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RE: August 2019 • Absender: Markus Rabanus, 17.08.2019 00:58

unfertig unfertig

stimmt.
Grad deshalb war ich erschrocken, dass vermutet wurde, "Dir als Muslima" könne die Todesstrafe "gefallen", denn solche Verdächtigung passte so gar nicht zu den anderen und guten Weigel-Texten - und es wurde dann ja im weiteren Verlauf auch glücklicherweise wieder differenziert.

Andererseits: Wenn jemand - wie auch in meiner Familie - ernsthaft glaubt, der Islam verpflichte zur Gewalt, dann ist es gut, wenn es thematisiert wird und gut widerlegt wird.

Und alle Religiösen müssen es wirklich begreifen, dass es großen Unterschied macht, ob man die religiösen Schriften mit der Muttermilch eines liebenden Elternhauses vermittelt bekam, also mit den Klippen vertraut gemacht wurde - oder ob man diese Texte aus Perspektive von jemandem liest, der sich eigene Ethik zutraut und den die den Gläubigen vertrauten Geschichten empören, welche Prüfungen und Gebote dem Menschen auferlegt seien.

Und mein Mutmaßen ist, dass es nicht nur aus Perspektive heutiger Moralvorstellungen schwierig mit den "Heiligen Schriften" ist, sondern schon immer war, aber mehr als heute unterdrückt von den vielen, die sich für "rechtgläubig" hielten - und in vielen Ländern noch heute so glauben, als sei die Fehlbarkeit .

aus Perspektive

Auch in meiner Familie glauben viele, der Islam sei zwar nicht immer gleich Bin Laden, aber verpflichte zur Gewalt.

Wenn das geglaubt wird, dann muss es gesagt werden - und

Mal anderer Aspekt: Auf Ebene des zivilen Diskurses freue ich mich oft, auch für Übelstes der Verantwortung verdächtigt zu werden, weil es Veranlassung und Sinn machen kann, die Vielschichtigkeit von Verantwortung zu sortieren.

Und es tut sich leichter, je öfter geübt - und je willkommener es uns ist, dass wir im Zivilen mit Vorurteilen konfrontiert werden - und nicht im Krieg und nicht ungeübt.
Weil Chance für die Vernunft, wenn Vorurteil nicht auf Unvernunft trifft.

Alle Empathie kann nur Stückwerk sein, wenn schon misslingend unter Geschwistern oder Menschen, die sich das Ja-Wort gaben, aber a) es gibt Empathie und b) lässt sich üben mit Phantasie.

Ich bin in solcher Übung krude - und sage oft je nach Gegenüber: "Der Muslim in mir ..." und dann die Ausführung, wie die möglichst weiseste Antwort eines weisen Muslims ausschauen könnte, mit der sich schlechtes Stereotyp widerlegen lässt.


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