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RE: Energiepolitik • Absender: Markus Rabanus, 13.11.2021 20:06

Steffen, ich hatte mehr als zwei Jahrzehnte Beteiligung an zwei Windkraftanlagen im Sauerland, ohne dass es je zu einer wochenlangen Flaute kam.

"Monatelange Flauten" halte ich für bloßes Gerücht, weil es mit oft begegnete, aber nicht datiert wurde.
Einzig in der Segelschifffahrt werden historisch von längsten Windstillen berichtet, die zu Katastrophen für Besatzung und Ladung geworden seien.

Ich halte solche Berichte eher für Ausflüchte seglerischer Missgeschicke, denn so etwas wiederholte sich in dem mir beobachteten Zeiträumen von Weltumseglungen nicht länger als einwöchig, allenfalls zweiwöchig.

Mit unseren WKA gab es im Gegenteil viel häufiger eine wochenlange Abschaltung aus Gründen von Netzüberlast, weil die Großkesselanlagen zu träge seien im Runterfahren seien.

Solche Trägheit billigte ich Atomkraftwerken gerne zu, aber nur "technisch", denn jede Steuerungsmaßnahme birgt Risiken.

Solche Trägheit bei Kohle- und Gaskraftwerken bestritt ich, denn technisch ohne Risiken zu steuern, aber die Großkesselanlagenbetreiber (einschließlich der AKW) begegneten mir als Kartell in Beanspruchung der "Grundlast".

Ökologisch wäre es stets richtiger gewesen, wenn ich meine WKA für die Grundlast hätte durchfahren dürfen, wenn sie konnten - und die wenn die Großkesselanlagen mit dem weiteren Ausbau der EE nicht die Grundlast, sondern nur die Spitzenlasten abfangen dürfen, aber es geht halt um viel Geld - und werden die Energiekonzerne ihre Großkessel erst dann dynamischer einsetzen, wenn sie selbst genügend Windstrom haben.

Kurzgefasst: Unbestritten gibt es "Grundlast", aber der Streit war immer, wer sie privilegiert bedienen darf.

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Und wer sie nicht bedienen durfte, wurde buchstäblich ausgebremst. Es war die energiepolitisch falsche Weichenstellung.


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