#526

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 27.04.2022 17:44
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

im Kerzenschein & endlich die Romantik zurück


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#527

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 27.04.2022 18:07
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

Überhaupt nicht nötig, denn Polens Regierung erklärte stolz, bestens drauf vorbereitet gewesen zu sein - und mit Häme gegen Berlin, weil hiesige Speicher viel zu leer und an Gazprom verhökert.


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#528

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 28.04.2022 21:29
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

ja, allemal Putins Hauptproblem, dass er spätestens für seine eigene biologische Uhr 'nen "loyalen" und starken Nachfolger findet, der so wär', wie er es für Jelzin war


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#529

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 28.04.2022 21:30
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

Wie oft denn noch muss ich drauf hinweisen, dass Northstream 2 für Putin ärgerlicher ist als für uns, denn er hätte inzwischen die Rohre viel lieber nach China oder Indien verbaut - anstatt sie in der Ostsee zu versenken.


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#530

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 28.04.2022 23:55
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

unser Polenz hat halt wie ich #Steckenpferde - und die reiten wir gerne:

>> Bei Polenz ist es eine Art Patentanmeldung auf drei Spekulationen:
1. Putins wisse schlechter als ein Breschnew mit demokratischer Nachbarschaft auszukommen - und müsse sie deshalb überfallen,
2. dass Putin Dank Schröder, Merkel & Co. Rohre in der Ostsee versenkte, als habe ihm das den Krieg ermöglicht,
3. dass Russland gefälligst Pipeline-Transitkunde von Nachbarn zu bleiben habe, obgleich sie einander nicht sonderlich mögen.

>> Bei mir ist es:
1. das #PazifistenDing, dass mir politisch niemand gegen Kriege jammern soll, wem das Kriegsverbot auf dem Papiere genügt, ohne dass es eines UNO-Streitkräftemonopols bedürfe.

Solche Leute dürfen aus möglichst 8 Mrd. Mündern jammern, aber nur #menschlich, nicht #politisch, denn dann hätten sie dem Gewaltmonopol und nicht dem Konzept der gegenseitigen Abschreckung das Wort reden sollen.

2. Das #MoralDing, dass ich auch von Feinden nicht fordere, was nicht auch von mir zu fordern wäre, also
a) bspw. Rohre unnötig durch Gebiet feindlich regierter Staaten verlegen zu sollen,
b) bspw. sich IGH-Urteilen und GV-Resolutionen beugen zu müssen.

Darum dürfen hier ganz viele nichts fordern - oder nur dann, wenn sie es wenigstens für alle Zukunft fordern und es auch gegen sich gelten lassen.

Aber ich darf es fordern, weil ich es immer fordere, sich genau daran zu halten >> an das #Völkerrecht, nicht an das, was sich Putin oder unser Bundestag darunter nach Maßgabe eigener Interessen und Kraft vorstellen, sondern was die Vereinten Nationen entscheiden.

Nichts von meinem Gesagten legitimiert Putins Krieg, denn mir redet sich kein Verbrecher damit heraus, dass es auch vor ihm Verbrecher gab.

Mag sein, dass es viele nicht verstehen, was ich schreibe, aber der Volljurist Polenz versteht es - und ignoriert es.

Stattdessen Verleumdung des Pazifismus, dessen Kind die Vereinten Nationen sind.

Eine Verleumdung im Wege der Referenzierung auf nett-naivste, aber auch vulgärste Pazifismus-Definitionen, als sei der schwertabgeneigte Jesus ein "Pazifist" und nicht eher bloß Märtyrer seiner Jenseits-Versprechen gewesen.


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#531

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 30.04.2022 14:20
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

So krude die Sprüche der Grünen, stehen sie im Unterschied zum Afghanistankrieg dieses Mal wenigstens auf der völkerrechtsrichtigen Seite.

Was die Waffenlieferungen anbelangt, ist es heikle Sache, denn in Logik vom #Feiglingsspiel, auf das ein Putin mit seinen Atomkriegsdrohungen setzt.

Und das ist ihm auch zuzutrauen ist, denn er hängt womöglich weniger am Leben als ich es zwar auch nicht für mich tue, aber z.B. zugunsten meiner Eichhörnchen im Garten.

Und was viele von Euch anbelangt, mal wat ziemlich Fieses von mir - und kommt bitte damit klar, denn allemal besser nur Worte statt Kugelhagel >>

Woraus Kriege sind, wissen nicht bloß die Grünen nicht, sondern desgleichen, wer sich Putins und sonstige Kriege anders "erklärt" als durch banales #Gelegenheit_macht_Kriege.

Denn mit dem Krieg ist es wie mit der Liebe >> Du darfst hassen, du darfst lieben, aber vergewaltigen darfst du nicht.

Jedenfalls seit dem 24.10.1945 ist das so.
Mit Inkrafttreten der UNO-Charta.

Und wer damit bricht, gehört an den Pranger & gegen den auch verteidigt. - Ohne Wenn und Aber - allenfalls in Fragen der Verhältnismäßigkeit und der strikten Richtlinie des Artikel 51 UNO-Charta.

Leider interessieren sich die Aufgewühlten und Deppen für Rechtliches nicht.


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#532

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 02.05.2022 02:13
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

endlich kann ich mal wieder (voll) zustimmen, denn so ist es realistischer, auch wenn uns allemal lieber wäre, der Putinismus käme in die Tonne


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#533

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 02.05.2022 02:13
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

jenau so sehe ich es leider auch - und schrieb deshalb "Putinismus" und nicht bloß "Putin"


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#534

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 02.05.2022 03:00
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

dass allerorten Wahnsinn ist, mag ich Ihnen gar nicht bestreiten, aber so richtig verpeilt ist jemand, wenn er verkennt, wer wessen Grenzen überschreitet.


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#535

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 02.05.2022 03:01
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

dann seien Sie mal froh, dass die Leut' in den Regierungen 'nen bisschen realistischer sind als Sie, denn sonst haben "unsere Kinder" kein Leben mehr


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#536

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 03.05.2022 15:43
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

Klaus, dein Post ist total verpeilt, denn wenn sich Russland um "Getreidewege nach Afrika" 😎 sorgte, dann rechtfertigte das nicht den Krieg - und wäre als "Argument" nach völkerrechtswidriger Annexion der Krim ohnehin vom Tisch.


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#537

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 04.05.2022 18:41
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

Jochen, von solchen "Präsentationen", auf denen die Klitschko-Brüder mit Nazi-Symbolen was zu tun hätten, weiß ich nichts, aber Problem solcher Kriege ist immer, dass extrem-nationalistisches Gesindel zu "Ruhm und Ehre" 🤮 kommt.
Und wer von Asow spricht, sollte es dann aber auch wirklich mit der gleichfalls rechtsextremistischen Gruppe Wagner tun, denn derer bedient sich Putin.


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#538

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 04.05.2022 18:51
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

Jörg C., Diplomatie ist immer wichtig - und dazu forderte ich auch heute wieder,
aber dass "Waffen noch nie Frieden geschaffen" hätten, ist totaler Blödsinn & das wissen Sie auch, es sei denn, Sie wüssten den 8.Mai 1945 nicht zu schätzen.

Und wenn ich sowat sage, bin dennoch alles andere als Bellizist, es sei denn aus Perspektive von Kuschelpazifisten, denn echter Pazifismus ist etwas anderes.
Lesen bitte mal wenigstens die ersten 10 Zeilen

>> www.inidia.de/pazifismus.htm


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#539

RE: Ukraine-Konflikt

in Friedensforschung.de 04.05.2022 19:03
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

Marion M., vor meine Kamera wird sich Putin nicht mehr "schmeißen", denn er "präsentiert" sich nur solchen Kameras, die möglichst zu ihm aufschauen und aus ihm ein "Helden" machen.

Putin auf Pferd, im Panzer, als "Kampfpilot", beim Angeln, an der Reling vom Kriegsschiff usw.

Das kennen Sie bestimmt alles, denn Ihr Post klingt mir so.


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#540

RE: Ukraine-Krieg

in Friedensforschung.de 04.05.2022 19:22
von Markus Rabanus • 8.972 Beiträge

Brigitte H., kann sein, aber
a) gibt es "Eilentscheidungen",
b) scheint mir der Fall völkerrechtlich nicht sonderlich schwierig, zumindest Putins Wünsche betreffend,
c) wenn ein IGH-Hauptverfahren so lange dauert, dass Zeugen versterben, ist es allemal besser, als wenn sie von Bomben getroffen 😉

#Separatismus ist völkerrechtlich allerdings kompliziertes Ding, denn dazu hat sich die Weltgemeinschaft bislang zu wenig Regelwerk ausgedacht.

Die Normlücken provozieren Irrtümer:

1. Irrtum betreffs "Selbstbestimmungsrecht der Völker", denn mit den Begriffen "Völker" und "Nationen" meint die UNO-Charta nichts Ethnisches, sondern die "Staaten".

2. Irrtum betreffs "Selbstbestimmungsrecht", denn es ist vielfach ein "Mitbestimmungsrecht", innerstaatlich, in Allianzen und in der UNO.

Fehlt es bspw. unserem Grundgesetz an Beitritts- und Austrittsregeln, könnten uns Probleme entstehen, wenn ein Bundesland nicht mehr dabei sein will.


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zuletzt bearbeitet 04.05.2022 19:45 | nach oben springen



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