#106

RE: Nahost-Konflikt

in Friedensforschung.de 24.05.2021 01:47
von Markus Rabanus • 7.039 Beiträge

weiß echt nicht, wie ich her kam, denn so wenig "bedingungslos" oder "grenzenlos" meine Soli den Philoisraelis ist, so wenig "bedingungslos" oder "grenzenlos" ist meine Soli den Philopalis.


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#107

RE: Nahost-Konflikt

in Friedensforschung.de 24.05.2021 02:06
von Markus Rabanus • 7.039 Beiträge

ja, ich bin dann ooch weg hier, denn sein Konzept ist Polarisierung mit Dresscode "Muslim" & inside "Satan" 😉 - ich hoffe zu irren.


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#108

RE: Nahost-Konflikt

in Friedensforschung.de 18.07.2021 15:49
von Markus Rabanus • 7.039 Beiträge

Dem Fußball würde ich zwar nicht die Regeln des Völkerrechts aufbürden, aber jedem Staat, auch Israel, denn die Solidarität mit Israel hat nicht mit Annexion zu sein - und wer dagegen ein politisches Zeichen setzen will, der soll es tun.
Und andere sollen sich schämen, wenn sie daraus Verrat machen, um den Versuchungen ihres Nationalismus das Wort zu reden.


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zuletzt bearbeitet 18.07.2021 15:53 | nach oben springen

#109

RE: Nahost-Konflikt

in Friedensforschung.de 18.07.2021 16:03
von Markus Rabanus • 7.039 Beiträge

es ist nahezu irrelevant, wie koscher die Linke ist - im Vergleich zu unkoscheren "Siedlungspolitik"
und nun komme mir niemand mit Hamas & Co., denn ließe sich eigenes Unrecht mit dem Unrecht anderer rausreden, dann macht das die Hamas ebenso - und beides ist nicht koscher


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#110

RE: Nahost-Konflikt

in Friedensforschung.de 19.07.2021 15:24
von Markus Rabanus • 7.039 Beiträge

Vesti F., dann schauen Sie erneut, denn ich drücke mich immer klar aus.

Sie möchten Details. Mal schauen, ob das lohnt:

1. Was israelische und spanische Fußballer für richtig oder falsch halten, ist deren Sache, wie es Ihre und meine Sache ist, deren Entscheidung für falsch oder richtig zu erachten.
Soweit zunächst - und wenn das "klar" ist - und gemeinsames Fundament, dann können wir weiter drüber reden, auch streiten.

2. Von jeglicher Politik jeglichen Orts, ob Regierung, Opposition und Terroristen, ist die Besinnung auf Menschenrecht und Völkerrecht zu fordern - und notfalls gegen sie mit Weltmacht der Vereinten Nationen durchzusetzen.

Solange und so oft die Vereinten Nationen unkräftig, unwillens und säumig sind, bleibt es bei der Selbstjustiz und Gewalt im Maße der gegenseitigen Möglichkeiten unter Einbeziehung des internationalen Echos.

Und zwar solange, wie die berechtigten Interessen des Gegenübers unberücksichtigt bleiben oder auf die Eigeninteressen reduziert werden, es sei denn, dass eine Seite kapituliert oder den Boden unter den Füßen verliert.

Falls das Völkerrecht nicht unser beider Fundament ist, lohnt keine Debatte zu Einzelheiten und Ansprüchen.


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#111

RE: Nahost-Konflikt

in Friedensforschung.de 15.09.2021 03:33
von Markus Rabanus • 7.039 Beiträge

#Antisemitismus ist Feindschaft gegen Jüdisches, die gegen Nichtjüdisches keine wäre. - Das ist der Maßstab, alles andere ist eher Schnickschnack, auch was der BT beschloss.

In unserem Land gehören antisemitische Demos verboten, denn wir haben eine antifaschistische Verfassung mit Ewigkeitsversprechen - und dass sie unzureichend umgesetzt wird, ist unverzeihlich.

Das erfordert, Protesten gegen die israelische Politik eine Rote Linie gegen Antisemitismus zu ziehen, aber eben entsprechend der obigen Definition.

Geschieht das nicht, dann wird zwei Varianten falscher Leute Vorschub geleistet:

a) denjenigen, die behaupten, Antisemitismusvorwürfe würden instrumentalisiert, um Israel Kritik zu ersparen,

b) denjenigen, die Antisemitismusvorwürfe zu solchem Zweck erheben, ohne Tipps zu geben, wie sich z.B. gegen die israelische Besatzungs- und Annexionspolitik korrekt demonstrieren lässt.
Diesbezüglich sind mir viele ZdJ-Stellungnahmen auch zur EU-Politik ggü. Israel ganz & gar nicht koscher.

Israel kann strafrechtlich in Schutz genommen werden, jedenfalls gegen Kräfte, die Israel das völkerrechtlich geltende Existenzrecht bestreiten oder für Organisationen werben, denen solches noch immer im Programm steht.
Darum hätten auch Embleme und Propaganda strafbar zu sein, die Israel als palästinensisch zeigen - und somit die Auslöschung Israels fordern.

Die Rote Linie klarer zu machen, wird wichtiger, je mehr die Region ins Chaos gerät und Flüchtlinge aus Regionen zu uns kommen, in denen der Nahostkonflikt antisemitisch konnotiert ist.

Wem zu meiner Forderung der § 80a StGB nicht genügt, soll das Gesetz nachschärfen.


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