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RE: Energiepolitik • Absender: Markus Rabanus, 10.09.2021 03:40

Sandra, bei meinen Posts kannst du "ungespalten" sein <3, denn ich mache nie unsoziale Vorschläge.

Es geht darum, den Stromverbrauch der Haushalte zu senken.
Da fordere ich anders als alle Parteien eine
"Limitierung" pro Haushalt - und Haushalt bemisst sich nach Köpfen - und Teuerung nur für den Mehrverbrauch.

Also da teuert sich für die Armen nichts, denn sie werden ohnehin weniger Strom verbrauchen als das Limit gesetzt werden dürfte.

Ich gönne den Reichen mitunter mehr als den Armen, aber es soll die Reichen dann auch deutlich mehr kosten, z.B. Beauflagung, sich für den Mehrverbrauch Solaranlagen aufs Dach zu packen, die Energie für den Eigenverbrauch selbst zu speichern usw. oder eben generell höhere Tarife.

"Höhere Energiekosten & höhere Löhne" wäre kein seriöses Konzept, denn das wäre ja bloß Inflation und ohne Stromspar-Effekt.

Stromverbrauch von Mobilität mit dem Haushaltsverbrauch politisch/wirtschaftlich zu koppeln, forderte ich auch nicht - und wer zuhause "Strom tankt", könnte es mit zweitem Zähler entkoppeln.

Da beißt sich kein Katz' in den Schwanz 😉

Im Gegenteil wäre mehr Strom für die Mobilität da, wenn nicht in Haushalten mit bspw. unnötigen Klimaanlagen vergeudet.

Und was die PKW-Zukunft anbelangt, wäre auch dort weniger Stromverbrauch, wenn die Automobilindustrie beauflagt wäre, statt Mehrtonnern und PS-Riesen auf verbrauchssparende Fahrzeuge umzusatteln.

Besser noch Wechsel-Akkus mit genormten Schubladen. Das "Stromtanken" wäre binnen halber Minute erledigt - und die Akkus würden kleiner, billiger und leichter.

Die Ladezeiten der Akkus könnten auf das Stromangebot aus Wind und Sonne optimiert werden.

Das würde die Netze entlasten und die Versorgungssicherheit erhöhen.

All das passiert nicht.
WEIL die Menschen zu wenig mitdenken.
WEIL die Industrie kein Interesse an Sparsamkeit hat, sondern Umsätze steigern will, weiterhin mit PS und Reichweiten prahlt und rivalisiert - statt die Konzepte zu ändern.
WEIL die Parteien den Konzernen alles recht machen, was die mit Parteispenden vergüten.

So leider auch die GRÜNEN, wenn sie aus lauter Angst vor der Dummheit und den Konzernen oft nur dumme Politik wagen, mit der sie noch mehr die Wähler verprellen, wie bspw. durch "Umweltzonen", die ärmere Besitzer von alten Verbrenner-Autos viel härter treffen als die reichen Tesla-Fahrer.

Ein Beispiel für perverse Politik der schwarz-roten Koalition (2009) war die "Umweltprämie" für die vorzeitige Verschrottung von Fahrzeugen, die bloß älter als 9 Jahre waren - und 5 Mrd. € in die Kassen der Automobilindustrie pumpte.

Mein Auto wird jetzt 15 Jahre alt, fährt reparaturfrei und wenig. Es wäre Umweltfrevel, solches Auto vorzeitig in Schrottpresse zu geben.

Nun gibt es wieder Mrd. "Rabatte" für E-Autos, als wenn sich die Armen es sich dann eher leisten könnten. - Es sind Rabatte für die Reichen und Geschenke für die Industrie.

Ich brauche keine "Umweltprämie", denn wenn ein Gebrauchter "9.000 €" kosten soll, dann lasse ich dem Händler mein Kärtchen da, damit ich angerufen werde, falls es für "7.000" zu bekommen ist. - Klappte immer und meist noch billiger. - Meine ersten Autos kosteten 500 DM 😉, vielleicht nicht tauglich für den Regierungsfuhrpark, aber für mich reichte es.

Wer sparsam sein muss und/oder will, darf sich das, was er hat, nicht schlecht reden lassen und sollte Neueres nur nicht "unbedingt haben wollen". - Aber das ist ein anderes Thema - kommt in Erziehung & Schule zu kurz.

Die Klimapolitik hat jedenfalls viele Stellschrauben. Wer keine dreht, fährt uns den Planeten vor die Wand. Und die Armen landen dort eher als die Reichen.


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