hmm, gewiss können Ängste zu Aggression führen, allerdings auch nicht selten zu Devotismus und anderem.
Aggressionen kommen oft ohne Ängste aus und haben Ursachen wie bspw. Neid, Gier, Herrschsucht, religiöser oder andersideologischer Chauvinismus.
Und Krieg? Ja, auch Krieg ist Aggression, aber ebenfalls oft nicht aus Ängsten motiviert, sondern aus dem Kalkül, mittels militärischer Gewalt Vorteile erlangen zu können, die sich mit zivilen Mitteln (demokratisch, diplomatisch, juristisch) unerreichbar oder schwerer zu erlangen scheinen.
Seltener sind es die Ängstlichen, die sich in Gewalt oder im Erobern versuchen, wie es bspw. recht unwahrscheinlich sein dürfte, dass sich Russland von der Ukraine oder der NATO militärische bedroht sah, wie es Putins Propaganda im Widerspruch zur gleichzeitigen militärischen Prahlerei suggerieren will, um der eigenen Aggression ein Defensiv-Mäntelchen umzuhängen.
"Wer den Menschen Kriege abgewöhnen will", hat zunächst reichlich zu differenzieren, um welche Art Krieg es geht, denn der #Jedermensch"" mag zwar für sich entscheiden können, an welchen Kriegen sich zu beteiligen in Betracht komme, aber nicht der Jedermensch kann die großen Kriege anzetteln, wird oft gar nicht gefragt & hat zu gehorchen.
Der Jedermensch kann Terrorist werden, kann Böses oder Gutes befürworten und vieles davon tun, aber die großen Kriege sind von Mächtigeren als den Jedermenschen gemacht.
"Wer den Menschen Kriege abgewöhnen will", muss sich für eine Weltordnung stark machen, dass sich mit Kriegen nichts gewinnen lässt.
So einfach ist das & schwierig & niemals vollkommen, wie auch die weltbeste nationale Rechtsordnung nicht dafür sorgen könnte, dass Übeltaten ausbleiben, sondern verfolgt und möglichst bestraft werden können.
So jedenfalls in Version meiner #Friedensforschung (.de) 😉 Schleichwerbung.