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RE: Energiepolitik • Absender: Markus Rabanus, 02.11.2021 17:39

Stefan Z., ja, das Hin & Her war auch mir ärgerlich, aber ich war gar nicht stolz drauf, für Windradbeteiligungen mit Subventionen bedacht zu werden, denn ich forderte:

1. Die Verbrenner- und Atomstromproduktion um die Folgekosten zu verteuern und auf echte Rücklagen für hinreichende Entsorgung zu verpflichten, wie es die Schweiz konsequenter machte - und deren Zahlen ich auf damals auf deutsche Verhältnisse umrechnend zu fürchterlich hohen Zahlen kam, auf denen wir sitzen bleiben werden.

2. Die Großkesselanlagen sollten zu gleicher Flexibilität verdonnert werden, wie es mir zugemutet wurde, wenn Überlast im Netz war und ich Windkraft abschalten musste.

Freilich bestand ich nicht drauf, denn ein AKW hoch und runter zu fahren, ist halt nicht so ungefährlich, wie es sich mein Busenfreund & Physiker Dieter von Befangenen erzählen lässt und das Ausbleiben von Katastrophen für Beweis der Harmlosigkeit hält.

Das ganze Gelabere um #Grundlast war Irreführung durch eine Lobby, die auf Markt-Privilegien bestand und die Entwicklung von Dezentralität, Nutzung von Ewigenergien und Speichertechnologien ausbremste.

Ich bin sehr gespannt, ob sich daran wat ändert, auf wen die Politik hören wird, ob auf die Schecks der Konzerne oder auf meinesgleichen "bloße" Steuerzahler, wenn ich bspw. fordere, eigenerzeugten Strom an Mieter verkaufen zu dürfen, wie es mit solarthermisch eingespartem Erdgas statthaft ist.

Die Photovoltaik ist mindestens für den Eigenbedarf auch ohne jede Subvention längst wirtschaftlich - und trotzdem sind Berlins Dächer massenhaft ohne, wie sich jeder mit Google-Earth überzeugen kann, weil große Mehrfamilienhäuser und Parkplätze baurechtlich, aber vor allem solarrechtlich gegenüber EinFam-Häusern benachteiligt werden, wenn Anschlusszwang an Netze und Bundesnetzagentur.

Und wenn das behindert bleibt, dann bleibt vieles an Entwicklung aus:
- Weiche zwischen Netzstrom und Hausstrom,
- "intelligenter" Betrieb von Waschmaschinen etc.,
- elektrische Speicherheizung als Sekundärtechnologie, vergleichbar den aus der Mode gekommenen "Nachtstromspeicher-Heizungen",
- auch die Nachfrage betreffend Speichertechnologie bleibt aus, folglich auch deren Entwicklung zu Kleinformatigem.

Wird investiert, "weil subventioniert", dann volkswirtschaftlich oft dauerhaft unwirtschaftlich.

Wird investiert, weil jemand nicht weiß, wohin mit dem vielen Geld, dann wird weniger investiert, als wenn es sich betriebswirtschaftlich rentiert.

Und das wäre möglich, aber unsere Parteien machen sich entweder zu abhängig von ihren großindustriellen Gönnern oder leben vom populistischen Geschäftsmodell, die Energie müsse & dürfe möglichst kostenlos zu verschwenden sein.


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