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RE: Atomwaffenverbot.de • Absender: Markus Rabanus, 13.08.2017 13:42

UNFERTIG UNFERTIG UNFERTIG UNFERTIG

@Ronald, wem militärisches Eingreifen vom Tisch wäre, hätte kein Militär, was richtig, aber nur im Falle der Allseitigkeit und Einigung auf ein UNO-Gewaltmonopol, welches auch militärisch hinreichend unterlegt ist, jeder zwischenstaatlichen Gewalteskalation gewachsen zu sein.
- Wie jeder halbwegs vernünftige Staat darauf setzt, dass sein Gewaltmonopol nicht durch beliebige Bewaffnung von Bürgern oder Clans untergraben wird. -
Die somit meinerseits allen Militärstaaten unterstellte Kriegswilligkeit, sei sie als "Fortsetzung von Politik mit anderen Mitteln" trivialisiert oder als "Ultima ratio" überhöht, bedeutet allerdings nicht, dass die darin liegende Halbvernunft jeglicher Vernunft verdrossen wäre, sondern nur dann zu den Waffen greift, wenn es scheint, militärisch erfolgreich zu sein und der politische Schaden verkraftbar.

Dass GB usw. Hitler am 29. September 1938 mit Gebieten beschenkten, die ihnen nicht gehörten, lag nach nahezu einhelliger Historikeransicht nicht am Wohlwollen ggü. dem Nazi-Regime, sondern an unzureichenden Militärkräften.

Beschaut man sich den Checkpoint Charlie am Tag des 27. Oktober 1961, so standen beidseits der Demarkationslinie zwar eine Gleichzahl von Panzern gegenüber - und das Kriegsrisiko hing am seidenen Faden von Nerven und Missverständnissen, aber während einige Westberliner glaubten, es sei schlau, auf die russischen Panzer zu schießen, wussten die Entscheider sehr wohl, wie das Ergebnis eines Schlagabtauschs ausschauen würde.
Gänzliche Vollidioten, Todgeweihte und Paradiesgläubige interessieren solche Abwägungen weniger - und begeben sich in den Untergang "aus Prinzip", denn solche finden sich für jeden Sinn und Unsinn.

Das waren zwei Beispiele unter vielen. Koreakrieg, Vietnamkrieg, sowjetischer Einmärsche in völkerrechtlich souveräne WVO-Staaten und Afghanistan wären weitere Beispiele dafür, wie umgekehrt US-Interventionen bis in die letzten Tage des Kalten Krieges, bspw. Grenada, Panama. - Die Waffen schlugen über alle Jahrzehnte weltweit zu (trotz Atomwaffen).
Und hinterher wohl eher gegen die Wünsche Moskaus dann auch Jugoslawien, Irak, Libyen, Syrien. Begleitet von der NATO-Osterweiterung, die zwar völkerrechtlich nicht zu beanstanden ist, aber politisch unter Bedingungen anhaltend militärischer Rivalität mindestens fragwürdig - und m.E. falsch war.

Also lautet meine Spekulation: Putins völkerrechtswidrigen Krim-Annexion hatten die Garantiemächte des Budapester Memos militärisch nichts entgegen zu setzen.
Wobei sich allerdings auch fragt, ob es nicht schlauer gewesen wäre, der Ukraine für den Fall der Westintegration nahezulegen, den Russen den Militärstützpunkt auf der Krim solange zu gewährleisten, wie Moskau darauf nicht verzichten mag. - Das ist meine unmaßgebliche Meinung, obgleich ich Gegner militärischer Auslandsstützpunkte bin, es sei denn, sie stünden unter UNO-Oberbefehl.

Sodann gehört meine Kriegswilligkeits-These desweiteren durch das Moment der Betroffenheit entscheidend eingeschränkt. Gemeint, dass Ronald wie mir vermutlich weniger der Schuh drückt, was in der Ostukraine passiert als den Ukrainern und russischen Ukrainern.

Wobei ich das Land seit den frühen Achtzigern kenne und mit beiderlei Gestüt ideologische Probleme habe, einander nicht mit hinreichend menschlichem Respekt zu begegnen, hätte allerdings nicht für möglich gehalten, dass es sich derart verschärfen würde.
Aber das erging mir mit Lettland ebenso. Und auch mit Jugoslawien.
Denn vieles schien zwar "geschönt", aber dass daraus Hass, Massaker und Krieg werden könnte, hätte ich nicht prophezeien mögen, zumal ich mir die Hoffnung auf Vernunft moralischer Imperativ ist. Obgleich mir die Bestie im Menschen oft genug Auferstehung feiert.

Atomkrieg begrenzbar? In Strategiespielchen ist alles möglich. Drum dachte man sich die "flexible response" aus und bastelte dazu die entsprechenden Waffen, nahm wieder Abstand davon, sinnierte über Neutronenbomben und SDI - auch vor wenigen Wochen wieder durch Präsentation von Laserkanonen.
Das Streben nach der Führbarkeit eines Atomkrieges, der nicht zum "Weltuntergang" werde, war stets gegenseitiges Bestreben - neben der "Strategie der massiven Vergeltung" = kollektive Selbstauslöschung, die oft genug "versehentlich" stattfinden konnte und noch immer stattfinden kann, ganz neben und entgegen den politischen Entscheidungswegen.

Gleichwohl, auch ich halte "begrenzte Atomkriege" für möglich, nur halt nicht für statthaft - und allein das entscheidet über die Zulässigkeit von Atomwaffen insgesamt.
Um den Ball flacher zu halten: Wenn wir beide es für richtig hielten, einander zu duellieren, wie es noch vor wenigen Generationen Selbstverständlichkeit von Ehrenmännern war, als stünde es um Ehrenfrauen anders und als sei kein Entsetzen der Eltern, dann wäre uns allemal einleuchtend, es nicht mit Maschinengewehren und Handgranaten in belebtem Einkaufscenter zu tun. - Das hat Schnittmenge mit Atomwaffen, denn die Welt wäre mitbetroffen in dem Maße, wie sich welche streiten.

Schon deshalb gehören auch Strategien und ...

UNFERTIG UNFERTIG UNFERTIG UNFERTIG

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