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RE: April 2019 • Absender: Markus Rabanus, 07.04.2019 15:08

Dein 1. und 2. ist weitgehend stimmig, dein 3. jedoch falsch,
denn die inflationsbereinigt tatsächliche "Nullzinspolitik" ermöglicht auch niedrige Mieten.

Darum sind die Mieten z.B. in Berlin enorm gespreizt, denn nur ein kleinster Teil des Immobilienmarktes ist ein Kaufmarkt.

Die Nullzinspolitik treibt zuvörderst und weitgehend ausschließlich die Kaufpreise.
Während sich die Mietpreise nur bei Neuvermietung signifikant erhöhen.
Anderenfalls sind es Gesetzesbrüche per Modernisierungsumlage, die sich behördlich und gerichtlich abstellen lassen.

Die Neuvermietung geht jedoch seit vielen Jahren zurück, denn das Wohnen mit alten Verträgen ist im Markt des Wohnungsmangels zu billig und lohnt dann für viele Mieter nicht, sich auf eine Wohnungssuche zu begeben, die der persönlichen Bedarfsanpassung entspräche.
./.

Die Besteuerung des Bodens betreffend, zwei Arten:

a) die Grunderwerbssteuer

Jede Ermäßigung und Erhöhung der Grunderwerbssteuer bewirkt viel auf Verkäuferseite, aber nichts auf der Käuferseite, denn den Käufer interessiert im Unterschied zum Verkäufer nicht, aus welchen Größen sich der Kaufpreis zusammensetzt, sondern ausschließlich die Gesamthöhe des Preises.

b) die Grundsteuer
Jede Änderung der Grundsteuer wirkt sich auf den Betriebskostenanteil der Miete aus.
Je höher die Betriebskosten, desto weniger Nettomiete lässt sich für Vermieter erzielen.

Das mag sich für die Städte rentieren, macht das Vermieten weniger rentierlich, denn erzielen kann er nur, was sich Mieter noch leisten können.

Die Bodenrichtwerte als ausschließliche Besteuerungsgrundlage wären purer Wahnsinn, denn dann könnte auch ich mir nicht mehr günstiges Vermieten gestatten.
Die Höhe aller Besteuerung darf sich nicht an der statistischen "Ertragskraft" orientieren, wenn sie sozial sein will, sondern muss sich an der tatsächlichen Ertragskraft des einzelnen Grundstücks orientieren.
Anderenfalls verabschieden sich meinesgleichen Vermieter aus dem Markt, die es in Berlin massenhaft gibt, wie es sich an der Mietpreis-Spreizung zeigt.

Leider fehlen wissenschaftliche Studien, aber meine Erfahrung lasse ich mir genügen.

Die These lautet: "Je öfter die Immobilien den Eigentümer wechseln, desto öfter sind diese Immobilien mit Kreditdiensten belastet - und werden nie entschuldet.
Das treibt die Mieten, während entschuldete Mietshäuser günstiges Vermieten ermöglichen."


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