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RE: März 2019 • Absender: Markus Rabanus, 21.03.2019 12:54

@Linus, die Rede war nun allerdings nicht von Passagierschiffen, sondern von Kreuzfahrtschiffen.

Und an Alternative schwebte mir nicht vor, dass anstelle von Kreuzfahrtschiffen Tausende PKW über die Weltmeere rollen. - Auf Schiffe verladen allerdings längst massenhaft obendrein. -

Nimmt man die Rückmeldungen aus der Natur ernst, stellt sich zunehmend die Frage: Darf das sein?

Ich vermute: "Nein."

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Hmm, sprach ich von Segelbooten? Die stehen mir tatsächlich in umweltfreundlicherem Licht.
Taugen nur weniger für Fahrpläne und faule Passagiere ;-)
Bearbeiten oder löschen

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Lieber Linus Werter, allen Spöttern zum Trotze: Birnen und Äpfel lohnen sehr wohl Vergleich, sofern daran interessiert.

Und: Niemand hat die Absicht, Kreuzfahrtschiffe zu verbieten 😎 , zumindest ich nicht,
denn oben oder anderswo geschrieben, dass man sich vielleicht auf 3 oder 7 beschränke und die Tickets unter der Menschheit verlose, um zu gewährleisten, dass jeder Mensch unserer inzwischen auf 7,6 Mrd. erstarkten Spezies prinzipiell gleiches Anrecht hat auf Umweltschädigung. Oder siehst du das anders?

Von den restlichen Kreuzfahrtschiffen, so schrieb ich, könne man vielleicht welche für den weltweiten Katastrophenschutz einsetzen, aber ich befürchte, solche Programme würden rasch eingespart, weil das Geld für einander bekriegende Flugzeugträger als dringlicher propagiert werde.

Nun zum Stereotyp der Verbote-Phobie:

Verbote sind kulturhistorisch zumindest für solche Verhalten anerkannt, geübt und bewährt, für die man sie erforderlich hält. Oder sie wären Schikane von Diktaturen.

Die Erforderlichkeit mag mitunter die Wissenschaft und allgemeine Vernunft nahelegen, aber davon wird sie längst nicht immer Politik, wenn es über die Einsicht hinaus am Willen fehlt.

Sind wir uns einig, dass es im Sinne der Freiheit und Rechtsstaatlichkeit ist, insbesondere von der Meinungsfreiheit gedeckt, wenn ich Verbote fordere und du nicht?

Sind wir uns einig, dass schlussendlich weder du noch ich Verbote aussprechen können über den persönlichen Bereich der Privatautonomie hinaus?

Sind wir uns einig, dass stattdessen demokratisch entschieden wird, was zu verbieten oder gebieten erforderlich ist?
Wenn in so vielem einig, dann wäre die Verbots-Angstmache ja schon mal vom Tisch und der sichere Hafen demokratischen Streits erreicht, ob und welche Grenzen sich der Mensch im Hinblick auf Naturwahrung zu setzen habe.

Meine Vorschläge missfallen dir. Mache du andere und möglichst bessere.

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@Linus, so sind wir doch dichter beieinander  

Mit Ausnahme der einleitenden Worte, ich hätte mich dem Thema des Dreckschleuder-Vergleichs gewidmet. Da sind auch mir andere Bereiche verdächtiger, z.B. die Containerschiffe, Kriegsschiffe, Militärmanöver, Gebäude, Kraftwerke, Containertransport auf Lastkraftwagen, Luftverkehr usw., mitunter wie von dir reklamiert.

Und alles respektive Erforderlichkeit, Ersatzbarkeit, Folgen, Kosten etc.

Aber der Kreuzfahrtschiff-Boom ist fortdauernd, wird als Umweltproblem größer - und macht nebenbei erwähnt bspw. Hamburgs Dieselfahrverbote geradezu lächerlich.

Der Kreuzfahrtschiff-Boom ist mir überdies ein menschheitliches Sozialpolitikum, gefühlt pervers und perfide, denn viele Menschen kentern mit überfüllten Flüchtlingsbooten auf der Reise in Länder, in denen sie nicht willkommen sind.

Der Kreuzfahrtschiff-Boom stellt unserer Freizeitpolitik und unserem Freizeitverhalten ein Armutszeugnis aus, wenn unsere Kinder sich auf den Rutschen von Kreuzfahrtschiffspools besser und behüteter vergnügen als in unseren verrottenden Schwimmbädern in den Städten.

Der Kreuzfahrtschiff-Boom beruht viel daraus, dass unsere individuelle Mobilität und Geselligkeit immer mehr schwindet - und wir fauler werden, in Konzerte, Theater und Shows zu gehen, während auf Kreuzfahrtschiffen alles auf engstem Raum in engster Zeit teuer, aber effizient komprimiert.

Das Kreuzfahrtschiff hat mir also viele Aspekte von Gewinn und Verlust. Ich bedauere es für die Natur. Ich bedauere es für die Menschen, von denen es viele so viel schlechter haben als ich, keinen Garten, keine Tiere ;-) und viele auch teurere Hobbys als Denken.

Jedenfalls DANKE, dass du ausführlich wurdest, was deine Vorstellung von sinnvoller Umweltpolitik anbelangt. Mal schauen, was davon wird.


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