#436

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 28.03.2022 22:17
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

zum SPIEGEL-Titel v. 18.3.2022

Auch ich mag solche Titel nicht, wenngleich zum Widerstand berechtigt & Selenskijs Reden m.E. alternativlos sind, solange verteidigt werden soll,
denn Putin hat dort rein gar nichts zu suchen,
aber es ist nicht zu billigen, dass die "Unbeugsamen" ihre Haltung allen verordnen.

Das #Kriegsdienstverweigerungsrecht hat Menschenrecht zu sein und wird von der Ukraine verletzt.

Nicht viel anders im heutigen Russland, denn wer dort verweigert, leistet nicht nur drastisch längeren Dienst, sondern auch drastisch erschwerten - es sei denn, dass sich mit "guten Beziehungen" drum rum kommen lässt - wie auch in der Ukraine und aller Welt.


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#437

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 29.03.2022 16:38
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

das sehe ich auch so, aber Schuld hat jetzt vor allem Peking, die Sanktionen gegen Putins Russland zu sabotieren - und gar davon profitieren zu wollen

-------------------------

Jürgen K., so ist es, aber dann schaue dir mal Russlands Handelsumsätze zu all den Ländern an & wirst kapieren, wer wichtig ist - oder kapierst es nicht, denn laut Profil fehlt es ja nicht nur an Schule, sondern jeglicher Existenz 🤣

Nicht schlimm, denn andere kapieren.


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#438

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 30.03.2022 04:20
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

ich rate Putin zu beschleunigter Reduzierung seiner "Aktivitäten", denn die Reparationsforderungen fallen mit jeder weiteren Rauchsäule höher aus
--------------------
mit jeder Rauchsäule erhöhen sich die Reparationsforderungen


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zuletzt bearbeitet 30.03.2022 04:43 | nach oben springen

#439

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 30.03.2022 04:37
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

Putins Rente ist sicher?
je mehr Schei# er baut, desto mehr Beschützer brauchter
- und zwar Verlässliche 🤣


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#440

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 30.03.2022 05:25
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

wenns in moskau keena sagen darf, dann darf es der US-Präsident immerhin noch in warschau, abba wer meint, dass diplomatie ohne wahrheit bessa jeht, kann ja gern weiterlügen

hätt ich nen nachbarn, der seine familie prügelt, dann würde ich der familie raten, sich von im zu trennen - da jibbet dann leute, die meinen, ich soll' mich nicht einmischen - okay, dann stellen diese leute irgendwann kerzen mit schild auf und dem blödwort "WARUM?"

diplomatie und hetze sind jewiss gegensätze, aber die aufrichtigkeit nicht falsch


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#441

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 31.03.2022 18:42
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

wenn sich mit Rubel wat kaufen lässt, dann darf er mir in Rubel zahlen - nur jetzt halt nicht, denn zu wünschenswert, dass wir ihm wirtschaftlich beikommen und nicht drauf angewiesen bleiben, mit Waffen den Streit zu entscheiden.


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#442

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 31.03.2022 20:25
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

wir sind (fast) alle Gas-Kunden - und Schmäh & Schadenfreude gegen Schröder bringt zumindest mir überhaupt nichts.
Ich mochte seine große Klappe nie, schon zu Juso-Zeiten, obgleich ich selbst gerne mit großer Klappe unterwegs bin.


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#443

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 01.04.2022 00:13
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

Agnes R., jetzt likte ich schon & mag es auch nicht rücknehmen, denn Panik ist ja ein real den Geist verstörendes Problem, aber genauer überlegt scheint es mir eher, dass Herr Polenz kein Panik-Problem hat, stattdessen zu wenig besorgt ist, insbesondere unsere energiewirtschaftliche Situation anbelangend.

Die 50 bis 55% unserer Energieabhängigkeit lassen sich weder durch die Dauerschleife-Kritik an Handelsbeziehungen zu Vorkriegszeiten noch durch Gashahn-Zu-Appelle aus der Welt schaffen.

Der Reine Wein muss sein: "Wir müssen Energie sparen." - Und zwar sofort und drastisch. Dann wird es noch immer schwer genug, den Bedarf aus anderen Staaten zu decken, denn nicht nur wir gehen dort betteln.


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zuletzt bearbeitet 01.04.2022 00:15 | nach oben springen

#444

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 01.04.2022 00:35
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

Dass wir den Rubel nicht (stützen) wollen, ist klar, aber falls die Verträge nichts anderes besagen, kann es niemand Russland verbieten, die Bezahlmodi neu zu regeln.

Und wenn die Verträge anderes besagen, dann könnte auch Putin solche Verträge fristlos kündigen, denn durch Krieg und Sanktionen kann er sich jederzeit auf "Wegfall der Geschäftsgrundlage" berufen.

Polenz fordert ja dauernd den Gashahn zu schließen.
Dürfen wir das nach den Verträgen?
Wenn das Dürfen keine Rolle mehr spielt, dann für Putin erst nicht.
Und so sehe ich es ja auch, dass mit dem Ukraine-Krieg für das Altvertragliche jede rechtliche Geschäftsgrundlage verloren ging.

Auch ich möchte gerne die russischen Pipelines zumindest in die Pause schicken, aber dann braucht es halt unpopuläre Energiespar-Entscheidungen - und kein populistisches Getue, wir könnten alles ohne Konsequenzen für uns.


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#445

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 01.04.2022 14:16
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

Auch ich tue mich schwer mit Fakten, die ich nicht wahrhaben mag:
>> Der SPIEGEL meldet, dass 81% der in Russland Befragten den Angriffskrieg auf die Ukraine befürworten.


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#446

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 01.04.2022 22:09
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

Peking ist hauptverantwortlich dafür, dass sich Russland diesen Krieg traut

-------------

ich könnte mir vorstellen, dass sich Putin vorab (vor den Olymp.Sp.) von Peking mindestens Neutralität zusichern ließ


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zuletzt bearbeitet 01.04.2022 22:25 | nach oben springen

#447

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 02.04.2022 01:02
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

Um "sympathisch" geht es nicht, sondern um das Wie.

Und nicht reden von "Haltung", die keine ist, wenn mit Forderungen im Blindflug, wie sich die 50%-Lücke schließen lässt, die uns droht.

1. Also Energiesparmöglichkeiten durchrechnen, konkret werden.

2. Und die Händler befragen, ob und welche Schwierigkeiten sie haben, die durch Energiesparen zwar kleinere, aber noch immer bleibende Lücke zu schließen.

Es fliegt uns um die Ohren, wenn wir solchen Blindflug fortsetzen.


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#448

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 02.04.2022 02:06
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

dat is jenau die Absicht derer, die sowat fordern - ohne zu sagen, dass & wie wir Energie einsparen und anderswo Erdgas bekommen - "gefällt mir"? Nöö, denn zu offensichtlich pure Propaganda & deshalb FALSCH


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#449

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 04.04.2022 20:46
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

Ohne die Pipelines hätte Putin die Ukraine in Frieden gelassen?

Wer's glaubt, wird auch nicht selig,
- zumal die 2. Pipeline gar nicht in Betrieb kam,
- zumal es ohne die Ostsee-Pipelines für Putin noch wichtiger gewesen wäre, die Transitländer im Griff zu haben, um von denen nicht erpressbar zu sein.
- Obendrein bliebe Russland nicht auf dem Erdgas sitzen, sondern würde es vermehrt an China verkaufen & Peking bezahlt dann weit weniger, wenn die EU als Moskaus Gas-Kunde ausscheidet.

Der Gashandel mit Moskau war kein friedenspolitischer Fehler, zumal auch uns vorteilhaft,
ABER er sorgte ganz erheblich dafür, dass die #Energiewende vertrödelt wurde.

Ich befürworte ein Embargo gegen Russland, denn allemal besser Wirtschaftskrieg als Militärkrieg,
aber
1. nicht als Wunschlösung, denn wir würden Russland an Peking verkaufen und
2. nicht als Sprung aus dem Flugzeug ohne Fallschirm.

Darum müssten allmählich drastische Energiespar-Entscheidungen kommen, um die Lücke kleiner zu machen,
z.B. 20 bis 30 % Erdgas-Einsparung durch proKopf-Deckelung des privaten Verbrauchs,
z.B. 20 bis 30 % Erdgas-Einsparung in den Verwaltungsbereichen von Staat und Wirtschaft,
z.B. Tempolimit & drastische Verbilligung der öffentlichen Verkehrsmittel, nicht nur des Nahverkehrs.

All die diskutierten, beschlossenen Entlastungen bringen KEINE Energieeinsparung - und sind sozial nicht gezielt genug für die Bedürftigen.

ps: Ob die Prozentangaben genügen oder zu gering sind, lässt sich meinerseits nicht überblicken ;-)


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zuletzt bearbeitet 04.04.2022 21:14 | nach oben springen

#450

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 04.04.2022 21:54
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

Geschimpfe wegen "zu später Waffenlieferungen" halte ich für falsch, s.u.

1. Dass Deutschland nach zwei verbrecherischen Weltkriegen überhaupt wieder Kriegsgerät produziert, ist mir politisch schon keine Selbstverständlichkeit.

2. Dass Deutschland Waffenexporte in Krisengebiete gesetzlich verbot, schien mir immer suspekt & bezweckt, um die Akzeptanz für Waffenexporte zu erhöhen, als seien die vielen Exporte in den großen Markt der NATO-Allianz nicht genug.

3. Dass Deutschland an die Ukraine nun doch längst Waffen liefert, ist zunächst nur Helme und keine Waffen lieferte so spät liefert, leuchtete mir nur als


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