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RE: April 2020 • Absender: Markus Rabanus, 06.04.2020 14:41

Den Superreichen zu nehmen, kommt bei fast allen gut an. Dabei stellt sich bei denen das Hauptproblem, wo sie ihre Vermögen veranlagen, solange die Nationalstaaten gegeneinander mit Niedrigsteuern um Veranlagungsplatz der großen Vermögen wetteifern.

Vermögenssteuer kann ich mir allenfalls als Luxusbesteuerung vorstellen, denn wirtschaftliches "Vermögen" kann auch als Privates sozial sein, wie insbesondere in der Wohnungswirtschaft an der Mietpreisspreizung messbar - und dann wohl auch, ob so ein Reicher für sein Privates im Jahr 50.000 oder 5 Mio. abzweigt.

Der individuelle Konsum macht den wahren sozialen Unterschied, nicht was jemand an Vermögen bewirtschaftet.

Wenn aber Finanzämter sagen dürfen, ein Mietshaus in Berlin Mitte sei trotz niedrig gehaltener Mieten nicht mehr bloß den ursprünglicher Kaufpreis von 400.000, sondern einfach wegen des allgemeinen Preisbooms inzwischen 1,2 Mio. wert, dann wäre eine von Erträgen entkoppelte Vermögenssteuer und desgleichen eine Erbschaftssteuer sozialpolitisch kontraproduktiv.

Verkaufe ich allerdings solches Haus, dann hielte ich es für richtig, den Gewinn daraus zu besteuern. Also plädiere ich für die Abschaffung der "Spekulationsfristen", obgleich es mir große Steuerlast würde.
Korrekter allerdings, wenn dann die Inflation eingerechnet würde. Alles machbar.

Anderes Bsp.:
Zwecks Büroverschönerung für meine Sekretärinnen kaufte ich vor Jahrzehnten große Gemälde eines Kunststudenten für damals 100 DM pro Stück. Der Künstler wurde berühmt, verkauft nichts mehr unter fünfstellig.
Würde nun auf diese Bilder eine Vermögenssteuer veranschlagt, dann wären sie mir zu teuer.
Auch in diesem Bsp. scheint mir die richtigere Lösung, mich nur bei Verkauf zu besteuern.


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