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Stefan R., so sehr ich dem Feuerwehr-Vergleich zustimme, gehst du betreffs Batteriespeichern von vorerst falschen Zwecken aus, denn im ersten Schritt kommen wir zwecks BlackOut-Vermeidung mit geringeren Batteriekapazitäten aus, die das träge Rauf- und Runterfahren der Kohlekraftwerke kompensieren.
Im zweiten Schritt die größere Batteriekapazität. um die Großkessel hinreichend kaltstartfähig zu machen, um sie endlich auch mal vollständig abschalten zu können, wenn der gar nicht seltene Überschuss von #Wetterenergie.
Es liegen den 5 Übertragungsnetzbetreibern Genehmigungsanträge für 229 GWh AkkuKapazität in langer Warteschleife, weil versäumt wurde, die priorisierbaren Anschluss-Punkte zu kartieren, obgleich es kein Hexenwerk sein kann, denn wo Kraftwerke und große Industrieanschlüsse existieren, da sollte der Anschluss von Akkus rascher und preisgünstiger machbar sein, zumal dann doppelte Nutzung der Anschlüsse.
So jedenfalls mein Kalkül für einen kleineren Speicher mit 3 bis 10 MWh Kapazität auf dem Gelände einer ehemaligen Brotfabrik in Mecklenburg-Vorpommern mit einem elektrischen Anschluss, der auch mehr AkkuKapazität ermöglichen würde.
Im dritten Schritt kann & sollte es sehr wohl mehrtägige Speicherlösungen geben, wie für meinen Betrieb Dank gesunkener Akkupreise realisiert.
Dazu würde ich mir wünschen, dass Deutschland nicht auch noch die Zukunft von NatriumAkkus verpennt, denn ideal für Stationäres und ideal auf Rohstoffseite.
Investitionen auf Speicher erzeugen zwar keine Hochrendite, sondern sind eher den Immobilienrenditen vergleichbar. aber ärmer machen sie nicht, sogar dann, wenn wie ich in Berlin seit Jahrzehnten mit niedrigsten Mieten auskommend.
- Obendrein dein zutreffendes Feuerwehr-Argument.
Und nicht zu unterschätzen sind die privaten Haushalte, die heute etwa 80 % des AkkuBestands stemmen, denn deren Kapazitäten würden sich enorm erhöhen, wenn die Politik auch für die Kleinen dynamische #Einspeisetarife erleichtern würde.
The World Is Always Under Construction.
Luis B., genau wegen der begrenzten Netzkapazität braucht es netzdienliche Stromtarife.
Probleme mit den Anschlusspunkten kann es nur dort geben, wo zu weit vom Netz.
Aber KOSTENLOSE Anschlusspunkte gibt es in Hülle und Fülle, denn jeder Anschluss kann nicht nur Strom beziehen, sondern in gleicher Größenordnung AkkuStrom ins Netz geben.
Meine simple Technik könnte es passgenau, wenn die kommunale Netzgesellschaft sich endlich mal signalfähig machen würde.
#Signalfähig für die Einbindung in die weltweit von Millionen Leuten genutzte OpenSource-SteuerungsSoftware "HomeAssistant" oder "IO-Broker" ist bspw. die #STROMAMPEL vom Fraunhofer Institut, aber bildet halt nur die Last im Übertragungsnetz ab, während es dringend solchen Service für das Niederspannungsnetz braucht und kein Hexenwerk wäre.
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Bei uns im Mehrfamilienhaus ist es von Anlage zu Anlage verschieden, weshalb wir die Umwandlungsverluste mit 25% grob ansetzen.
Da wir einzelne Akkus in den Sommermonaten wochenlang abschalten können, kennen wir einigermaßen deren "Speicherverluste", die bei LFP-Akkus erfreulich geringen Spannungsabfall verzeichnen.
Kurz gesagt >> Speicherverluste minimal, Umwandlungsverluste groß, aber immerhin aus Überschüssen.
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Klar, schade um jede Versiegelung, aber das sollte nur jemand bejammern, der nicht fortdauernd breitere Autobahnen fordert, während ich mehr auf die Schiene für sinnvoller hielte.
Gleichwohl wünsche auch ich bessere Groß-Akku-Konzepte >>
a) die starken Anschlüsse der regelungsträgen Kohlekraftwerke nutzen,
b) Container-Parks mit PV-Modulen überdachen, denn Verschattung würde ihnen den Kühlaufwand mindern,
c) Hochbau, aber das kommt sicher alles noch.
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Jeder Stromspeicher hilft den Netzen & glätten die Wogen an der Strompreisbörse & ich wundere mich, wie wenig Kommunen es in die Eigenregie nehmen, denn jede Zuleitung zu einem Dorf, einer Stadt, jeder Stromanschluss. ob klein oder groß, taugt als Anschlusspunkt für Stromspeicher.
So machen wir es mit der großen Photovoltaik-Anlage auf unserem Mehrfamilienhaus mit jeder Wohnung - nach & nach, denn vollends normal, dass einige langsamer kapieren als andere.
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Lutz K., falls Sie gescheiter werden wollen, sollten Sie sich das Fragen angewöhnen.
Wir haben uns genügend Speicher zugelegt, um wochenlang ohne das Netz auszukommen und speisen nur dann ein, wenn wir je nach Wettervoraussage genug haben & das Netz Strom braucht.
Und das machen wir nach und nach mit all unseren Wohnungen, denn vollkommen normal, dass einige länger brauchen als andere.
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"Überkapazitäten"? So haben wir es in 8 von 12 Monaten per Photovoltaik & Akkus.
Wenn die Akkus voll, dann regelt sich die PV automatisch runter.
Wären die Netzentgelte lastdynamisch, dann würden wir nichts abregeln, sondern
abends einspeisen, wenn das Netz typischerweise Strom braucht.
Wären die Netzentgelte lastdynamisch, dann würden wir unsere Akkus auch im Winter wirtschaftlicher betreiben können & die im Winter häufigeren Windenergieüberschüsse aus dem Netz beziehen und in Flauten einspeisen.
Mit #lastdynamischen_Netztarifen würden sich Akkus sogar ohne Photovoltaik für jeden lohnen, denn auch der kleinste Stromanschluss taugt für bidirektionale Nutzung.
The World Is Always Under Construction.
Wären die Gas-Importe im Sommer nicht preisgünstiger gewesen?
Und wenn wir mit den Stromspeichern nicht so trödeln würden, hätte viel Gas-Verstromung gespart werden können.
#MERKE >> Auch der kleinste vorhandene Stromanschluss taugt nicht nur für Photovoltaik, sondern auch für Akkus & das würde jede Menge Vorteile haben,
a) Abflachung der allabendlichen Lastspitzen = b) Abflachung der fast allabendlichen Börsenstrompreisspitzen,
c) Dezentralität von Akkus verringern die Netzengpässe, also braucht es Nähe von Akkus zur Stromerzeugung und Nähe von Akkus zum Stromverbrauch.
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