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RE: März 2019 • Absender: Markus Rabanus, 21.03.2019 18:38

@Philipp Seeger, ich mag jetzt nur andeutungsweise protzen, mich auf solchen Feldern und Problemfeld gut auszukennen und auskennen zu müssen, weil es allerlei Zuständigkeit in meinem Leben gab. Ich behaupte mich indes nicht als Experte, denn so bescheiden bin ich nicht ;-)

Um es knapp zu halten:

1. Selbstverständlich dürfen Sie sich im Vergleich zu mir für den besseren Umweltschützer halten. Es wäre nicht schwer, aber ob es so ist, können wir offen lassen.

2. Ob Glyphosat oder ähnliche Breitbandgifte, so ist es vergleichbar der Humanmedizin besser, wenn man sich nur der Wadenverletzung annimmt und nicht gleich das Bein vom Rumpfe trennt. Also "Alternative" betreffend: Auftretende Probleme speziell weg zu giften und nicht immerzu alles, zumal darunter die Böden einseitig beansprucht werden und somit stärker auf die Agrarchemie angewiesen.

3. Um die "sachgemäße Anwendung" von Giften ist es ähnlich bestellt wie um die Einhaltung von Güllevorschriften, also Vertrauen in Ehren, Kontrollen selten und kaum verlässlicher als in der Massentierhaltung - ebenfalls nicht bloßer Kampfbegriff, sondern Realität mit mir eigenen betriebswirtschaftlichen Erfahrungen.

4. Eine Ausweitung von Agrarflächen wäre mir übrigens kein Tabu, denn es kommt auf die Wie der Agrarflächen an, z.B. ob wir derart beliebig in Dimension von Agrartechnik bleiben, dass jegliche Unterbrechung von Äckern durch Hecken und Feuchtsenken unwirtschaftlich werden - und dann Sandstürme provozieren, wie in Brandenburg und MeckPomm zunehmendes Phänomen - und ebenfalls der Biodiversität abträglich ist.

5. Ob eine Agrarflächen-Ausweitung überhaupt erforderlich wäre, wenn durch weniger Gifte die Hektarerträge sinken,
- hängt unter anderem von Handelsnormen ab, denn vieles wird geschreddert,
- hängt auch von der Bedarfsentwicklung ab, die teils mit dem Fleischkonsum korreliert und von Exportquoten.

Also "hyperkomplex" ;-) , aber deshalb kein Grund, sich einzelner Maßnahmen nicht aufzuraffen, es sei denn, man bilde sich ein, der künftige Mensch könne ohne Biodiversität aus der Chemie allein.

Alles möglich, aber m.E. nicht schöner.

Die Politik macht es sich leichter als der etwaige Öko-Krieger in mir, denn sie bedient mit Vorliebe Interessen, deren Spendenempfänger und Pöstchen-Kandidat sie ist.

Auf der sozialen und grünen Schiene lässt sich zwar ebenfalls auf den Roten Teppich gelangen, wie nicht nur an Schröder und Fischer zu sehen, denn viel Geld bewegen zu dürfen, macht reicher, aber allgemein tut sich der sogenannte "Wirtschaftsfreund" mit albernen Merz-Parolen wie "Mut zum Kapitalismus" leichter, obgleich ich solchen Leut' nicht zutraue, komplexe Probleme auch nur annähernd vernünftig und eben unter Berücksichtigung von Nebenwirkungen und Gegeninteressen entscheiden zu können, wie es mir täglich Brot ist, weil entschlossen und geübt, knapp zu kalkulieren, vor allem aus sozialen Gründen - und viel zu wenig aus ökologischen Gründen.


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