#16

RE: UNO-Pazifismus

in Friedensforschung.de 10.08.2017 03:44
von Markus Rabanus • 924 Beiträge

Na, die "argumentieren" dann halt so, wie sie glauben, dass Krieg zwar keene schöne Sache sei und sie sämtlich für den Frieden, aber dass Krieg eben ihre "Ultima ratio" sei, folglich "Fortsetzung von Politik" mit militärischen Mitteln, während sie ihren Blödbürgern predigen, sie sollen sich nur vor Gericht streiten, die dann nicht merken, dass die Prediger sich selbst nicht dran halten und es auch nicht vorbereiten.

Denn dann wäre das völkerrechtliche Gewaltmonopol der Vereinten Nationen für internationale Streitigkeiten allein dadurch zu gewährleisten, indem alle Staaten bis auf polizeiliche Mittel abrüsten und einzig die UNO Militärgewalt hat zur Durchsetzung von Völkerrecht und Weltordnung.

http://www.facebook.com/groups/unopazifismus

Das Wesentliche steht im Titelbanner.


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#17

RE: UNO-Pazifismus

in Friedensforschung.de 11.08.2017 10:41
von Markus Rabanus • 924 Beiträge

Liebe @Britta, man darf es nicht bei frommen Wünschen belassen, sondern muss wirklich genau überlegen, wie es sein kann, dass in unserer heutigen Welt noch immer Kriege passieren, obwohl alle wissen, dass es richtiger ist, Streitigkeiten demokratisch, diplomatisch und notfalls vor Gerichten zu erledigen, sogar auch dann, wenn einem das Urteil nicht gefällt, denn militärische Konflikte sind einfach mal die miesere Wahl und nun schon seit Jahrzehnten inkl. Selbstauslöschungsrisiko, sei es durch ausflippende Politiker oder durch "Versehen", denn "versehentlich" standen wir öfter am Abgrund, als uns berichtet wurde.
Lies bitte mal die ganz kurzen Sätze auf dem Titelbanner von https://www.facebook.com/groups/unopazifismus


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#18

RE: UNO-Pazifismus

in Friedensforschung.de 13.08.2017 15:48
von Markus Rabanus • 924 Beiträge

Zweierlei soll dieses Foto beitragen. Und es geht um zwei Grundsätzlichkeiten unter weiteren:

1. Wenn Streit ist - und zwischen den Parteien nicht demokratisch oder diplomatisch zu regeln, dann darf nicht nach Stärke und List entschieden werden, sondern nur durch Dritte, also durch Gerichte.
Und wie in allen vernünftigen Staaten bewährt, so muss es auch global sein, weshalb wahrer Pazifismus nicht gänzlich gegen Waffen ist, aber für die weitestgehende Entwaffnung aller Staaten auf polizeiliches Maß zugunsten eines überlegenen Gewaltmonopols der Vereinten Nationen.
Stattdessen beruht aller Frieden und Krieg noch immer auf dem antiquierten Prinzip der "Selbstverteidigung".
Dieses Prinzip kann und darf unseren Ansprüchen nicht mehr gelten, denn es privilegiert die Stärkeren, die Hinterhältigeren und Rücksichtsloseren.

2. Wenn Streit ist - und die unter 1. genannte Bedingung noch nicht erfüllt, so hätten die Streitparteien alle Dritten von ihrem Streit zu verschonen.
Das ließ sich schon in früheren Kriegen nicht gewährleisten, mittels Atomwaffen geführter Kriege schon gar nicht. Auch darum gehören Atomwaffen verboten.

Und nebenbei: Wenn die Atomwaffenmächte seriös wären, dass ihre "Atomwaffen bloß der Abschreckung dienen", dann wären andere Systeme auszudenken, mit denen sich die Entscheider im Falle ihrer Unversöhnlichkeit auf andere Weise gegenseitig töten, ohne Massen und Menschheit mitzunehmen.

Immanuel Kant dachte es in seiner Schrift Zum Ewigen Frieden vor, warum und wie Kriege einzudämmen und zu vermeiden sind, wie unsere größten Selbstverständlichkeiten vernünftiger Innenpolitik endlich auch zu Selbstverständlichkeiten internationaler Politik werden müssen.

Und Albert Einstein sagte folgerichtig: "Das Ziel des Pazifismus ist nur durch eine übernationale Organisation erreichbar. Die bedingungslose Befürwortung dieses Zieles ist das Kriterium des wahren Pazifismus."

Dafür mag ich mich einsetzen. Deshalb
https://www.facebook.com/groups/unopazifismus


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#19

RE: UNO-Pazifismus

in Friedensforschung.de 18.12.2017 02:16
von Markus Rabanus • 924 Beiträge

Man darf Konflikte nicht von Konfliktparteien entscheiden lassen, es sei denn einvernehmlich nach fairen Standards.
Dieses Prinzip ist innenpolitisch in allen halbwegs vernünftigen Staaten anerkannt, aber in der Weltpolitik noch nicht angekommen.

an ZDF-HEUTE (Facebook)


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#20

RE: UNO-Pazifismus

in Friedensforschung.de 17.01.2018 03:18
von Markus Rabanus • 924 Beiträge

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#21

Pazifistisches-Manifest.de

in Friedensforschung.de 12.02.2018 13:57
von Markus Rabanus • 924 Beiträge

Zwecks besserer "Kampagnenfähigkeit" registriete ich im Januar die Domain www.pazifistisches-manifest.de

Somit stellt sich der UNO-Pazifismus nicht bloß als weitere Spielart unter vielen dar, sondern gewollt frech-anmaßend als "Manifest".
Außerdem besah ich mir inzwischen endlich auch Einstein genauer, denn seiner pazifistischen Sprüche bediene ich mich reichlich und am liebsten, aber war immer schlechten Gewissens, ob aus dem Kontext gerissen - und nicht legitim.

Jetzt aber gründlich studiert - und: Wir durften - absolut sicher! Ich mag ihm sogar einen ausdrücklichen "Einstein-Pazifismus" zuschreiben, dem der UNO-Pazifismus allenfalls um Erläuterung behilft, die Heilige Kuh des Selbstverteidigungsrechts auf ihrem Glatteis zu zeigen.

Vielleicht kennt Ihr es ja, das Buch mit all den Briefen und Reden von Einstein und dem vielsagenden Titel: "Frieden - Weltordnung oder Weltuntergang"

Für jeden Weltbürger mindestens mit seinen späteren Schriften ein Hochgenuss. (und gebraucht bestellt total günstig)

>> www.inidia.de/einsteinpazifismus.htm

>> www.pazifistisches-manifest.de


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#22

Angst vor Weltdiktatur

in Friedensforschung.de 19.02.2018 17:04
von Markus Rabanus • 924 Beiträge

Miriam: Mittlerweile wünschte ich mir, im Nahen Osten hätte es nie Bodenschätze gegeben, die Begehrlichkeiten weckten. Doch so wird der Wettstreit um eben diese, immer weitergehen und der Nahe Osten mitsamt seiner zivilen Bevölkerung bleibt ein Spielplatz der unterschiedlichsten Mächte.

Markus: Nicht nur dort. Es muss vor ein Schiedsgericht. Vielleicht wäre es besser, wenn alle Rohstoffe der gesamten Menschheit gehören und alle Wertschöpfung weltsteuerpflichtig.

Miriam: Das wäre wirklich eine Lösung! Leider (noch) eine Utopie.

Markus: Du bringst mich grad drauf >> Auch Utopien können ja ein bisschen Nutzen haben, wenn sie die Realitäten ein bisschen selbstkritischer machen.
Schaue dir bitte mal www.pazifistisches-manifest.de an. Es ist ganz kurz. Und dafür haben wir auch eine Facebook-Gruppe.
Aber fühle dich nicht genötigt, denn sogar engste, echte Freunde von mir halten es für Unfug. während ich davon total überzeugt bin.

Miriam: Ja, dies erinnert mich an Kants "ewigen Frieden". Ich persönlich glaube leider nicht daran. Selbst wenn nur die UNO Waffen besäße, wurden doch Länder mit Einfluss (wie auch immer geartet), auch Einfluss in der UNO haben und versuchen, diese für ihre Zwecke zu nutzen. Echten Pazifismus gäbe es wohl nur ohne Waffen. Interessanterweise gab es ja schon immer Kriege, Unterdrückung und Ausbeutung. Die Menschheit scheint so gepolt zu sein. Ich weiß es wirklich nicht... Mir erschließt es sich nicht. Wir kommen und gehen mit nichts. Warum diese Gier für unser wirklich kurzes Dasein auf Erden? Völlig sinnlos und doch Teil der Menschheit seit eh und je.

Markus: Genau davon (Kant, Einstein) ist es auch abgeleitet.

UNO-Pazifismus ist eigentlich nichts anderes als die Globalisierung des Gewaltmonopols in unserem Staat.
.
Auch in unserer Gesellschaft gibt es starke Kräfte, so bin auch ich wirtschaftlich stärker als viele, aber das staatliche Gewaltmonopol verbietet mir Waffenbesitz und nötigt mir notfalls unter Waffeneinsatz ein Verhalten ab, welches auch wirtschaftlich Schwächeren gegenüber den Gesetzen genügt.

In unserer Welt der bewaffneten Staaten und einer nahezu waffenlosen UNO ist es hingegen eher so wie mit rivalisierenden, bewaffneten Mafia-Clans und ohne Polizei, ohne ordentliche Gerichte.

Miriam: Ja, ich glaube nur einfach nicht, dass die Globalisierung des Gewaltmonopols für alle das Gleiche bedeuten würde bzw würde dieses System irgendwann korrumpiert werden. Wenn nicht, wäre das tatsächlich der richtige Weg. Ich traue die Umsetzung den Menschen jedoch nicht zu.

Markus: Stimmt, Diktatur-Gefahr ist immer, aber ich bin davon überzeugt, dass die Gefahren aus der militärischen Rivalität gefährlicher sind.

Albert Einstein meinte dazu: "Ob ich die Tyrannei einer Weltregierung fürchte? Natürlich! Aber meine Furcht vor einem neuen Krieg ist noch größer. Jede Regierung ist in einer gewissen Weise vom Übel. Aber eine Weltregierung ist dem größeren Übel der Kriege vorzuziehen." - 1945, zitiert in Pais, Ich vertraue auf Intuition, S.297

Sandra: Der nächste Brennpunkt: China hat alle Bodenschätze bis auf Gas und Öl - das hat wiederum der Nachbar Russland...
Die Idee des pazifistischen Manifests finde ich wundervoll - aber ich glaube die Menschheit ist noch nicht so weit, vorher müssen in allen Kulturen und Ländern die meisten draufgehen, so dass der Rest sich dann zusammentut...

Markus: @Sandra, dann lade ich dich ein ;-)

(etwas abgeänderter Dialog)


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zuletzt bearbeitet 19.02.2018 17:34 | nach oben springen

#23

Einladung zum UNO-Pazifismus

in Friedensforschung.de 19.02.2018 20:09
von Markus Rabanus • 924 Beiträge

@Mathias, falls interessiert, wie Frieden funktioniert - reimt sich ;-) , lies bitte mal www.pazifistisches-manifest.de - ist ganz kurz, aber fasst zusammen, was aus politischer Arbeit, politischem Scheitern und irrsinnigen Risiken militärischer Rivalität an völkerrechtlichen Erkenntnissen zu ziehen bzw. zu reanimieren war, denn Kant und Einstein waren gescheiter als alle Friedensforschung und Friedensbewegung heute.


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#24

Erdogan immer umjubelter und mächtiger

in Friedensforschung.de 10.03.2018 15:03
von Markus Rabanus • 924 Beiträge

Es ist traurig. Seine tatsächlichen Siege machen mehr und mehr Menschen dumm. Zumal im Umfeld einer Welt, die zuweilen zwar nettere Töne pfeift, aber mitschuldig an nahezu allen Verbrechen.

Mit Erdogan ist es wie mit Netanjahu, denn auch seine "Siedlungspolitik" wird solange wiedergewählt, bis sie schlimm und offensichtlich genug scheitert.
Desgleichen Putin und viele andere. Und auch Hitler gewann in Deutschland immer mehr Anerkennung, solange er mit seinen Überfällen auf der Siegerstrecke war.

Und woran scheitern solche Verbrecher?
Am Feind, denn die Feinde werden durch das Töten nicht weniger.
Aber verheißt das dann eine bessere Zukunft? Nein, denn zunächst viel Zerstörung und dann, ob sich die Feinde wirklich besseren Typs erweisen.
Wirklich besser kann es nur werden, wenn endlich auf völkerrechtliche Weise Einhalt geboten wird, dass die Welt mit aller Macht sagt: "Stopp!!! Und zurück hinter die Linien, die nicht von Streithähne gezogen werden, sondern von uns als Vereinte Nationen. Und Strafe und Schadensersatz für alle Verbrechen."

Das jedoch haben nur wenige, wenige Menschen kapiert - und deshalb wird es solange auch nicht Realität.

Ich sage es trotzdem immer wieder - und schrieb deshalb www.pazifistisches-manifest.de


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#25

Trump und Friedensnobelpreis

in Friedensforschung.de 11.03.2018 20:29
von Markus Rabanus • 924 Beiträge

Wenn sich Trump getreu dem Motto "America First!!!" dazu aufraffen würde, als erstes Staatsoberhaupt www.pazifistisches-manifest.de zu unterschreiben oder der Autorität seiner Person angemessen ein gleichwertiges Präsidenten-Dekret seinem Land und der UNO verordnet, gar noch erste Schritte macht und andere Großmächte zum Mitwirken veranlasst, kann überlegt werden, ihn für den Friedensnobelpreis vorzuschlagen.

Dieses Posting war zwar für den 1.April angedacht, andererseits wäre es ja auch ganz schön, wenn es für Trump real in Betracht käme, als Retter der Menschheit Geschichte zu schreiben.


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#26

Einstein-Pazifismus

in Friedensforschung.de 22.03.2018 00:41
von Markus Rabanus • 924 Beiträge

Lieber @Willi, ich habe von allen Genannten fast alles zum Frieden und Humanismus gelesen, aber in Sachen des Friedens fehlt der Beste und Nüchternste. Für unter 10 Euro inkl. Versand ist es immer wieder mal
als "gebraucht" in OnlineShops erhältlich, falls nicht durch mich ausverkauft ;-) , weil ich sie zum Ausleihen bei Entdecken nachbestelle.

Es hat den wirklich nicht übertriebenen Titel "Frieden - Weltordnung oder Weltuntergang". Das sind über 600 Seiten Briefe zum Thema Frieden von Albert Einstein. In Reihenfolge des Kalenders. Und interessant eben auch im Sinneswandel vom naiven, eher privaten und Vereins-Pazifismus der Vorkriegszeit hin zu einem weltpolitischen Pazifismus, wie von Kant angedacht und von der Friedensbewegung oft leider vernachlässigt - und von Einstein bis tatsächlich zum letzten Atemzug aktualisierend vertreten.

Ausgerechnet heute rief mich mein kluger, aber hinsichtlich meiner Texte eher hyperkritische Freund Rüdiger v. S. an und dankte in höchsten Tönen für das ihm geliehene Buch, weil von Tiefe der Überlegungen Einsteins zum Frieden und dem enormen Engagement überrascht.

Es liest sich leicht für gelegentliches Zwischendurch-Lesen, weil recht kurze Briefe und sehr durchdacht, um den Adressaten das Verstehen barrierefrei zu machen ;-)

Garantie: Du wirst mir nicht böse sein, wenn du in das Buch investierst.

www.inidia.de/einsteinpazifismus.htm


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#27

RE: Einstein-Pazifismus

in Friedensforschung.de 22.03.2018 14:53
von Markus Rabanus • 924 Beiträge

, der mit Abstand unterschätzteste Weltbürger aller Zeiten, um mich mal mit steiler These in Unkenntnis etwaig bedeutenderer Weltbürger ganz besonders weit aus dem Fenster zu lehnen, aber er hat es verdient. Und ich halte seine Briefe-Sammlung "Frieden - Weltordnung oder Weltuntergang" für weltbürgerliche Pflichtlektüre.
Einsteins Werk ins gebührende Licht zu setzen, ist mir bis zum 18. allerdings nicht möglich, denn ich will ihn auf keinen Fall auf meinen Erkenntnisstand festlegen. Wir sollten es jedoch aufarbeiten, denn Einstein ist ein echtes Pfund für unser Anliegen.

Und da wären wir wieder beim Thema "Geschwurbel", von dem es eben auch unter "bekennenden Weltbürgern" wegen jeder Menge Esos gibt, mit denen wir rasch in einen Topf geworfen werden - wie auch der Pazifismus fälschlich mit dem gleichwohl ehrwürdigen Gandhi.

Einstein hingegen beschrieb ich gestern anderswo aus anderem Anlass so:

Lieber @Willi, ich habe von allen Genannten fast alles zum Frieden und Humanismus gelesen, aber in Sachen des Friedens fehlt der Beste und Nüchternste. Für unter 10 Euro inkl. Versand ist es immer wieder mal
als "gebraucht" in OnlineShops erhältlich, falls nicht durch mich ausverkauft ;-) , weil ich sie zum Ausleihen bei Entdecken nachbestelle.

Es hat den wirklich nicht übertriebenen Titel "Frieden - Weltordnung oder Weltuntergang". Das sind über 600 Seiten Briefe zum Thema Frieden von Albert Einstein. In Reihenfolge des Kalenders. Und interessant eben auch im Sinneswandel vom etwas naiveren, eher privaten und Vereins-Pazifismus der Vorkriegszeit hin zu einem weltrepublikanischen Pazifismus, wie von Kant angedacht und von der Friedensbewegung oft leider vernachlässigt - und von Einstein bis tatsächlich zum letzten Atemzug aktualisierend vertreten.

Ausgerechnet heute rief mich mein kluger, aber hinsichtlich meiner Texte eher hyperkritische Freund Rüdiger v. S. an und dankte in höchsten Tönen für das ihm geliehene Buch, weil von Tiefe der Überlegungen Einsteins zum Frieden und dem enormen Engagement überrascht.

Es liest sich leicht für gelegentliches Zwischendurch-Lesen, weil recht kurze Briefe und sehr durchdacht, um den Adressaten das Verstehen barrierefrei zu machen ;-)

Garantie: Du wirst mir nicht böse sein, wenn du in das Buch investierst.


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#28

RE: UNO-Pazifismus

in Friedensforschung.de 23.03.2018 14:02
von Markus Rabanus • 924 Beiträge

@Ünal, so mag man sich bei "Stratfor" US-Außenpolitik wünschen, aber mit der Realität hat es nichts zu tun.
Wenn der US-Hegemonie etwas droht, dann ist es die permanente Gefahr eines versehentlichen Atomkriegs und auf Dauer die wachsende Macht Chinas und anderer Staaten.

Die USA täten gut daran, wenn sie ihre noch vorhandene Stärke dazu nutzten, die Weltsicherheit auf andere Basis zu stellen, wie unter www.pazifistisches-manifest.de beschrieben.

Allein das wäre im Interesse der gesamten Menschheit. Und wenn sich das nicht durchsetzt als Menschheitsbewusstsein, werden weiterhin perverse Phantasien und falsche Politik am Abgrund tanzen.

2.4.2018:
@Uwe, so mag man sich bei "Stratfor" US-Außenpolitik wünschen, aber mit der Realität der "letzten 100 Jahre" hat es nichts zu tun.
Wenn dem US-Weltmachtstatus etwas droht, dann ist es
a) die weltweit unterschätzte Gefahr eines versehentlichen Atomkriegs,
b) die Selbstüberschätzung, mit der man sich in Konflikte ohne Abstimmung mit anderen Weltmächten begibt,
c) und auf Dauer die wachsende Macht Chinas und anderer Staaten.

Die USA - wie der gesamte Westen - täten gut daran, wenn sie ihre vorhandenen Stärken dazu nutzten, die Weltsicherheit rechtzeitig auf andere Basis zu stellen, wie unter www.pazifistisches-manifest.de beschrieben.


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zuletzt bearbeitet 02.04.2018 12:49 | nach oben springen

#29

Beitritts-Anfrage

in Friedensforschung.de 25.03.2018 17:03
von Markus Rabanus • 924 Beiträge

Einverstanden, dass ich dich der UNO-Pazifismus-Gruppe hinzufügte?
Die Hauptthese findet sich im sehr kurzen
www.pazifistisches-manifest.de


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#30

EU-Truppen ?

in Friedensforschung.de 19.04.2018 21:40
von Markus Rabanus • 924 Beiträge

Ich halte Forderungen nach Entspannung, Abrüstung und Zusammenarbeit zwar für richtig, aber pazifistisch für unzureichend, denn solange an nationalen Militärs festgehalten wird, werden Kriege auch "Fortsetzung von Politik" sein.

Unter folgenden Bedingungen würde ich eine EU-Militärvereinigung für einen Fortschritt halten, denn dann wäre die EU "Regionale Abmachung" i.S.v. Kapitel VIII UNO-Charta:
1. Wenn dafür die beteiligten Staaten auf ihre nationalen Militärs verzichten würden,
2. wenn ein Bündnis wäre, das ausschließlich den militärischen Frieden der beteiligten Staaten untereinander zu sichern hat,
3. in allen Fällen der Außenverteidigung und Auslandseinsätze den Vorgaben des Weltsicherheitsrates, des IGH oder der UNO-Generalversammlung folgt.

Und was die UNO-Charta leider nicht gebietet:
4. Das jederzeitige politisch oder religiös motivierte Kriegsdienstverweigerungsrecht müsste von allen beteiligten Staaten als Menschenrecht garantiert werden.

Was widerspricht solchen Vorgaben?
Zu 3. ließe sich entgegnen, dass sich der Weltsicherheitsrat wegen des Vetorechts häufig entschlussunfähig zeigt.
-


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