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Tur Bo, "klein gedacht"? Nein, Sie denken klein, wenn Sie Kleines nicht hochzurechnen wissen.
Meine PV (Berlin) bringt pro Modul-Qm und Jahr deutlich mehr als 200 kWh.
Nun schauen Sie mal z.B. per GoogleEarth Ihrer Stadt auf die Dächer, wieviel Fläche ungenutzt ist. Dann reden wir weiter über Klein & Groß.
Die Modulpreise sanken seit 2022 von über 200 € pro Qm auf unter 35 € für sogar höherwertige (bifaciale) Module.
Desgleichen mit den supergünstig gewordenen LFP-Akkus, denn durch das Speichern kommen wir mit den Wetterenergien deutlich weiter.
Von über 1000 € pro kWh-AkkuKapazität fiel der Endkundenpreis auf 120 €.
Das können sich viele leisten & rechnet sich gut, es sei denn jemand mit Horizont von Eintagsfliegen.
The World Is Always Under Construction.
Peter I., das "sachliche und korrekte Benennen von Effekten" können wir gerne praktizieren.
Vorab Klarstellung des gemeinsamen Nenners >>> Um #Autarkie geht es nie, denn Arbeitsteilung, Handel usw. sind schon recht gute Errungenschaften.
Es geht stattdessen um Minderung von Abhängigkeiten, Emissionen usw.
1. Weil Breitengrad und Erdachs-Neigung für kurze Wintertage sorgen, geht es hierzulande mit jeder kleinen und großen PV in der helleren Jahreszeit um Einsparung fossiler Brennstoffe, von denen wir nicht nur zwecks Reserve, sondern auch für die langsamere #HeizWende noch reichlich brauchen.
Freue dich drüber, denn meine Photovoltaik ist nicht nur gut für mich und meine Mieter, sondern "gut für alle" - mit Ausnahme derjenigen, denen die #Weterenergie aus PV & Wind weit gestreute Konkurrenz macht.
2. Die #Versorgungssicherheit ist aus vielen Elementen. Was möchtest du zuerst diskutieren?
The World Is Always Under Construction.
Robert, deine Frage, ob sich eine PV für einen 85-Jährigen lohne, beantwortet sich mit dem #Tellerrand, ob es vererbt werden soll. - Solche 85-Jährigen gibt es in meiner Familie, wie auch im Mandanten- und Bekanntenkreis. Und ich werde diesbezüglich nicht anders sein, sofern Gelegenheit dazu bleibt.
Dass viele Leute nicht über den eigenen Tellerrand hinaus rechnen #können, ist bittere Wahrheit, wie es auch viele Leute gibt, die nicht über den eigenen Tellerrand hinaus rechnen #wollen, obgleich sei es könnten. Und das ist ebenfalls bittere Wahrheit.
The World Is Always Under Construction.
a) meine PV sorgt mit Akkus für Strom, wenn ich ihn brauche,
b) falls Akkus voll und für den nächsten Tag genug Sonnenlicht zu erwarten, dann speisen wir aus freien Stücken nur #netzdienlich ein, also nie um die Mittagszeit, sondern meist abends, es sei denn, das Netz wäre mit Windenergie voll.
Viele PV-Leute würden es so machen, wenn sich netzdienliche Einspeisetarife unbürokratisch etablieren.
Stündliche Daten lassen sich jederzeit auf der Website des Fraunhofer Instituts einsehen >> #Stromampel >> https://www.energy-charts.info/charts/co...t.htm?l=de&c=DE
The World Is Always Under Construction.
Das ist Unsinn, denn die meisten "Balkonkraftwerke" stützen nur die Grundlast. Und wer signifikante Überschuss hat, legt sich die inzwischen preisgünstig gewordenen LFP-Akkus zu.
Aber "unkontrollierte Energieeinspeiser" gibt es tatsächlich in Gigawatt-Dimension. weil Kohlekraftwerke im Unterschied zu PV-Anlagen & Windkraft nicht anders können, solange es an großen AkkuStationen fehlt, die für die Kaltstartfähigkeit der trägen Großkesselanlagen zu sorgen hätten.
The World Is Always Under Construction.
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Matthias MK, das ist eine sehr häufig gestellte Frage, zumal von November bis Mitte Februar die PV-Erträge erbärmlich sind, denn mein Berlin (52. Breitengrat und 23,5° Erdachsneigung) machen halt kürzere Wintertage als am Äquator, "aber" >>
a) Was wir im Sommer an Strom sparen, nimmt uns im Winter ja niemand mehr weg & jede PV spart der Volkswirtschaft Kohle- und Gas-Verstromung für die Winterbevorratung.
b) Mit Speichern und dynamischen Stromtarifen (z.B. Tibber) ließe sich im Winter der häufig sehr billige Windstrom einkaufen, aber wegen der Umwandlungsverluste wird es für viele erst dann interessant, wenn auch die Netztarife dynamisch werden.
Wir experimentieren viel >>Demnächst kommt an einem Haus hofseitig unverschattet Südausrichtung hoffentlich eine Fassaden-PV hinzu, die im Winter aus den niedrigen Sonnenständen etwas mehr machen kann als die Flachdach-PV.
Inzwischen sind die Module endkunden-billiger als Fensterglas.
c) "Je mehr PV wir haben, desto kürzer der PV-Winter."
Wermutstropfen allerdings, dass Module, Akkus usw. aus China kommen, denn so lohnt sich die Produktion hierzulande nicht mehr & verschärft Abhängigkeiten, solange wir nicht kapieren, dass wir solche strategischen Industrien erforderlichenfalls subventionieren müssten.
Ich hoffe, dass wir wenigstens in Natrium-Akku-Technologie nicht schlafen, denn unkritischer Rohstoff & billiger als LiFePh. welches zur Zeit jedoch im Überangebot ist, so dass bspw. Australien den Bergbau reduzierte.
Dass Natrium-Akkus geringere Energiedichte haben, stört für die stationäre Anwendung nicht. Es wäre wichtig, wenigstens in diesem Sektor eine Marktführerschaft anzustreben.
Viele reden sich mit Zeugs faul wie "Deutschland kann das Welt nicht retten", als sei es jemals nachteilig gewesen, produzieren zu können, was gebraucht wird.
Ich hoffe, Sie nicht gelangweilt zu haben.
The World Is Always Under Construction.
Gute Info !!! Eine bestimmt ebenfalls große Gruppe sei hinzugefügt, denn "eigene Stromproduktion macht süchtig" und wer genug Platz hat, erweitert sich seine "Balkonkraftanlage" in Betracht der enorm gesunkenen Anschaffungskosten gerne auf das Zwei- oder Vielfache, was deren Erweiterungsmeldung viel komplizierter macht, als wenn es bei der Kleinst-PV belassen wäre.
Denn dann braucht es für die Registrierung technische Nachweise, dass die Installation von Solateuren/Elektrikern vorgenommen wurde.
Der vom VDE-Lobbyismus beeinflusste Gesetzgeber traut mir halt nicht zu, dass ich mir z.B. einen PV-Stromkreis ziehe und per Sicherung in die mir gehörende Unterverteilung einsetze, weil ich ohne Elektrikerlehre zu doof dafür sei.
Das mag zwar für viele und vieles stimmen, aber dann sind doch immerhin wenigstens gescheit genug, davon die Finger zu lassen und versiertere Freunde zu bitten oder das Handwerk zu beauftragen.
Als Wähler & Kunde werden wir von allen Seiten hofiert, aber sobald wir etwas selbst machen können & wollen, werden wir oft wie Unmündige behandelt.
Wären die Normen auf den Zweck reduziert, die Gesellschaft vor unqualifizierten Geschäftemachern zu schützen oder keine Dritten gefährden zu dürfen, dann wäre es ja einzusehen, aber mit 300 km/h an 80-km/h-LKW vorbeirasen, das dürfen wir. Verrückte Welt.
The World Is Always Under Construction.
Ja, würde mich sehr interessieren, aber auch grobe Schätzung schwierig, denn die Gebäude-PV lässt sich anhand der "installierten Leistung" schlechter hochrechnen als die großen Freiflächenanlagen. Wären die bei uns neuen Zweirichtungszähler tatsächlich so "smart", wie sie heißen, dann könnten sie mit den Netzbetreibern kommunizieren und der Statistik dienlicher sein und dadurch vor allem die technische Voraussetzung für lastdynamische Einspeisetarife schafft. Es würde das Speichern und netzdienliche Einspeisen erheblich attraktiver machen. - "Speichern Statt Abregeln" hat das Motto zu lauten, seit wir endlich mit der Wetterenergie Fortschritte machen.
The World Is Always Under Construction.
Zwar befürworte ich Wechselrichter-Limits und sogar auch Einspeise-Limits, ABER vollends inakzeptabel bleiben die Modullimits, denn das verkürzt uns an schlechteren Standorten, sonnenarmen Tagen und Jahreszeiten die Solarnutzung ohne jedes sicherheitstechnische Argument.
The World Is Always Under Construction.
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