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Robotik aus friedenswissenschaftlicher Sicht • Absender: Markus Rabanus, 21.06.2019 04:42

Die Zukunft gehört der Robotik, aber wem gehört die Robotik?

Menschen erwiesen sich als manipulierbar.
Für Roboter steht es noch aus 😜

Nicht wirklich, denn durch und durch manipuliert, weil programmiert.
Und vielleicht auch zu hacken.

Aber nicht missverstehen, denn ich bin alles andere als Technikgegner.

Es ist allerdings so, dass sich mit jeglicher Erweiterung menschlichen Könnens, wie sie sich wesentlich in der Technikgeschichte abbildet, die politisch-kulturell-organisatorische Entwicklung Schritt zu halten hätte - und zwar mit Vorsprung.
Und der Verstand muss schärfer sein als alle Munition.

Davon kann leider nicht die Rede sein, wie jeder Tag beweist und nicht einmal theoretisch in den Köpfen ist, dass es ein UNO-Streitkräftemonopol braucht und alle Streitparteien abgerüstet, damit sie ihre Streitigkeiten nicht mehr mit Waffen, sondern mit Argumenten vor Gerichte austragen und sich die Urteile gelten lassen.

Wenn wir diesbezüglich nicht intellektuell und weltorganisatorisch nachrüsten und vorrüsten, so wird uns die Robotik wettrüstungsweise davon laufen und zur Folge haben, dass sich Kriege skrupelloser führen lassen, weil ohne Einsatz eigener Leben, wie schon mit Killerdrohnen zu sehen.

"Der Westen" - allen voran die USA - sehen sich als Leuchttürme von Freiheit und Demokratie - und im Vergleich zu totalitären und rückständigen Staaten wird das zutreffen, aber wenn der technische Vorsprung nicht gehalten werden kann, wofür es durchaus Anhaltspunkte gibt neben allen Risiken aus innenpolitischen Verwerfungen, so gehen Kraft und Möglichkeiten verloren, der Weltordnung übereinkünftige Formate zu entwickeln, allem voran das völkerrechtliche UNO-Gewaltmonopol durch das UNO-Streitkräftemonopol zu ergänzen und zu bewahrheiten.

Kehrt sich das globale Kräfteverhältnis um, z.B. zugunsten des totalitären Chinas, so wird solche Weltordnung kommen, aber unter totalitärem Vorzeichen, wenn der Menschheit bis dahin weiterhin erspart bleibt, was uns die Umweltdaten ankündigen und bspw. an Versehentlichkeit gegenseitiger Vernichtung bislang oft genug nur aus Glück erspart blieb.

Unsere Hoffnungen auf die Robotik sind nur in Reform gemeinsamer Ordnung berechtigt.

Solche Hoffnung zu hegen oder nicht zu hegen, ändert allerdings nichts daran, dass die Robotik alle Bereiche des Lebens erobern wird.

Die Frage ist nur, wer damit wen erobert, wenn damit wettgerüstet wird.

www.friedensforschung.de 20190621msr


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