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RE: August 2019 • Absender: Markus Rabanus, 18.08.2019 00:43

Der Hype um Greta sei absonderlich, hieß es anderswo.

Ich halte den Hype nicht für "absonderlich". Verwundert hätte es eher, wenn die Polarisierung ausgeblieben wäre, wenngleich auch das wichtige Zeit verspielt.

Viele bekamen es gar nicht mit - und kapieren die Ungeduld der Umweltschützer nicht.

1979 Die 1. UNO-Weltklimakonferenz forderte Eindämmung der Verbrennung fossiler Energieressourcen und Schutz des Waldbestandes.

1988 Toronto-Konferenz forderte eine Verminderung der Treibhausgasemissionen um 20 % bis 2005.

1992 Umweltgipfel Rio de Janeiro mit "Klimarahmenkonvention", die 1994 in Kraft trat.

Die weiteren Weltkonferenzen mit jeder Menge "Absichtserklärungen":

1995 Berlin, 1996 Genf, 1997 Kyoto mit "Protokoll", 1998 Buenos Aires, 1999 Bonn, 2000 Den Haag, 2001 wieder Bonn, 2001 Marrakesch, 2002 Neu Delhi, 2003 Mailand, 2004 Buenos Aires, 2005 Montreal, 2006 Nairobi, 2007 Bali, 2008 Posen, 2009 Kopenhagen, 2010 Cancún, 2011 Durban, 2012 Doha, 2013 Warschau, 2014 Lima, 2015 Paris, 2016 Marrakesch, 2017 Bonn (GB, Kanada und 17 andere Staaten versprechen den Kohleausstieg), 2018 Katowice.

Alles unverbindlich, während sich die globale Fehlentwicklung beschleunigte - und sich dann sogar auch noch die weltwichtigste Wirtschaftsmacht aus den Abkommen verabschiedete.

In der hiesigen Kontroverse um Greta spiegelt es sich, dass Trump von einer riesigen Masse gewählt wurde, die keine Politikwende will, sondern möglichst "weiter so" jetzt auch noch das FrackingGas in die Atmosphäre verbrennt. Hierzulande die Braunkohle.

Und dann kommt so eine kleine Greta daher, ohne Atomwaffen   , ohne schmutzige Sprüche, stattdessen mit blitzgescheiten Interviews.

Bislang vermied sie es, die Menschen zu beschimpfen und kritisierte nur die Politiker, dass sie allen wissenschaftlichen Erkenntnissen zuwider handeln.
Aber viele Menschen spüren, dass sie mitverantwortlich für die "Weiter- so-Politik" sind - und daher die Feindschaft, die sich an Greta entlädt, aber eigentlich gegen alle gerichtet ist, die entschlossene Politikwende verlangen, im Rahmen der nationalen Möglichkeiten, aber auch omnilateraler Abkommen, denen sich dann auch kein anderer Staat entziehen darf.

Also nicht "absonderlich", sondern ein polit-logischer Prozess - sehr spät und für viele & vieles zu spät - und mit sehr vagen Prognosen, denn .

Wie er ausgeht, wird


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