Benutzername:
Betreff:


Beitrag:
[b][/b]
[i][/i]
[u][/u]
[code][/code]
[quote][/quote]
[spoiler][/spoiler]
[url][/url]
[img][/img]
[video][/video]
Smileys
smile
smile2
spook
alien
zunge
rose
shy
clown
devil
death
sick
heart
idee
frage
blush
mad
sad
wink
frown
crazy
grin
hmm
laugh
mund
oh
rolling_eyes
oh2
shocked
cool
[pre][/pre]
Farben
[rot][/rot]
[blau][/blau]
[gruen][/gruen]
[orange][/orange]
[lila][/lila]
[weiss][/weiss]
[schwarz][/schwarz]
Sicherheitsabfrage*
Tippen Sie die Buchstaben hier ein:

 
*Zur Vermeidung von Spam
Datei anhängen

In Antwort auf

RE: 2019-03-11 • Absender: Markus Rabanus, 11.03.2019 17:59

Liebe @Astrid, auch ich weiß, wenn ich von "Frauen" spreche, wovon die Rede ist 😎 ;-)
Tatsächlich kam es mir nach der Wende in einem Dorfe unweit Berlins so vor, als seien Ostmänner ohne Ostfrauen dem Untergang geweiht, denn ich kannte keinen Schnaps statt Frühstück, aber der Schock von Arbeitsplatzverlust saß vielen halt tief - und eben Dorf.
So stellen sich allgemeinere Fragen zur Rollenverteilung über wer "Gibt die Brust?" hinaus, bspw. Berufe und Gattenwahl:
Damals schien mir immerhin, dass Frauen im Osten im Vergleich zur Westüblichkeit häufiger höher qualifiziert oder auch jahrgangsälter waren als ihre Gattenwahl.
Mir schien ein anderer "Pragmatismus" vorzuherrschen, denn die Alltagsprobleme waren in Ost und West verschieden. Der handwerklich begabtere Mann verdiente verschiedentlich mehr als Ärztinnen und erfüllte daheim allerlei Ansprüche, die es nicht von der Stange gab. Auch der Trabi wurde nicht so schnell verschrottet.
Ob es tatsächlich so war, in welchen Sparten, welcher Größenordnung und ob sich seither etwas änderte, müsste sich eigentlich wissenschaftlich eruieren lassen. Wäre mir interessant.
"Anders sozialisiert" soweit klar, zumindest verdachtshalber, aber geschlechterrollig war ich in meinen Ost-West-Kreisen des Eindrucks, dass es östlich "klassischer" i.S.v. patriarchalischer zuging,. wer kocht und wäscht, wer macht die politische Stimmung im Wohnzimmer und wer entscheidet die Reifenbreite?
Nun kann es allerdings sein, dass mich länger als andere Leute betrübte, dass der Frauentag im Osten zum "Muttertag" verkam, um das "Volk" zu mehren - und kein Thema war, dass die ZKs wie katholische Bischofskonferenzen aussahen.
Allerdings war der Frauentag im Westen auch eher bloß für feministische Eliten Termin, woran zuvoriger Ost-West-Vergleich hinkt, wie auch der gesamte Vergleich, wer die Einöden Bayerns oder Lüdenscheids kennt - wie auch die Bundestagsreden von Konservativen, den Einfluss der Kirchen.
Auweia, vieles spricht für deine These.
Was am Mythos "dran ist", bleibt mir dennoch zu überwiegend davon abhängig, wen man kennt, was einen erfreut oder enttäuscht.
Worauf es ankommt und nicht sonderlich elegant am Thema vorbei: Frauen können weiter aufholen, wäre bspw. die Parität in Volksvertretungen und Ministerien als Schubkraft begriffen.
Viele Frauen lassen sich einreden, dass Quoten sie zu "Quotenfrauen" herabsetzen, als stehe ihnen die Hälfte vom Kuchen noch immer nicht zu, denn schlimm stelle ich mir vor, die "Fünfte" von Schröder oder im "Heimatministerium" von Horst eine "Alibifrau" zu sein.
Naja, die hat er ja nicht, denn seine "Heimat" sieht die Frau eher bloß bis zum Vorzimmer, wenn schon nicht "daheim".
An solchen Fragen entscheidet sich mir, wie weit Frau/Mann Probleme erkennen und zu lösen beitragen. Das zu diskutieren, fällt mir in meinen Ost-West-Kreisen gefühlt gleichermaßen schwer.
Aber gewohnt, denn mit völkerrechtlichen Auffassungen sitze ich weit mehr zwischen den Stühlen.


Besucher
1 Mitglied und 1 Gast sind Online:
Markus Rabanus

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: MichaelEpity
Forum Statistiken
Das Forum hat 564 Themen und 7342 Beiträge.

Heute war 1 Mitglied Online :
Markus Rabanus