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RE: Krim-Annexion, Ukraine • Absender: Markus Rabanus, 02.07.2021 18:26

Jens B., die Kanzlerin hält sich raus, so gut sie kann, denn richtig zu entscheiden, ist schwierig, wenngleich in diesem Forum ignoriert wird, dass es auch Argumente (und Verträge) für die Pipeline gibt.

Insbesondere der an Russland adressierte Erpressungsvorwurf ist falsch, denn bei aller Liebe zu Kiew, Warschau usw. hat niemand Moskau auf die Energieversorgung von Transit-Staaten zu verpflichten und sich deren Transitkonditionen beugen zu sollen, wenn es andere Wege gibt.

Ich schrieb schon über viele Aspekte dieses Streits zugunsten von N2, obgleich ich N2 vorab nicht wollte, denn ich wünschte mehr Energiewende und weniger Erdgas-Verbrauch, aber dann wurden die Rohre verlegt und die Energiewende verschleppt.

Es war für mich ein primär energieökologisches Thema und in Zeiten, als die politischen Wolken weniger tief hingen.

Gleichwohl lautet meine Empfehlung, sich den Entschließungen des EU-Parlaments gegen N2 zu fügen, denn außenpolitische Alleingänge von EU-Mitgliedern sollten möglichst nur mit Ideen sein, möglichst keine Fakten im Alleingang schaffen.

Aber vor diesen Entscheidungen hätte völkerrechtlicher argumentiert werden müssen und auch die Effekte waren anders aufzuzeigen - und durften nicht derart unter die Räder der Konflikte geraten.

Vielleicht hätte das dann auch zu anderen EU-Entscheidungen geführt und zu genügenden Abkommen zwischen Moskau, Kiew und Warschau.
Der Westen hätte rein gar nichts verloren, denn eine Pipeline lässt sich immer abdrehen, wenn es genügend andere gibt.


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