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RE: März 2019 • Absender: Markus Rabanus, 20.03.2019 17:40

@Philipp S., wir beide verstehen uns auf Widerspruch. Stimmts?

Der "weltweite Konsens" ist Teil des Problems, solange die Atomenergie nicht grundlegend beherrscht ist.

Der weltweite Konsens beruht auf Irrtümern, die sich in propagandistischen Begriffen wie "Restrisiko" und "Entsorgung" ausdrücken, denn weder noch ist zutreffend, weil Hauptrisiko und Sorgen mit immerhin radioaktiven Müllmassen.

So irrtümlich der Begriff "Atom" war, so albern politisch durchsichtig der Wechsel zum Begriff "Kern", denn physikalisch geht es um die Abschöpfung thermischer Effekte aus Radioaktivität.

Wer also geistreich tun möchte, müsste dann wohl eher von "Radioaktivenergie" sprechen, aber das klingt der Lobby halt weniger "kerngesund".

Demnächst wird womöglich noch von "Kernabfällen" statt von "Atommüll" gesprochen. Um den weltweiten Konsens zu wahren.

Nebenbei: Als langjähriges Mitglied des Akademischen Senats der Freien Universität Berlin stimmte ich mehrfach für Mittel zugunsten des Hahn-Meitner-Instituts (inzwischen umbenannt), obgleich es auch dazu mit ernsthaften Bedenken konfrontiert, aber ich war immer für Forschung, jedoch gegen die großtechnische Anwendung, wenn nicht beherrscht und die Risiken daraus zu groß.

Und ich erlebte, wie verlogen diese Lobby ist. Auch Merkel machte als Umweltministerin solche Erfahrung früh, wer sich an NUKEM erinnert und all den Schwindel mit teuerst oder gar unmöglich zu sanierenden Deponien, die als "Versuchsanstalten" deklariert waren, Morsleben, Asse und was uns sonst noch an "Überraschungen" blüht.

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Wie die Energiebilanz und Klimabilanz aus Atomkraft inklusive aller Faktoren ausschaut, wäre mal ebenso interessant wissenschaftlich (lobbyunabhängig) aufzuarbeiten wie bei fossilen, erneuerbaren und permanenten Energien.
Atomkraft als "Brückentechnologie" hat nicht nur zu viel und "nachhaltige" Hinterlassenschaft, sondern eben auch in unseren übervölkerten Breitengraden zu heftige Wirkungen im Versagensfall, sei es "technisches" oder "menschliches Versagen" genannt, sei es durch Attentate, Sabotage, Krieg, Naturkatastrophen.
All diesen möglichen Ursachen wäre eine Ursache gemein, es politisch erlaubt zu haben. Denn das Hauptrisiko hat im Eintritt verschmerzbar zu sein.

Und die Verschmerzbarkeit steht in Relation zum Aufwand, der anders technologisch zu betreiben wäre, um den Strombedarf moderner Gesellschaft zu decken.

Da steckt uns vieles in den Kinderschuhen, denn das Verbrennen ist so billig - und der Atomwirtschaft werden die Folgekosten erspart, denn die melden notfalls "Konkurs" an - und Vorstände "übernehmen Verantwortung durch Rücktritt".

Auch für mich "brauchte" es Fukushima, um wieder intensiver darüber nachzudenken, auf wie vielen Feldern wir forschen könnten und es zu wenig oder gar nicht tun. Vor allem im Gebäudebereich, denn dort am meisten Verschwendung und viel falsches Konzept, um Energie einzusparen.

Risikoabwägung ist vielen Menschen fast täglich Brot, aber eben zumeist im Kleinstformat und viel Unsinns, wovon sich die Versicherungswirtschaft hohe Türme baut, während der Verständige nur versichert, was er sich an realisierenden Risiken nicht leisten mag. Also die Hauptrisiken. Sind die Hauptrisiken groß, so dass sie sich nicht versichern lassen, dann lässt man besser davon ab. Moratorium und weiter forschen.

Wenn wir vorwärts kommen wollen, dann müsste "Energiewissenschaft" sein - und mit zwar mit vielen Milliarden aus dem Bundesetat für die Hochschulen jedes Jahr.

Die Subventionen für "Erneuerbare" waren mir von Anbeginn populistisches Ärgernis, obgleich an Windkraftwerken seit deren Anfängen familiär beteiligt, denn besser wäre es gewesen, eine hohe Energiesteuer für fossile und atomare Großkesselanlagen zu erheben, also auf die Stromgewinnungsarten, die wir uns weniger leisten sollten.


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