#1

Was wurde aus "Nazis.de" ?

in Antifaschismus.de 11.03.2018 03:53
von Markus Rabanus • 3.405 Beiträge

Das Projekt ist nicht eingestellt, sonst hielten wir es nicht online. Aber der Dialog mit Rechtsextremisten wurde eingestellt, weil sich die Kräfte der Engagierten verbrauchten und das Interesse nachließ auch bei uns, sich weitere Jahrzehnte mit so oft wiederholenden Dialogen zu befassen, denn die Dummheit stirbt ja nicht aus. Wie auch nicht die Rücksichtslosigkeit.

Und auf http://inidia.de/nazisdekonzept.htm kannst du lesen, wie es überhaupt zum Dialog kam, denn es war eigentlich nur ein Appell zum Dialog mit Rechtsextremisten, den ich zunächst gar nicht führen wollte, wenngleich für viele Jahre durchaus erkenntnisreich war, Prinzipien gründlicher darlegen zu müssen als es unter Demokraten erforderlich ist.
Aber ich war froh, mich dann mehr und mehr wieder meinen anderen Themen zuzuwenden, wenngleich vieles davon nicht annähernd mit so viel Aufmerksamkeit belohnt wird, aber deshalb nicht weniger interessant oder gar weniger wichtig wäre.

Nazis.de bleibt online, taugt hier und da als Gedankenanregung - und wird ab und an auch heute noch nachgebessert. Und in den Blog von Antifaschismus.de gibt es gelegentlich aktuelle Stellungnahmen.

Falls weitere Fragen, dann bitte in unsere Facebook-Gruppe der www.Initiative-Dialog.de kommen und dort diskutieren. Dort antworte ich dann auch schneller und gründlicher als bei eMail-Anfragen, zumal wir viel Spam bekommen und wir eMails nur alle paar Tage auf primär berufliche Dringlichkeiten durchforsten.

LG


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zuletzt bearbeitet 11.03.2018 04:00 | nach oben springen

#2

RE: Was wurde aus "Nazis.de" ?

in Antifaschismus.de 02.05.2018 19:01
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Böse,böse. Ihr Zecken habt auch nichts anderes zu tun. Gelle ?

R. Heß

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#3

RE: Was wurde aus "Nazis.de" ?

in Antifaschismus.de 04.05.2018 12:51
von Markus Rabanus • 3.405 Beiträge

@R.Heß. leider keine Zeit, um dir aus deinem dürftigen Post einen Blick in den Spiegel zu machen.


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zuletzt bearbeitet 04.05.2018 12:51 | nach oben springen

#4

RE: Was wurde aus "Nazis.de" ?

in Antifaschismus.de 26.06.2018 14:46
von Markus Rabanus • 3.405 Beiträge

@Joy, er möchte seine Blase ungetrübt halten, denn er glaubt ganz fest daran, dass ihn seine Blase glücklich macht.
Politischer Extremismus ist ein bisschen wie Alkoholismus: Ernüchterung tut weh. Drum meidet er sie und Sie. Und mich offenbar auch.

@Maike, ich blockiere Rechtsextremisten zwar politisch, wo es mir möglich ist, aber nicht im zwischenmenschlichen Dialog, so auch hier bei Facebook nicht, weil: Wenn ich nicht mit den Strolchen rede, müsste ich mich darauf verlassen können, dass es andere tun und sagen, was ich sagen würde.
Drum blockiere ich nur dann, wenn getrollt wird und ich keine Zeit oder keine Lust habe, darauf gescheit zu reagieren, denn psychisch entspannt und intellektuell auf die Psyche von Möchtergern-Strolchen konzentriert lassen sich immer Reaktionen finden.

Dat is' aus dem Konzept der www.Initiative-Dialog.de , die 1998 zu Dialogstraan viele Jahre lang u.a. Projekte betrieb, die auf das Bessern von "bekennenden Gutmenschen-Verächtern" spezialisiert waren.

Andererseits habe ich volles Verständnis dafür, wenn jemand auf antifaschistische Sonderpädagogik keine Lust hat, weil es rein menschlich überfordern kann, sich mit brauner Brühe abzugeben.
Auch für mich gibt es schönere Hobbys.
Allerdings macht es immer mal wieder Sinn, denn das Werteverständnis wird in solch krassem Gegenüber stärker provoziert, lässt sich entwickeln, während man sich mit seinesgleichen oft zu schnell einig ist und oberflächlicher bleibt.

LG


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#5

RE: Was wurde aus "Nazis.de" ?

in Antifaschismus.de 30.12.2018 04:38
von Markus Rabanus • 3.405 Beiträge

Mehr als sieben Jahre bewegten wir mit dem Portal Nazis.de solche Strolche zum Ausstieg aus der rechtsextremistischen Szene.
Oft saßen mir welche zu Tisch und heulten sich aus über die eigene Dummheit mit all den "starken" Sprüchen und Aktionen.

Wie machten wir das:

Manche waren am Ende ihrer Sackgasse angelangt. Bspw. aus einem Landesvorstand der NPD, aus "Kameradschaften" usw. - Dann war es leichter, denn sie brachten gescheiterte Illusionen schon mit und erste Einsichten.

Für manche waren wir zu "oberlehrerhaft", aber es wirkte.

1. Weil wir anders als typische Antifanten und Lichterkettenbürger auf Nazi-Provos reagierten, denn bei Provokationen hat man die Wahl, ob man Erwartungen erfüllt und empört mit Hass reagiert, aber wenn man kapiert hat, dass solche Leute von ihren politischen Gegnern gehasst werden möchten, um hassen zu dürfen, dann brauchte es andere Reaktion. Z.B. Ironie, Gelassenheit oder Nachfrage, ob die Provo als Bitte um Therapie aufzufassen sei, denn als Leistungsträger dieser Gesellschaft braucht man sich von Möchtegern-Hitlern nicht die Welt erläutern zu lassen, sondern prüft, was in deren Bio falsch gelaufen ist.

Das passte Extremisten oft nicht, dass wir nicht immerzu auf ihre Hobbythemen einstiegen, sondern deren Kinderstube besprachen, ob gut oder schlecht für die Schlüsse daraus. Und wie oft wir mit Spekulationen richtig lagen, denn freiwillig packen nur wenige aus, dass sie ihre Persönlichkeitsstörungen extremistisch zu vergesellschaften versuchen.

2. Weil wir diese Menschen nicht zerstören wollten, sondern zu sich selbst bringen und positiv entwickeln, zur Goldenen Regel, die jeder kapieren kann und für sich selbst verlangt.

Klar, dass es nicht bei allen funktionierte, zumal es echt Kranke gibt, an die sich per Internet nicht rankommen lässt - und wir hatten auch schon genug mit denen zu tun, die sich erreichen ließen. Außerdem war es bloß Freizeitprojekt.

Wozu dieses Posting an dieser Stelle?

Weil ich möchte, dass Leute, die oben das Foto mit martialisch auftretenden Strolchen sehen, daran denken, dass die Haut unter den Tattoos oder Bomberjacken nicht dicker als bei anderen ist, verkorkste Seelchen auf Abwegen.
Mitunter braucht es Demonstrationen, Polizei, Richter und Haftstrafen, um ihnen den Weg zu verstellen, aber es braucht auch Ansprache, die sie verstehen und ändern.

Und wer ihnen nichts zu sagen weiß, überlässt sie den Abwegen und den Falschen, denn die "kümmern" sich dann um diejenigen, die uns zu anstrengend waren.

"Reden mit Nazis" mache ich hingegen nie in Foren von Nazis, weil sich Nazis dort überhaupt nicht mühen müssen, gescheiter zu sein, denn in dumpfer Masse imponiert man einander mit dumpfestem Zeugs. Da lernt niemand hinzu.

Aber in einigen Facebooks von besseren Politikern lohnt sich die Auseinandersetzung durchaus, wenn dort allgemeineres Publikum ist und sich Nazis plötzlich anstrengen müssen, während sie ansonsten bloß trollen können oder für "Empörung" sorgen.

So gut wie bei uns im früheren Projekt mit eigenem Forum funktioniert es allerdings nirgends, aber es war klar, dass uns die Reexen weglaufen, wenn sie sich in Facebook ihre eigenen Blasen pusten können und ihre "Ausflüge" in FB-Tagesschau oder zu ihnen verhassten FB-Politikern aussuchen dürfen.

Dünne Haut. - Man muss halt überlegen, mit welcher Ansprache man es ihnen in ihren Panzerchen ungemütlich macht, zumal je dicker der Panzer, desto schwerer haben sie zu tragen.


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#6

RE: Was wurde aus "Nazis.de" ?

in Antifaschismus.de 12.04.2019 11:07
von ihornig • 15 Beiträge

ich finde, es ist wichtig, dass folgende Generationen nicht vergessen, was damals passiert ist. Und durch einen anregenden Dialog kann dafür gesorgt werden, dass sowas nie wieder passiert!

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#7

RE: Was wurde aus "Nazis.de" ?

in Antifaschismus.de 21.06.2019 02:59
von Markus Rabanus • 3.405 Beiträge

Danke für das Foto, aber es ist nicht alles Antifa, was sich dafür hält.


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#8

RE: Was wurde aus "Nazis.de" ?

in Antifaschismus.de 23.06.2019 02:26
von Markus Rabanus • 3.405 Beiträge

Naja, ich gewann durch Antifaschismus wahrscheinlich an "politischer Schönheit", denn Ästhetik gehört zur humanistischen Präzision und Entschiedenheit, wenn man der Niedertracht beikommen will.

Aber für "politische Schönheit" halte ich es nicht, wenn man ein Mordopfer gegen "Rezo" ausspielt.


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#9

RE: Was wurde aus "Nazis.de" ?

in Antifaschismus.de 27.06.2019 17:26
von Markus Rabanus • 3.405 Beiträge

ich stehe den Strolchen seit Jahrzehnten weit oben auf vielen Listen und wurde seit den frühen Achtzigern immer mal wieder zum Ziel von Attacken mit zuweilen erfolgreichem Nachspiel vor Gerichten, so dass die Szene weiß, dass ich mich auf Strolche verstehe.

Ebenfalls bekannt in der breit und tief gefächerten Szene, dass ich ihnen führende Aktivisten zu entfremden verstand, denn mit dem Projekt www.Nazis.de der Initiative-Dialog.de machten wir uns nicht bloß zur Zielscheibe von Rechtsextremisten, sondern auch zur Kopfwaschanlage: "Aus Schlechtmenschen Gutmenschen machen" war das Motto - und nichts auf der Welt fürchten Strolche mehr als dass man ihnen den Kopf wäscht.

Es gab damals im Land kaum einen Fascho, der das Projekt nicht kannte. Von Oberhirschen der NPD, dessen "Patenkind" wir wegholten, die für die "HNG" arbeitete, auch ein mit siebenjähriger Haft Vorbestrafter, der in einem NPD-Landesvorstand für die Koordination von "Kameradschaften" zuständig war, über uns ausstieg, weil wir die einzigen "Versteher" waren.
Und so erging es vielen, vor allem auch kleinen Strolchen, denn sie bekamen bei uns mit, dass die "Karriere" als Möchtegern-Hitler zwar mit einigem Abenteuer verbunden ist, aber auch sich selbst tiefe Wunden schlägt, die manchen nicht verheilen.

Dieses Projekt entschlief nach etwa 10, 12 Jahren, weil uns die Kräfte erlahmten, unsere riesigen Foren zu oft gehackt wurden, es mich allein durch die Unterbringung von Ex-Reexen zu viel kostete, zumal ich in einer BT-Anhörungsrunde die angebotene Förderung für uns strikt ablehnte, während ich sie für Projekte anderer forderte.
Gegenüber Rechtsextremisten und deren staatsfeindlichen Einstellungen waren wir rein privatinitiativ einerseits Vertrauen erweckender, was Kontaktaufnahme anbelangte, andererseits glaubwürdiger, "weil unbezahlt" oder "jüdischer Weltverschwörung" verdächtig - und ich liebe Vorurteile, sofern sie dann mal mich persönlich betreffen, vorausgesetzt, dass ich sie dann kommunizieren kann.

Aber mein Anliegen war im Jahr 1998 eigentlich nicht, solches Projekt zu starten, denn ich hatte mit den Domains Nazis.de und Antifaschismus.de die Öffentlichkeit lediglich auffordern wollen, dem Rechtsextremismus auch durch Dialog zu begegnen.

Dass es dann viele braune Schafe missverstanden, weil von meinen Texten provoziert, brachte es anders in Gang, war interessant und lehrreich, aber dann doch auch mir irgendwann "über", denn die Dummheit wächst nach - und ich mochte nicht ewig auf Humanismus-Pädagogik fokussiert sein, wie es immerzu "dringlich" war, weil es weit weniger darum ging, irgendwie sinnige Aufsätze zu verfassen, sondern sich den Problemchen diverser Strolche zu widmen - Problemchen, über die sie typischerweise gar nicht plaudern wollten, sondern bestrebt waren, sich die Welt zu verklären und sich ihr extremistisch zu vergesellschaften, wovon es sie abzubringen galt.

Heute wäre das Projekt wichtiger denn je. Doch mein fehlender Glaube an ein genügend langes oder gar Ewiges Leben rechtfertigt zu haushalten - und mich wieder vielen Interessen zu teilen.

Am www.inidia.de/medienecho.htm lässt sich nur annähernd sehen, wie sehr der Aufruf angekommen und zum Projekt geworden war.


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#10

RE: Was wurde aus "Nazis.de" ?

in Antifaschismus.de 30.08.2019 19:36
von Markus Rabanus • 3.405 Beiträge

mir darf jeder "weichen", dem die Sicherheit der eigenen Familie zu wenig gewährleistet scheint.

Nachstehendes bestimmt zu lang für andere, aber ich brauche ab und an auch Rückblicke für mich  

Mein Antifaschismus setzte sich vielen Risiken aus, auch meine Angehörigen, meine Belegschaft und meinen Besitz.
Aufmerksamkeit konnte manches vermeiden, aber zu Anschlägen kam es dennoch, weil ich auf braunen Listen schon seit Jahrzehnten stehe.

Was stellt man sich in der Komfortzone des freizeitlichen Antifa-Demo-Teilnehmers vor, wenn das Telefon klingelt mit Ansage, die Freundin komme heute nicht nach Hause und werde zunächst mal vernascht?
So war es damals und Fangschaltung nicht schnell genug, allenfalls zu öffentlichen Telefonzellen, wenn die Behörden nicht so oft der Ansicht gewesen wären, ich sei doch selber schuld, wenn ich mich so weit aus dem Fenster lehne - im Übrigen könne es die bekennende Wikingjugend nicht gewesen sein, "weil" im damaligen Westberlin verboten.

Aber Antifaschisten spürten sie auf in einer Eckkneipe am Tegeler Weg - mich rief man stolz hinzu - ich war entsetzt und stoppte den Scheiß, denn die Nazis standen eingepisst und übel zugerichtet an der Wand. Dann näherten sich die Polizei-Sirenen und alles lief weg.
Was war bewirkt? Dass vielleicht schon 20 Minuten später zwei versprengte Faschos an meiner Ladenwohnung vorbei liefen und Rache ankündigten.
Ich holte sie am U-Bhf. Jugfernheide ein, versprach, dass es keine Falle sei, aber sie mitkommen sollen zu mir, zum Gespräch.
Sie machten sie. Stundenlang. Erbärmliche Idioten, die erstmals im Leben jemandem zuhören mussten, den sie nicht kannten, aber hassten.
Als sie gingen, waren sie gewiss keine Antifaschisten, sondern bedauerten noch, dass sie mir nicht so gut wie ihre Anführer widersprechen können, aber sie gingen bedrückt und in Frieden.

Auch einen der Attentäter aus der Osternacht erwischte ich. Er heulte und heulte, erzählte mir schlimme Geschichten und von bevorstehender Gesellenprüfung. Ich wollte ihm nichts verhageln. Er musste sich mehrfach meine Predigten gefallen lassen, kam für den Schaden auf, werde ein besserer Mensch usw.   Für Jahre war immerhin Ruhe im Umfeld, auch vielen Nachbarn zu verdanken, die nach den Geschehnissen in ihren Straßenfenstern Farbe bekannten.

Umso entsetzlicher Hoyerswerder, Rostock-Lichtenhagen, Lübeck usw., vor allem, wenn man fernab nichts tun kann, zu wenig getan sieht, aber sich vorstellen kann, was in Gejagten vorgeht.

1998 dann die Chance per Internet. Und so doof die damaligen Auftritte konserviert heute aussehen, so effektiv waren sie - und brachten dann allerdings auch wieder die Risiken mit.

Mitunter gelang es, Faschos vor Gericht zu bringen und verurteilen zu lassen, mal wurden Verfahren eingestellt,
- weil es auch A, B oder C allein getan haben konnte,
- mal meinte ein Staatsanwalt trotz vorheriger Anschläge, es sei nicht Gefährdung genug, dass auf einer langen, braunen Liste auch ein Foto von mir und meinen Kindern mit Fadenkreuz drüber und Text drunter, dass ich der Macher des damals bekannten Antifa-Projekts www.Nazis.de bin, nebst Wohnanschrift, die sich freilich auch bei der Denic findet, aber hier mit dem Zusatz, dass man mir "phantasievolle Begegnungen mit dem nationalen Widerstand" wünsche.

Es ist ganz sicher, dass ich über die Jahre müder wurde, zumal mich mein Antifaschismus viel Zeit kostete und auch weiterhin kosten lasse, doch es ist nicht mein einziges Interesse und leider auch nicht das einzige Menschheitsproblem.

Aber ganz gleich, um welchen Kontext es geht, ob Terrorismus, Diktatur oder Krieg, verteidige ich schon immer als Menschenrecht, kein Held zu müssen.

Und du willst mir nur unterschreiben, dass Helden zu würdigen sind. - Das ist mir zu wenig an Welt- und Menschenbild.


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#11

RE: Was wurde aus "Nazis.de" ?

in Antifaschismus.de 04.11.2019 19:13
von Markus Rabanus • 3.405 Beiträge

Lieb deine Nachfrage: In den Achtzigern war ich in allerlei studentenpolitischen Funktionen sehr sichtbar für Multikulturelles, Linkes und gegen Rechtsextremistisches aktiv.

Recht rasch machte es sich die in West-Berlin verbotene und somit offiziell nicht existente "Wikingjugend" zur Beschäftigung, auf meine Charlottenburger Wohnung Anschläge zu verüben und mich durch Bedrohung Angehöriger zu erpressen.

Hinreichenden Schutz konnte man mir nicht gewähren und wäre auch unschön gewesen, sondern empfahl mir allseits "mehr Zurückhaltung". Mit Umzug in den Neunzigern war mehr Ruhe, ab 1999 dann wieder Zunahme, denn mit dem damals bekanntesten Antifa-Projekt "Nazis.de" der noch existierenden "Initiative-Dialog" stand ich erneut auf vielen bösen Listen.

Mit nur wenig Verurteilung fiel die staatliche Reaktion sehr knapp aus, aber die Gefährdung war weniger organisiert, weil wir über einige Rechtsextremismus-Aussteiger einfach zu viel über die Szene wussten.
Je größer Facebook wurde und unser Projekt dem Wandel des Internets nicht zu folgen vermochte, desto weniger konnten wir gegen Rechtsextremismus ausrichten, was auch die Hass-Orgien gegen uns einschlafen ließ.

Bisschen riskant und originell an unserem Konzept war:

Wir nutzten, solange wir es konnten, eine Angriffsfläche für Rechtsextremisten zu sein, denn wir wussten damit in einer Weise umzugehen, dass unser Motto anlockte und oft funktionierte: "Aus Schlechtmenschen Gutmenschen machen"  

www.inidia.de/medienecho.htm


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