#16

RE: Doppelte Standards - funktionieren nicht

in Friedensforschung.de 02.04.2018 01:20
von Markus Rabanus • 3.984 Beiträge

So sehr die Todesschüsse untersucht und verurteilt gehören, so politisch falsch halte ich die Rückkehrforderungen der palästinensischen Demonstranten, denn wenn überhaupt, dann setzt Rückkehr Versöhnung voraus - und davor einen Frieden, den es zu erstreiten gilt - vor dem Internationalen Gerichtshof und vom Weltsicherheitsrat durchgesetzt.


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#17

RE: Doppelte Standards - funktionieren nicht

in Friedensforschung.de 04.04.2018 01:09
von Markus Rabanus • 3.984 Beiträge

Naja, wenn man kontert, dann sollte man schon noch zur Kenntnis genommen haben, dass ich die "Rückkehr"-Demonstration kritisierte.

Desweiteren kennen Sie sich mit der Situation des Gaza-Streifens nicht aus, denn Sharon löste zwar die ohnehin völkerrechtswidrigen Siedlungen auf (für die er leider selben Tages im Westjordangebiet eine größere Wohnungsanzahl ankündigte), aber hob die "Besatzung" nicht auf.

Mit NS-Begriffen wie "judenrein" zu spielen, wie es damals auch die israelischen Siedler anlässlich der Räumung Sharon vorwarfen, zeugt davon, wie weit rechts Sie sich positionieren. Dem helfen dann auch keine Antisemitismus-Vorwürfe ab, sondern fallen auf Sie als missbräuchliche Instrumentalisierung zurück.

Dass die Hamas-Hochburg alles andere als ein Hort des Friedens ist,
- folglich mörderisch für verbliebene Israelis gewesen wäre,
- folglich auch nicht ohne Blockade auskommen kann,
ist weltweit unstrittig, mit Ausnahme einiger Leut' in Damaskus, Libanon, Jemen und Teheran,
aber ich halte die Entmilitarisierung der Palästinensergebiete und auch eines Palästinenserstaates für eine Aufgabe der Vereinten Nationen, die allerdings auch die fortdauernde Annexion rückgängig zu machen hätte.

Worin sich Ihr "selbstverständlicher" Friedenswille im Posting ausdrückt, erschließt sich mir auch nach erneuter Lektüre nicht.

Wäre also nicht schlecht, wenn das mal präziser würde und dann auch an Netanjahu geschickt, denn der blieb dem Nahost-Quartett Antwort schuldig, innerhalb welcher Grenzen er sich seine "Selbstverteidigung" denkt.


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#18

"Über Recht und Gerechtigkeit in Palästina"

in Friedensforschung.de 08.04.2018 13:42
von Markus Rabanus • 3.984 Beiträge

Rupert Neudeck war mit meinem Vater befreundet, denn direkte Menschenrettung kann nie falsch sein, aber solch' Buchtitel aus 2005 "Ich will nicht mehr schweigen" gefällt mir nicht.
Musste er vor 2005 schweigen? Bestimmt nicht. Auch bei Grass hatte ich dieses Problem, dieses Stereotyp, als sei Kritik "Tabubruch".
Ich halte es für richtig, wenn Deutsche sich in Bedacht üben, wenn es um Jüdisches geht, zumal eigentlich in allen politischen Konflikte Bedacht angebracht wäre, aber das gilt es auch in Titeln durchzuhalten - und nicht so, als dürfe man Bedacht über Bord werfen. Der zweite Teil des Titel "Über Recht und Gerechtigkeit in Palästina" hätte vollends genügt - und statt "Palästina" hätte ich eher "Nahost" getitelt, denn die unzureichende Anerkennung des Existenzrechts Israels ist ein Großteil des Konflikts.
Also DANKE für den Buchtipp, aber lesen werde ich es nicht - und brauche ich vermutlich auch nicht.


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#19

Hetzer

in Friedensforschung.de 08.04.2018 14:30
von Markus Rabanus • 3.984 Beiträge

@Hüseyin A..., "auf alles wird geschossen"? Ist das so?
Wenn Leute es mit der Wahrheit nicht ernst nehmen, wie würdest du sie nennen? Lügner oder Hetzer? Oft beides.

Und Israelis sind feige? Bist du dir sicher? Aber das ist keine mutige, sondern dumme Behauptung, denn hinreichend umgeschaut in der Menschheit, verteilen sich Mut, Feigheit, Gescheitheit und Dummheit in allen Horden weitgehend gleich.

Wenn du deinen Geist nicht unter Kontrolle hast, dann grabe dich tief ins Schlafkissen und schweige, denn kommen die Sprüche nicht aus dem Gehirn, sondern Bauch, dann ist es Kotze.

Die Sonne scheint (zumindest bei mir). Genieße sie.


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zuletzt bearbeitet 08.04.2018 14:31 | nach oben springen

#20

RE: Nahost-Konflikt

in Friedensforschung.de 09.04.2018 01:34
von Markus Rabanus • 3.984 Beiträge

@Kurt T...., das "7.Jahrhundert" hört sich bei dir so an, als sei es knapp vor unserer Schulzeit ;-)
Aber dir ist schon noch klar, dass arabische Muslime im Glauben jüdischer Vorfahren sind? Abraham, Ismail, ...

Konflikte tun sich leichter, wenn man das Trennende betont.
Frieden tut sich leichter, wenn man das Gemeinsame betont.

Andererseits soll der Kain den Abel totgeschlagen haben, was mich als Kind ziemlich entsetzte, weshalb ich keinem Frieden traue, aber dem Krieg erst recht nicht, weil nichts so sehr verlogen, was über Leichen gehen will.


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#21

RE: Nahost-Konflikt

in Friedensforschung.de 09.04.2018 11:43
von Markus Rabanus • 3.984 Beiträge

@Kurt T., dass Existenzrecht Israels ist Völkerrecht und weder der israelischen Friedensbewegung verhandelbar noch sonstwem am Nahostfrieden Interessierten, allerdings im Hinblick auf Gebietseroberungen eben "nicht grenzenlos".
Darum müssen Pläne zum Frieden auf den Tisch, deren Umsetzung verhandelt werden können.

@Nikol P., dein Posting ist einfach bloß frech.


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#22

RE: Nahost-Konflikt

in Friedensforschung.de 09.04.2018 20:36
von Markus Rabanus • 3.984 Beiträge

@Deborah A.., "Die Haltung gegenüber dem Staat Israel ist kompromisslos und auf alle Zeiten festgelegt." -

Was ist dir an solcher Hamas-Haltung "interessant"?
Mir ist es abgedroschen, denn die Hamas hat darüber so wenig zu befinden, wie die Angreifer des 1. Nahostkriegs 1948, was Jordanien und Ägypten nach weiteren Niederlagen dann immerhin kapierten.
Auch die PLO hat zumindest auf der Verlautbarungsbasis das Existenzrecht Israels anerkannt. Ist das weniger "interessant"?

Das ist dir bekannt, aber du klammerst die Zukunft als ewige Feindschaft an die Hamas.

Entweder du oder Michaela stellten hier irgendwo 8 Fragen, seit wann es Palästinenser gebe, welche Sprache sie sprechen usw.

Auf jede dieser Fragen lautet die Antwort in zwei Teilen:

1. Eure Ansichten sind völkerrechtlich nicht von Belang, denn die Vereinten Nationen gestanden den Arabern des vormaligen Mandatsgebietes Eigenstaatlichkeit in selbiger Abstimmung zu wie den Juden.

2. Schlimm sind solche Fragen, weil sie Tendenz haben, Palästinensern jegliches Anrecht auf das ihnen völkerrechtlich Zugesagte abzusprechen.

Kurzum: @Deborah und @Michaela, ihr beide seid derart extrem antipalästinensisch drauf, dass zwar Netanjahu an euch seine Freude hätte, aber zu Frieden taugt es nicht.


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#23

RE: Nahost-Konflikt

in Friedensforschung.de 18.04.2018 12:52
von Markus Rabanus • 3.984 Beiträge

@Lothar Z., es ist grundfalsch, sich aus Bockigkeit falsche Vorwürfe gelten zu lassen ("dann ist es halt so"), zumal wir beide wissen sollten, dass sich Antisemiten darüber freuen, wenn man sich mit ihnen in eine Schublade packen lässt.
Wer gegen den Antisemitismus etwas tun will und zugleich dafür sorgen, dass sich Israel ans Völkerrecht hält, muss sich die Mühe schon noch machen, falschen Vorwürfen argumentativ zu begegnen.

@Kenneth G., was ARD und Wikipedia gegen den Musiker vortragen, reicht zum Antisemitismus-Vorwurf nicht.
Deutschseitige Boykottaufrufe gegen Israel wecken schlimmste Erinnerungen und gebieten Zurückhaltung, aber wer so tut, als seien "Judenboykott" und "Israelboykott" identisch, hat entweder nicht begriffen, was Antisemitismus ist, oder instrumentalisiert falsche Antisemitismusvorwürfe für den israelischen Landraub.

@Kenneth G., es ist auch besser, wenn du schweigst, denn ich glaube dir nicht, dass du die Völkerrechtswidrigkeit der sogenannten "Siedlungspolitik" verkennst.
Folglich ist dein Antisemitismusvorwurf schmuddelig.


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#24

RE: Nahost-Konflikt

in Friedensforschung.de 30.04.2018 15:23
von Markus Rabanus • 3.984 Beiträge

@Thomas H..., dass "Rückkehr" in Anbetracht der seitens Hamas & Co. antiisraelischen Hass-Propaganda nicht friedlich motiviert ist, schrieb ich schon mehrfach.
Aber der Kritik an Besatzungs- und Landraubpolitik zu unterstellen, sie sei auf "Zerstörung Israels" aus, ist unseriös und gegenüber Leuten, denen daran gelegen ist, dass sich Israel in dieser Region nach Jahrzehnten des Krieges als guter und geschätzter Nachbar zu erweisen hat und nicht als Okkupator, dann tatsächlich "PERFIDE".
Sie sollten sich für den Vorwurf entschuldigen. Und tun Sie das mal, ansonsten verdirbt Ihr Karma ;-)


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#25

RE: Doppelte Standards - funktionieren nicht

in Friedensforschung.de 01.05.2018 15:42
von Markus Rabanus • 3.984 Beiträge

Nein, Zionismus und Nazismus gleichzusetzen, ist falsch.
Des Elefanten Rüssel kann sich biegen wie ein Regenwurm, aber das macht weder den Regenwurm zum Elefanten noch umgekehrt.


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#26

Trollpostings

in Friedensforschung.de 11.05.2018 02:29
von Markus Rabanus • 3.984 Beiträge

Karin K.: "Wußte gar nicht, daß es so viele Nahostexperten gibt. Hier kennen sich alle in der Israel-Politik besser aus als in ihrer eigenen. 🗣"

@Karin K., nicht neidisch sein, sondern einfach mal nach Themen googeln, wo mitzureden leichter fällt.

------------

Carmina B.A. wäre den Palästinensern wahrscheinlich eine ganz tolle Interessenvertreterin.


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zuletzt bearbeitet 11.05.2018 03:36 | nach oben springen

#27

RE: Nahost-Konflikt

in Friedensforschung.de 16.05.2018 19:50
von Markus Rabanus • 3.984 Beiträge

Ja, @Dylan Bethe, so war das:
Als Arafat endlich entschlossener auf Friedenskurs ging - und sei es auch bloß aus Gründen der Einsicht militärischer Unterlegenheit, da wetterten die Hardliner Israels weiterhin und schlimmer, denn sie fürchteten, dass durch eine Friedensregelung Schluss mit der Landnahme sei - und ermordeten Jitzchak Rabin nach jahrelange Hetze gegen beide.
Die Hamas war den israelischen Hardlinern willkommen, wie sie umgekehrt den palästinensischen Hardlinern. - Das ist bis heute so.

Arafat war ein Krieger. Jitzchak Rabin ebenfalls. Und beide haben viele Menschenleben auf dem Gewissen und Rabin eine der heute größten israelischen Siedlungen mittendrin im Westjordangebiet. Keine Siedlung von jüdischen Rückkehrern, sondern von israelischen Militärs.

Aber Frieden macht man mit dem Feind, so sagte auch Rabin, während die Stimmungsmacher für Krieg immer so tun, als sei Frieden nur möglich, wenn Feinde schon Freunde wären.

Mir sind solche Dinge zwar interessant, zumal manches selbst erlebt und persönlich Hauptakteuren begegnet, z.B. Arafat auf einer friedenspolitischen Konferenz in Prag, von der ich leider des deren Halbplausibilitäten studierend,
ABER völkerrechtlich irrelevant, denn wenn sich zwei streiten und einigen sich nicht oder schlecht, dann müssen Dritte entscheiden - und das ist die UNO - und die tat es nicht.

Nun gibt es jedoch neben meinem weltbürgerlichen Selbstverständnis auch so eine Art "demokratischer Dienstweg" - und der besagt, dass ich mich zunächst an die zu halten habe, die mich zu vertreten beanspruchen dürfen, weil gewählt usw.

Deshalb sind Vorwürfe zunächst immer an unsere nationaldemokratisch legitimierten Politiker zu richten.
Und die versagten und versagen fortgesetzt, ob welche von ihnen die Streitparteien schelten oder zur Besonnenheit mahnen, aber diejenigen, die laut UNO-Charta für solche Streitereien zuständig sind, nicht in die Verantwortung nehmen, also die eigenen Verbündeten im Weltsicherheitsrat und nicht bloß Schelte deren Rivalen.

Völkerrechtlich betrachtet ist es so, dass "wir uns" auf diese Weise für die Fortdauer des Nahostkonflikts mitschuldig machen.

Moralisch gibt es zwar keine Kollektivschuld, aber völkerrechtlich gibt es zur Kollektivhaftung bislang keine Alternative. (Sonst müssten wir das Wahlgeheimnis aufheben - und das wäre ja auch nicht sinnvoll.)


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#28

RE: Nahost-Konflikt

in Friedensforschung.de 16.05.2018 21:51
von Markus Rabanus • 3.984 Beiträge

UNFERTIG ----------

Zwischen Anstand und Mordlust liegen Welten = also kein Vakuum, sondern jede Menge Charaktere.

Allemal freut es mich, dass sich in Ihren Bekanntschaften keine Mordlustigen finden, denn das auch mir angenehmer.

Vielleicht sollten Sie dennoch mit Verweis auf unsere Diskussion nachfragen, wie es um Rassismus und Mordlust gegenüber Palästinensern bestellt ist, denn mir wurde eben doch davon berichtet und es wundert auch nicht.



meine nachstehenden Aber fragen Sie bei nächster Gelegenheit danach und beschweren sich Ihren Bekannten gegenüber bitte auch über mich und meine Darlegung, denn sie lautet:

Ich machte Bekanntschaft mit Israelis, die sich von der Armee verabschiedet hatten und dann sogar auch von Israel nach Berlin, weil sie es sich naiv anders vorgestellt hatten und Verteidiger sein wollten, keine Besatzer, während viele (!) von denen, die sich in solcher Rolle gefielen oder ihren Frust und ihre Angst auf eine Weise verarbeiteten, dass ihnen daraus Rassismus gegenüber Palästinensern wurde. Und Mordlust.

Bei vielen kein statisches Ding, vielfach abhängig von der Situation, denn tatsächlich ist das Leben israelischer Soldaten im besonderen Maße durch den antiisraelischen Terrorismus gefährdet. Wenngleich Gegenüber Palästinensern, wurde, ohne den ohnehin kaum ein Feind bekämpft wird. Und Mordlust.
Wenngleich nicht mordend ausgelebt, denn das ist in Betracht der Belastungen bei guter Organisation in Relation zur Lust dennoch selten.

Das gibt es keine israelische Sonderlichkeit, denn jede




n Berlin blieben, die Land verließen
Ich erwarte von Menschen gemeinhin nicht, dass sie verpflichtet wären, Helden zu sein, aber über Tod und Leben entscheidet, muss höchsten Ansprüchen genügen - und sich Prüfung gefallen lassen.


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#29

RE: Nahost-Konflikt

in Friedensforschung.de 17.05.2018 16:58
von Markus Rabanus • 3.984 Beiträge

UNFERTIG, weil wieder keine Zeit

Liebe @Birgit, tatsächlich sitzen wir fern vom Geschehen, aber ich empfinde mich nicht als außenstehend, auch deshalb, weil Israel und folglich der Nahostkonflikt Teil deutscher Geschichte sind.
Mein Spruch zur Vorgeschichtlichkeit von Geschichte bitte ich eher in die Richtung zu verstehen, sich von Vorstellungen historischer Gerechtigkeit in dem Maße entfernen zu sollen, wie Geschichte mit Generationen fortschreitet. Weil sich so vieles nicht rückgängig machen lässt und es dann Neuanfang braucht.

Es ist kein Vergessensplädoyer, auch kein Vergebungsplädoyer, denn stellvertretend vergeben darf ohnehin nur, wer dazu Mandat hätte - und das kann es nicht geben, auch nicht im Nahostkonflikt, wenn uns wir die Opfer ernst nehmen

Andererseits darf ein Neuanfangsplädoyer nicht zur Folge haben, dass Neuanfänge verzögert werden, um weitere Fakten zu schaffen. Und deshalb reicht mir an zu berücksichtigendem Legitimationsrahmen, was die UNO befindet und an


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zuletzt bearbeitet 17.05.2018 17:09 | nach oben springen

#30

RE: Doppelte Standards - funktionieren nicht

in Friedensforschung.de 17.05.2018 22:14
von Markus Rabanus • 3.984 Beiträge

Wenn Sie Ihren Vorwurf nicht spezifizieren, dann sind Sie es, der sich einer "wohlfeilen Schutzbehauptung" doppelter Standards bedient.

Und zwar,
- falls Sie glauben, dass sich aus Gründen von Nichtreaktion auf das Unrecht anderer Staaten eine Nichtreaktion auf Unrecht Israels geboten sei.

- Falls Sie anlässlich von Kritik an Israel unterstellen, dass anlässlich von Unrecht anderer Staaten oder gar Israels Feinden keine Kritik geübt werde, was zumindest im Rahmen der Diskussionen hier eine Falschbehauptung darstellt.

- Falls Sie gar meinen sollten, dass sich israelisches Unrecht dadurch in Recht wandeln könne. weil auch andere Staaten ihre militärische Überlegenheit gegenüber Schwächeren missbrauchen.

Ich gebe Ihnen Beispiele:

Z.B. die Annexion Tibets durch China - und die Welt unternahm nichts. Es gab sehr wohl viel Kritik und bis heute anhaltend. In praktischer Hinsicht ließ sich wenig dagegen unternehmen.

Z.B. der völkerrechtswidrige Annexion Kuwaits durch Saddam Hussein - und die USA bildeten eine Allianz, schlugen die Okkupatoren mit mich zutiefst erschreckender Brutalität zurück, zumal ich die diplomatische Vorarbeit für vollends daneben und einzig auf Kriegspropaganda gerichtet hielt.

Z.B. dann auch der völkerrechtswidrige Irak-Krieg durch die "Allianz der Willigen" - und die Welt unternahm nichts.
Die Kritik insbesondere an den USA konnte massiver nicht sein, aber realistisch betrachtet gab es überhaupt keine Chance, die USA von diesem Krieg abzuhalten oder gar mit Sanktionen darauf zu reagieren. So war es auch nie im Gespräch.

Z.B. die Annexion der Krim durch Russland - und die westliche Welt reagierte mit Sanktionen.

Und viele weitere Beispiele, in denen nicht reagiert wurde und doch reagiert wurde. Wobei mir das Vorgehen Maos, Putins und des Bush-Clans auch kein Maßstab wäre.

Nun an Sie die einzige Frage gestellt: Welche Reaktionen halten Sie für angemessen, um die völkerrechtswidrigen Siedlungen Israels auf Palästinensergebiet zu reklamieren und rückgängig zu machen?

Fällt Ihnen da nichts zu ein, dann sind Sie kein Israelverteidiger, sondern machen sich mit israelischen Okkupanten gemein.


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zuletzt bearbeitet 17.05.2018 22:15 | nach oben springen



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