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RE: März 2019 • Absender: Markus Rabanus, 23.03.2019 13:29

"Nicht nur zu jammern, Ärmel hochkrempeln, anpacken" ist zwar richtig, jedoch für viele nicht machbar. Und seien es Traumata.

Bspw. das für viele Menschen unglückliche Glück Überlebender großen Unglücks zu sein oder andere in so großem Unglück versinken zu sehen, dass keine hochgekrempelten Ärmel helfen, weil zu viele anpacken, das Unglück zu vergrößern.
Sei es in Kriegen, sei es bitterste Armut, der sich nicht entkommen ließe.

"Geh' doch rüber!", sagte man zu mir, bis es kein "Drüben" mehr gab. Nicht weil ich gejammert hätte, sondern so viel kritisiere.

Man durfte drauf spekulieren, dass ich wusste, dass wohin man mich verwünschte, umgekehrtes "Geh' doch rüber!" schlechter Witz gewesen wäre und strafbar obendrein, denn arbeitsfähigen Menschen der DDR war das Rübergehen bei Risiko von Haft und Tod verboten.

"Geh' doch rüber!" heißt in vielen Regionen der Welt:
"Geh' nach Deutschland, geh' in die USA usw.!", denn dort bzw. hier sind mehr Reichtümer auf den Mülldeponien als man den armen Regionen an Bruttosozialprodukt verbleiben lässt.

Auch solches "Geh' doch rüber!" erweist sich für viele als schlechter Witz, denn wenig willkommen und Risiken, wie uns aus Nachrichten bekannt.

Und die Grenzen, die Ablehnung und Ausweisung lässt sich so viel leichter rechtfertigen, je kruder die Gutmenschenverächter die Rüberkommenden unlauterer Absichten verleumden, als seien sie fauler als wir und hätten weniger Recht auf das Glück, in besserem Land zu leben.

Stimmt, "sie können nicht alle kommen", aber dann müsste man auch dafür sorgen, dass sich dort besser leben lässt, dass die Handelsbeziehungen fairer werden, dass wir uns zurechnen lassen, wenn wir mit korrupten Regierungen Verträge schließen, an denen sich nur wenige auf den Rücken vieler bereichern, denn dass wir tun, ist eben auch unsere Korruptheit.


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