lb. Goetz Hardy, das glaube ich zu verstehen, denn a) gut beschrieben, b) es sind mir sehr vertraute Gedanken, "aber"🤣 ich entschied mich anders.
- Zugunsten der #Hoffnung,
- zugunsten des damit einhergehenden Irrtumsrisikos. also der Illusionsrisiken.
Solche Andersentscheidung war mir allerdings nicht ohne Umwege und auch nicht ohne Abwege, aber aus Erwägung, dass es der Hoffnung bedarf, um nicht den Fatalismus punkten zu lassen.
Etwa vergleichbar dem #Erkenntnisoptismus der Wissenschaft, dass Forschung lohnt, nur halt leider mit dem Unterschied zum Politischen, dass in der Politik die Falsifikation leidvoller sein kann & einen Erkenntnisgewinn bringt, der besser erspart bliebe.
Statt #Erwartung bewährt es sich öfter, sie als #Forderungen genügen zu lassen.
Angewandt soll es heißen, dass wenig oder gar nichts zu "erwarten", aber vieles zu "fordern", insoweit es vernünftig scheint, auch wenn der Zuspruch ausbleibt.
Gewiss lässt sich daraus kein universelles Prinzip machen, denn Parteien im demokratischen Wettbewerb sind notorisch darauf angewiesen, dass ihre Forderungen Zuspruch ernten.
Aber es braucht auch Stimmen. die nicht vom Zuspruch leben - und auch nicht vom Widerspruch, denn Erfolg kann korrumpieren & für die Grenzen des Richtigen blind machen, um sich den Erfolg zu wahren.
Das war & ist für mich kein seltenes Dilemma. - In der Physik, Chemie und Mathematik wäre es diesbezüglich einfacher als in den politischeren Disziplinen.
Kurzum >> ich lasse mich nicht desillusionieren heart und du auch nur theoretisch 🧐
#Stopp - ich korrigiere mein "Kurzum" wie folgt >> Ich sehe zwar schwarz, aber bleibe der Hoffnung treu 🙃🤣