#106

RE: Nahost-Konflikt

in Friedensforschung.de 24.05.2021 01:47
von Markus Rabanus • 9.265 Beiträge

weiß echt nicht, wie ich her kam, denn so wenig "bedingungslos" oder "grenzenlos" meine Soli den Philoisraelis ist, so wenig "bedingungslos" oder "grenzenlos" ist meine Soli den Philopalis.


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#107

RE: Nahost-Konflikt

in Friedensforschung.de 24.05.2021 02:06
von Markus Rabanus • 9.265 Beiträge

ja, ich bin dann ooch weg hier, denn sein Konzept ist Polarisierung mit Dresscode "Muslim" & inside "Satan" 😉 - ich hoffe zu irren.


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#108

RE: Nahost-Konflikt

in Friedensforschung.de 18.07.2021 15:49
von Markus Rabanus • 9.265 Beiträge

Dem Fußball würde ich zwar nicht die Regeln des Völkerrechts aufbürden, aber jedem Staat, auch Israel, denn die Solidarität mit Israel hat nicht mit Annexion zu sein - und wer dagegen ein politisches Zeichen setzen will, der soll es tun.
Und andere sollen sich schämen, wenn sie daraus Verrat machen, um den Versuchungen ihres Nationalismus das Wort zu reden.


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zuletzt bearbeitet 18.07.2021 15:53 | nach oben springen

#109

RE: Nahost-Konflikt

in Friedensforschung.de 18.07.2021 16:03
von Markus Rabanus • 9.265 Beiträge

es ist nahezu irrelevant, wie koscher die Linke ist - im Vergleich zu unkoscheren "Siedlungspolitik"
und nun komme mir niemand mit Hamas & Co., denn ließe sich eigenes Unrecht mit dem Unrecht anderer rausreden, dann macht das die Hamas ebenso - und beides ist nicht koscher


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#110

RE: Nahost-Konflikt

in Friedensforschung.de 19.07.2021 15:24
von Markus Rabanus • 9.265 Beiträge

Vesti F., dann schauen Sie erneut, denn ich drücke mich immer klar aus.

Sie möchten Details. Mal schauen, ob das lohnt:

1. Was israelische und spanische Fußballer für richtig oder falsch halten, ist deren Sache, wie es Ihre und meine Sache ist, deren Entscheidung für falsch oder richtig zu erachten.
Soweit zunächst - und wenn das "klar" ist - und gemeinsames Fundament, dann können wir weiter drüber reden, auch streiten.

2. Von jeglicher Politik jeglichen Orts, ob Regierung, Opposition und Terroristen, ist die Besinnung auf Menschenrecht und Völkerrecht zu fordern - und notfalls gegen sie mit Weltmacht der Vereinten Nationen durchzusetzen.

Solange und so oft die Vereinten Nationen unkräftig, unwillens und säumig sind, bleibt es bei der Selbstjustiz und Gewalt im Maße der gegenseitigen Möglichkeiten unter Einbeziehung des internationalen Echos.

Und zwar solange, wie die berechtigten Interessen des Gegenübers unberücksichtigt bleiben oder auf die Eigeninteressen reduziert werden, es sei denn, dass eine Seite kapituliert oder den Boden unter den Füßen verliert.

Falls das Völkerrecht nicht unser beider Fundament ist, lohnt keine Debatte zu Einzelheiten und Ansprüchen.


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#111

RE: Nahost-Konflikt

in Friedensforschung.de 15.09.2021 03:33
von Markus Rabanus • 9.265 Beiträge

#Antisemitismus ist Feindschaft gegen Jüdisches, die gegen Nichtjüdisches keine wäre. - Das ist der Maßstab, alles andere ist eher Schnickschnack, auch was der BT beschloss.

In unserem Land gehören antisemitische Demos verboten, denn wir haben eine antifaschistische Verfassung mit Ewigkeitsversprechen - und dass sie unzureichend umgesetzt wird, ist unverzeihlich.

Das erfordert, Protesten gegen die israelische Politik eine Rote Linie gegen Antisemitismus zu ziehen, aber eben entsprechend der obigen Definition.

Geschieht das nicht, dann wird zwei Varianten falscher Leute Vorschub geleistet:

a) denjenigen, die behaupten, Antisemitismusvorwürfe würden instrumentalisiert, um Israel Kritik zu ersparen,

b) denjenigen, die Antisemitismusvorwürfe zu solchem Zweck erheben, ohne Tipps zu geben, wie sich z.B. gegen die israelische Besatzungs- und Annexionspolitik korrekt demonstrieren lässt.
Diesbezüglich sind mir viele ZdJ-Stellungnahmen auch zur EU-Politik ggü. Israel ganz & gar nicht koscher.

Israel kann strafrechtlich in Schutz genommen werden, jedenfalls gegen Kräfte, die Israel das völkerrechtlich geltende Existenzrecht bestreiten oder für Organisationen werben, denen solches noch immer im Programm steht.
Darum hätten auch Embleme und Propaganda strafbar zu sein, die Israel als palästinensisch zeigen - und somit die Auslöschung Israels fordern.

Die Rote Linie klarer zu machen, wird wichtiger, je mehr die Region ins Chaos gerät und Flüchtlinge aus Regionen zu uns kommen, in denen der Nahostkonflikt antisemitisch konnotiert ist.

Wem zu meiner Forderung der § 80a StGB nicht genügt, soll das Gesetz nachschärfen.


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#112

RE: Nahost-Konflikt

in Friedensforschung.de 17.10.2021 23:53
von Markus Rabanus • 9.265 Beiträge

Thomas W., insoweit es die HAMAS so macht - und oft tut sie es, hast du recht - und würdest es wahrscheinlich doch etwas anders sehen, wenn du in solch' Kindergarten deine Kinder hättest.

Bei einem Bankraub von den sich freischießenden Ganoven als "lebendiges Schutzschild" von zurückschießenden Polizisten erschossen zu werden, ist nicht jedermanns Sache.

Wer das alles nicht mag, muss Gerechtes fordern, damit es zu weniger Situationen kommt, in denen es schwieriger ist, Unrecht zu vermeiden.


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#113

RE: Nahost-Konflikt

in Friedensforschung.de 22.12.2021 23:00
von Markus Rabanus • 9.265 Beiträge

Georg, wenn Flüchtlinge anderswo keine Heimat finden, dann "vererbt sich der Flüchtlingsstatus".

Darin haben 1,3 Mio. Deutsche viel Übung, die im "Bund der Vertriebenen e.V." ihren Flüchtlingsstatus "vererben", obgleich sie seit Generationen neue Heimat fanden. - Gewöhne es denen ab.

Und falls du es für Juden einsiehst, dass sich vielen Juden mit 2000 Jahren Diaspora der "Flüchtlingsstatus vererbte" und sogar zur "Rückkehr" und Staatsgründung berechtigte, dann behalte das im Hinterkopf, wenn du über palästinensische Flüchtlinge philosophierst.

Viele hier leugnen, woraus der Nahostkonflikt so wesentlich ist:

1. Der Nahostkonflikt ist großteils ein Erbe des Kolonialismus.

2. Der Nahostkonflikt ist weiteren Großteils ein Erbe des europäischen Antisemitismus, ohne den und ohne Shoa es ganz wahrscheinlich heute keinen jüdischen Staat gäbe, folglich die Bevölkerung Palästinas der deutschen Geschichte unter die Räder geriet.


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#114

RE: Nahost-Konflikt

in Friedensforschung.de 22.02.2022 23:39
von Markus Rabanus • 9.265 Beiträge

Dylan B., das stimmt zwar, aber
- von Deutschen gerufen, bekämen es zu viele in den falschen Hals,
- Solidarität mit Palästinensern gewährt De innerhalb von EU & UNO, einschließlich Kritik an Israel,
- aber entscheidend wird sein, wie die USA mit dem Konflikt umgehen, damit sich Israel mal mit Grenzen abfindet.

Andererseits ist es ja leider auch so, dass ich z.B. in Gaza nicht laut sagen dürfte:
"Sucht Frieden mit Israel, so schwer es auch fallen mag."

Dass ich nun in Moskau ähnlich mundtot wäre, ist schlimme Entwicklung - und Schuld auch all derer, die sich vor den Karren bedingungsloser Parteilichkeit spannen lassen.


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#115

RE: Nahost-Konflikt

in Friedensforschung.de 15.05.2022 16:44
von Markus Rabanus • 9.265 Beiträge

@Klaus, ohne UNO-Gewaltmonopol macht sich jeder sein eigenes "Völkerrecht", aber davon gilt es ja nicht, sondern kann Rechtsbruch sein.
Soweit dazu.

Betreffs israelischer Gewaltorgie gab seitens der EU sofort Proteste und wahrscheinlich auch anderer Staaten "des Westens", aber du weißt ja, wie es zu recherchieren ist, wenn es denn interessiert.

Zum Nahostkonflikt schrieb ich wirklich genug - und gab auch diese Meldung gestern 15:35 Uhr in die IniDia-Gruppe.

Das fortschreitende Unrecht, der Hass und die immer wieder aufflammenden Gewaltorgien ändern da nichts an meinen völkerrechtlichen Auffassungen, wie sie im Nahostfriedensplan stehen.

Und so ist es mit vielem, dass ich sage, was ich für richtig halte, wie es die Vernünftigen nicht durchsetzen können, während die Schnappatmer & Mächtigen am Rad drehen.


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#116

RE: Nahost-Konflikt

in Friedensforschung.de 28.12.2022 01:48
von Markus Rabanus • 9.265 Beiträge

Auch im #Nahostkonflikt stehen sich zu Ungleichstarke gegenüber, um einen fairen Frieden auszuhandeln.
Das ist der wichtigste Grund, weshalb ich immer wieder fordere: Die UNO muss entscheiden, wenn sich die Streitparteien nicht einigen.

Und wenn es der Weltsicherheitsrat nicht tut, weil mit Vetorechten rivalisiert wird, was ich für völkerrechtswidrig halte, dann muss die Generalversammlung das Heft in die Hand nehmen und vom IGH Entscheidung einfordern.

Das #Vetorecht war dazu eingeräumt, dass die Vetomächte einander nichts tun, aber nicht dazu da, dass sie gegeneinander die Konflikte anderer Länder ausspielen, sondern beenden.

Es ist das Versprechen der Vereinten Nationen und zugleich die wichtigste Lehre aus Weltkriegen und gescheitertem Völkerbund, die Menschheit von der Geißel des Krieges durch völkerrechtliches Zusammenwirken zu befreien, siehe die ersten beiden Präambel-Zeilen der UNO-Charta.


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