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Religionskritik statt Religionsbeschimpfung • Absender: Markus Rabanus, 10.05.2017 20:42

+++ nicht gepostet, weil "zu belehrend" +++
Aber auf der Website sollte es mal in getitelter Unterscheidung thematisiert sein:

@Jennifer, ich bin Atheist, aber ich kenne den Koran fast so gut wie die Bibel.
Wie kommst du darauf, dass der Vorwurf der Lehrerin gegen Mohammed "Wahrheit" sei?

Und "wo sind wir denn hier?"
Wir sind in Deutschland, in einem Rechtsstaat, in dem es verboten ist, falsche Beschuldigungen zu erheben.
Das sollten wir nicht ändern wollen, sondern stolz darauf sein und es verteidigen - auch gegen Verletzungen aus eigenen Reihen.
Das gilt auch gegenüber Verstorbenen. Und auch gegenüber Angehörigen oder Anhängern von Lehren Verstorbener, denn realitiätsnah ist eben, dass die sich mitbeschuldigt und beleidigt fühlen.
Darum gibt es das Verbot der Religionsbeschimpfung, §166 StGB.

Nebenbei, aber wichtig: Der Begriff "Kinderschänder" ist vollends daneben, denn er stigmatisiert viel mehr die Opfer als die Täter.
Daraus ist das Schweiger vieler Opfer.
Daraus ist die Höhe der Dunkelziffer.
Und daraus ist wiederum, dass viele Täter hoffen, unentdeckt weitermachen zu können.

Wir wollen aber nicht, dass sich vergewaltigte Frauen und Kinder mit "Schande" beladen fühlen, sondern sexuellen Missbrauch und Vergewaltigung zur Anzeige bringen.

Darum sprechen aufgeklärte Strafgesetzbücher nicht von "Schande" im Kontext solcher Verbrechen.

Wenn es sich normale Menschen nicht überlegen = okay, aber schade.
Aber eine Lehrerin, die Kinder aufs Leben vorbereiten soll und eben auch das Sprechen, wenn ihnen Schlimmes angetan wird. Eine Lehrerin muss das wissen.

Das Verbot der Religionsbeschimpfung verbietet jedoch keine Religionskritik.
Und Religionskritik darf durchaus scharf sein, aber Schärfe bedeutet
- Genauigkeit auch in Begriffen,
- überdies Fairness, nichts aufzubauschen, schon gar nicht falsch zu verdächtigen, weil auch ich mich von niemandem falsch verdächtigen lassen mag.

Solche einfachsten Regeln sind Kern politischer Korrektheit. Solche Regeln zu verletzen, halten viele Leute für richtig, weil sie glauben, sie müssten es tun, weil Missstände nicht ernst genug genommen würden.
Dass viele Missstände nicht ernst genommen werden, trifft zu, aber das liegt nicht an political correctness, sondern am Versagen der Zuständigen - und das wiederum rechtfertigt nicht den massenhaften Schwindel und die massenhafte Rechtsverletzung gegen Andersgläubige.


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