menschheitsgeschichte - und inzwischen erheblich gewachsener Dimension.


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