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Big History ?

in Sonstiges 11.08.2018 17:30
von Markus Rabanus • 3.511 Beiträge

Die Welt ist mehr als alle Anschauungen von ihr - und das wird auch so bleiben - als ewige Baustelle im Rahmen allerlei menschlicher Begrenztheit, wenngleich mehr und mehr Wissen gemeinsames Gut werden kann und vielleicht auch der Vernunft dienlich.

Der "Weltethos"-Ansatz hat ggü. dem Wunsch nach einer "Big History" den Vorteil, dass er sich mit den Gemeinsamkeiten vieler Anschauungen begnügt und sie benennt, denn viel Vorurteil ist daraus, für die eigenen Werte eine Exklusivität anzunehmen, obgleich es oft um universelle Kulturwerte geht, die es auch anderen Anschauungen anzuerkennen gilt.

Es dürfte leichter sein - schon schwierig genug, den Gemeinsamkeiten ein politisches Format zu verschaffen, um nicht an Trennendem zu scheitern, denn immerhin bewähren sich die Prinzipien des UNO-Pazifismus in allen halbwegs kultivierten Staaten, in die es große Teile der Menschheit zieht - auf der Flucht vor Selbstjustiz und unlimitierter Rivalität.

Es dürfe schwieriger sein, stattdessen Milliarden Menschen eine Weltsicht zu vermitteln, die ohne Hoffen auf religiöse Überwindung aller natürlichen und politischen Ängste und Ärgernisse auskommt.

"Big-History" scheint sich hingegen im Glauben, es mit den Großreligionen aufnehmen zu können.
Erklärt man sich die Existenz von Religionen aus dem Bedürfnis des Menschen,

denen das Trennende nachordnet werden müsse, um stellt, während usw. mag man Zum Frieden genügt die Einsicht, dass die Selbstjustiz Ob auch dem Frieden dienlich, hängt davon ab, dass sich mit Kriegen nichts mehr erreichen lässt.


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