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  • VegetarierDatum16.01.2022 06:30
    Foren-Beitrag von Markus Rabanus im Thema Vegetarier

    ca. 400 Mio. Inder sind Vegetarier seit vielen Generationen - viele Schachgroßmeister - und Mio. Fleischfresser hierzulande (bin selbst einer), die lieber mit Würfeln spielen 😉

  • VegetarierDatum16.01.2022 06:22
    Foren-Beitrag von Markus Rabanus im Thema Vegetarier

    Ich stieg vor einigen Monaten endlich von Kuhmilch auf Hafermilch um - im Jahr 2020 war es mir nicht gelungen, denn damals nicht genug getestet, was mir schmeckt und was nicht.
    Ich hatte die teurere Mandelmilch und billigere Sojamilch probiert - und die schmeckten zu wässrig - im Vergleich zur 3,7 % Kuhfrisch-Milch.

    Hafermilch schmeckt nicht wässrig, ist leicht süßlich, hält locker mit und schmeckt mir inzwischen besser als Kuhmilch, ob pur oder im Kaffee, ob mit Grießbrei usw.

    Am Preis ist allerdings reichlich Luft nach unten, denn Hafer ja nun wirklich billiger als die Futtermengen, die es für Kuhmilch braucht.

  • Feminismus bleibt aktuellDatum16.01.2022 06:07
    Foren-Beitrag von Markus Rabanus im Thema Feminismus bleibt aktuell

    Mohamed M., sieht das deine Mutter auch so, dass Frauengleichberechtigung linksgrüne Spinnerei sei?

    Wenn wir von Frauen anderswo reden, dann sind die auch nicht alle gleich, denn es tut sich bspw. die iranische oder anatolische Landfrau im Durchschnitt mit der Verschleierung leichter als viele Teheranerinnen und Istanbulerinnen.

    Und woher ich das weiß: Ich habe beides in meinen Kreisen. - Und auch die Männer dazu.

  • Januar 2022Datum16.01.2022 05:49
    Foren-Beitrag von Markus Rabanus im Thema Januar 2022

    Detlef, was von Ebola, SARS, Schweinepest "lief sich tot"? Nichts davon.

    Sei so lieb und informiere dich, wie energisch die Eindämmungsmaßnahmen durchgeführt wurden & werden.

    Allein in den kleinen Niederlanden wurden bei der Schweinepest 1997 mehr als zwölf Millionen Schweine gekeult & zu "Abfall".

    Und EBOLA-Ausbrüche gehen auch in ärmsten Regionen Afrikas mit strengsten Quarantänen einher,

    desgleichen war es bei SARS - nur deutlich leichter als bei COVID19, weil bei SARS kurze Inkubationszeit mit erheblich leichter zu ermittelnden Infektionsketten.

    Daraus ist der Unterschied, dass gesamtgesellschaftlich und möglichst weltweit reagiert werden muss & wir beide erstmals und dauerhafter mitbetroffen sind, während damals bei SARS allenfalls betroffen war und kurzfristig, wer auf Fernflügen unterwegs.

  • Januar 2022Datum16.01.2022 04:35
    Foren-Beitrag von Markus Rabanus im Thema Januar 2022

    Olympia-Boykott?

    solche Diskussionen erst dann zu führen, wenn die Entscheidungen für die Austragungsorte gefallen sind, ist auch ein Stück mangelnder Verlässlichkeit

  • Januar 2022Datum15.01.2022 16:02
    Foren-Beitrag von Markus Rabanus im Thema Januar 2022

    Georg, sei tapfer & mutig & nehme dir ruhig auch Begriffe kritisch vor, mit denen sich Möchtegern-Gutmenschen meinesgleichen identifizieren, z.B. Humanismus:
    Ja, Humanismus ist mir wichtig - und dennoch verdächtig, denn ständig erlebend, dass sich der Mensch als Spezies zu wichtig nimmt.
    Aber sorge dich nicht, dass ich meine vielen Sprüchli, die den Humanismus propagieren, auf den Scheiterhaufen werfe.

  • RassismusDatum15.01.2022 15:51
    Foren-Beitrag von Markus Rabanus im Thema Rassismus

    Auch ich mag keine fachsprachliche Wichtigtuerei in unfachlichen Dialogformaten, aber mein lb. Mohammed, solche Wichtigtuerei ist ein allgemeineres Phänomen, nicht bloß meinesgleichen verdächtig "Linkliberalen".
    Und meine Kritik an dir:
    Dein Reden gegen "Linksliberales" und "Westliches" erinnert mich sehr an Frauen, von denen es irre viele gab, die den Frauenbewegten in den Rücken fielen, als es um Frauenwahlrecht und Gleichberechtigung ging.

  • RassismusDatum15.01.2022 15:40
    Foren-Beitrag von Markus Rabanus im Thema Rassismus

    Tom F., wir beide und viele fassen ja nicht jede Gegenrede antagonistisch auf, sondern eher als differenzierend und relativierend im positiven Sinne des Austauschs von Erfahrung und Gutdünken.

    Dass sich viele in die Enge getrieben sehen, wenn ihnen liebe Gewohnheit kritisiert wird, ist schade, denn zeugt oft von Armut an Werten, zu fürchten, es bleibe ihnen nichts mehr, oft aus fehlender Paradox-Erfahrung, dass Verunsicherung ein Steigbügel für Erkenntnis sein kann.

    Sicherlich lässt sich auch bestes Wort für miese Zwecke wenden, auch "Neger" und "Weiber" wären an sich nicht despektierlich, wenn nicht so viel despektierlicher Kontext wäre - unausweichlich, dass sich davon nicht allen gleichermaßen mitteilt.

    Noch ein Aspekt aus eigenem Erleben:

    Meinem schwarzen Bruder war es oft gar nicht recht, wenn ich für ihn gegen Rassistisches lärmte, denn es war ihm despektierlich, dass ihm die Selbstverteidigung genommen wurde.

    Und ich verstand ihn gut, denn auch ich mochte es nicht, wenn unsere älteren Geschwister uns (anti-)chauvinistische Herausforderungen wegnahmen.

    Aber ich war halt gegen jegliches Diskriminieren - und erst recht gegen Rassismus - "allergisch".

    Viele Diskriminierte ärgern sich, wenn meinesgleichen Allergiker "sich für sie sich in Szene setzen". - Schwierige Sache.

    Auch Freundinnen von mir mit wunderschön dunkler Haut könnten hier mitdiskutieren, aber ich lade sie nicht ein, denn zu wahrscheinlich bloß peinlich, was wir und auch ich filousophieren.

  • Ost-West-Rivalität und ZukunftDatum15.01.2022 07:05

    Andreas P., ein Teil meiner Familie stammt von dort - und ich besuchte in den frühen Achtzigern Riga und die KZ-Gedenkstätte von Salaspils mit studentenpolitischer Delegation - diskutierte ganz offen das Verhältnis von Russen und Letten, befand es für schlechter als sie sich mir zeigen wollten, was sich später dann auch nicht nur dort leider blutig bestätigte.

    Wenn ich Gorbatschow glaube, dann war ihm das gar nicht recht - und er pfiff die Angreifer zurück.
    Auch das wird ihm von nationalistischen und stalinistischen Kritikern vorgeworfen.

    Gorbatschows Aufbruchstimmung, die mit April 1985 einsetzte, erlebte ich in den Ländern des Ostblocks hautnah mit den tiefer werdenden Rissen eines in Demokratie ungeübten Systems, den politisch und wirtschaftlich Mafiösen unter die Räder geratend.

    Es lässt sich ein Stück weit mit dem "Arabischen Frühling" vergleichen, der auch nicht die Hoffnungen erfüllte, aber im Unterschied dazu stand mit dem Untergang der Sowjetunion viel mehr an Weltmachtanteil auf dem Spiel >> mit sich feiernden Siegern und jammernden Verlierern, die fortan zu allem "Ja" sagen sollten.

  • AtheismusDatum15.01.2022 07:02
    Foren-Beitrag von Markus Rabanus im Thema Atheismus

    Georg, a) ist mir vieles nicht so weiß, wie es Schwarz-Weiß-Sehern scheint,
    b) tradiert sich vieles ohne bewusstes Motiv,
    c) kann es tatsächlich sein, dass ich "die Hälfte jeglicher Literatur, Theaterstücke, Opern etc. einstampfe", aber doch nicht immer gleich anderen und schon gar nicht den Museen - nur vieles anders kommentiert.

    Grad wieder einen Text gelesen von jemandem, auf den ich große Stücke halte, Hans Jonas, aber seine Überlegungen unter "Der Gottesbegriff nach Auschwitz. Eine jüdische Stimme" kann allenfalls religiös verquirlten Geistern ein Placebo sein:

    Jonas definiert den biblischen Gott als allzu großzügigen Pechvogel,
    - dass er seine undankbaren Geschöpfe zu solchen Missetaten ermächtigte,
    - obendrein hinsichtlich des Mordens und Leidens unbeirrbar, denn seinem wachsamen Auge dürfte über die Jahrtausende nicht verborgen geblieben sein, dass sich der Mensch in solchen Freiheiten vergeht.

    Dass Menschen nach Auschwitz am Glauben festhalten, möchte ich gewiss niemandem nehmen, denn Placebos haben Gutes, aber mir sind die theologischen Konstruktionen so ungeheuerlich, wie sie die Ungeheuerlichkeiten von Auschwitz einerseits bekennen und andererseits ihren Gott verbrämen.

    Als Kind (bis 14) - gewiss weniger wortwuchtig als er - versuchte ich mich hin- und hergerissen in ähnlichen Konstruktionen - genau auch zur Shoa, aber je mehr ich dran bastelte und es besah, wurde das theologische Kartenhaus instabiler, so dass ich mir gar nicht vorstellen kann, wie ein kluger Jonas es nicht bemerkt, dass er in Quintessenz aus Gott einen Pechvogel oder Mitleidlosen macht.

    Jonas vergleicht die Allmacht Gottes mit der Macht eines Erdenbürgers, dessen Macht ja gerade daraus ist, dass er andere für sich tätig werden lässt, also Macht delegiert - zwangsläufig mit dem Risiko des Versagens solcher Diener.

    Aber der Vergleich hinkt zu sehr, denn ich dürfte nicht zusehen, wie meine Diener andere massakrieren und vor Gerichten fände ich allenfalls Gnade für Geschehen, von denen ich nichts wüsste, sie nicht hindern könnte.

    Es wäre besser gewesen, sich Auschwitz nur politisch, nicht religiös erklären zu wollen, sondern religiös einfach nur zu sagen:
    "Ich weiß es nicht, wie mein Gott es zulassen mochte."

    Religiöse tun sich schwer damit, dass ihnen Gott oft "keine Antwort" ist.

    Nun, "einstampfen" werde ich es nicht, denn es ist ein Zeugnis für die Wirren von Religiösen, wie auch ich mich mit Wirren erlebe, denn notorisch überfordert im Erklären der Welt - mitunter stört es, mitunter gefällts, denn mir interessanter als die Bundesliga-Tabelle.

  • Globale Probleme, EinkindpolitikDatum15.01.2022 07:01

    Thomas Kaumanns, nöö, ich bin noch viel schlimmer als Ihre Horrorvisionen betreffend RotGrüne, denn meine Familie hat keinen "gemeinsamen Kühlschrank", sondern verteilt sich auf verschiedene Städte und Länder.

    Und es sind auch nicht bloß "Verwandte", sondern z.B. meine Geschwister und deren Anhänge - alles "meine Familie", denen wir über das "Verwandtschaftliche" hinaus "familiär" verbunden sind.

    Bloß "verwandt" bin & sehe ich mich vielen, z.B. als Menschenaffe den Affen, sogar meinen Kleinpapageien oft mehr als so manchen Menschen.

    Das freilich dürfen Sie und unsere Gesetze anders sehen 😉, nicht jedoch anmaßen, mir meine "Familie" zu spalten.

  • Globale Probleme, EinkindpolitikDatum15.01.2022 04:25

    Wolfgang Rieken, klar, so sollte es sein, aber global besehen ist viel Kinderreichtum ja weniger aus dem Wunsch, mehr Kinder knutschen & versorgen zu wollen, sondern daraus, im Alter besser versorgt zu sein, zumal in Regionen ohne staatliches Sozialsystem.

    Es braucht global also Sozialsystem.

    Überdies braucht es Werte-Kurswechsel, denn die evolutionär bedingte Ideologie zum "Mehret Euch" - auch meiner religiösen Eltern - ist durch unser gewachsenes Können längst zur ökologischen und politischen Falle geworden.

    Ein Kind pro Erwachsene/r hätte das >>ideelle<< Limit zu sein, um wieder weniger zu werden, zumal wir länger leben und mehr haben möchten als in der Steinzeit.

    Ich bin viertes Kind - hatte Glück, dass meine Eltern erst später zu solchen An- & Einsichten gelangten.
    Mit Pflegekind wurden wir 5 - und ohne Veto hätte mein Vater von seinen Auslandseinsätzen noch 10 Waisen mitgebracht.

    Uns wäre es "machbar" gewesen & diese Welt für 10 Kinder gerechter, wenn nicht schon die Auswahl so fies - und der Rassismus unserer Gesellschaft, den wir anders spüren als andere.

  • Januar 2022Datum15.01.2022 03:51
    Foren-Beitrag von Markus Rabanus im Thema Januar 2022

    mit Flutsch-Meinungen kann es halt ooch ma' daneben flutschen = nicht tragisch, solange solcher Risiken bewusst

  • Ukraine-KonfliktDatum15.01.2022 02:27
    Foren-Beitrag von Markus Rabanus im Thema Ukraine-Konflikt

    Lb. Georg, sei gewiss, dass mir nicht alle Menschen "Brüder" sind, zumal ich bekennender Feminist bin und viele "Brüder" doch eher wie Kain & Abel.

    "Auf den Boden der Realität zurück" gehören diejenigen, die einander mit "Roten Linien" prahlen, als seien die nicht längst beidseitig überschritten und deshalb zu verhandeln, wenn es nicht eskalieren soll.

  • Ukraine-KonfliktDatum15.01.2022 01:52
    Foren-Beitrag von Markus Rabanus im Thema Ukraine-Konflikt

    Hätte-Hätte-Fahrradkette, aber #hätten wir damals Gorbatschows Sowjetunion die EU-Mitgliedschaft ermöglicht, stünde es um Europa und Frieden womöglich besser.

  • Januar 2022Datum15.01.2022 00:35
    Foren-Beitrag von Markus Rabanus im Thema Januar 2022

    nicht gepostet, weil noch überlegt:
    falls ich Familie definieren müsst', so würde es wie folgt lauten:
    Familie ist, wer sich als Familie auffasst und einander familiär verpflichtet, unabhängig davon, ob unverwandt, wie es auch Paare sind und Kinder adoptieren, was ich gar nicht davon abhängig machen würde, dass es bloß Paare dürfen.
    Da ist viel in Bewegung - und vieles richtig.

  • Januar 2022Datum15.01.2022 00:20
    Foren-Beitrag von Markus Rabanus im Thema Januar 2022

    eingestanden: ich wollte nicht Familie und Kinder definieren, sondern tatsächlich die Vermehrung kritisieren - und plädiere für eine global mitmenschliche #Verantwortung, für die reichlich Erfordernis ist - mitunter ohne eigene Kinder auch mehr Gelegenheit.

    Verantwortung in eigenen Belangen und für die eigene Familie tut sich ohnehin leichter, bedarf keiner Überhöhung, gehört allenfalls getadelt, wenn vernachlässigt oder übertrieben, was beides keine Seltenheit ist.

  • Januar 2022Datum14.01.2022 23:59
    Foren-Beitrag von Markus Rabanus im Thema Januar 2022

    Hinweis auf Missstände ist kein Denunzieren. - Das muss auch ich mir als Vermieter gefallen lassen, dass die Wohnungsaufsicht informiert wird, wenn ich Mängel nicht abstelle.
    Im Unterschied zu hier geschieht das anonym, wenn MieterInnen aus verständlichen Gründen nicht riskieren möchten, es sich mit mir zu verderben, obgleich das gar nicht passieren würde.

    Das genannte Restaurant soll & kann sich bessern & ohne öffentliche Kritik bleibt es wahrscheinlich aus.

  • Antiislamismus und AntisemitismusDatum14.01.2022 22:53

    Wenn es meinem schwarzen Bruder auf dem Schulhof nachgesungen wurde, dann waren es sicherlich nicht nur "Assoziationen".

    Meine Familie nahm in den Sechzigern ein verstoßenes "Besatzerkind" auf. - So nannten es Nonnen in ihrem Glauben an die "unbefleckte Empfängnis".

    In meiner Familie hieß es: "Es gibt witzige Judenwitze, aber gut sind sie nur, wenn auch Juden drüber lachen können."

  • Januar 2022Datum14.01.2022 18:24
    Foren-Beitrag von Markus Rabanus im Thema Januar 2022

    Omikron dürften wir nur dann "laufen lassen", wenn wir gewiss sein dürften,
    - dass die Erkrankungen milde verlaufen
    - und Omikron nicht ins Gefährlichere mutiert.
    Fehlt solche Gewissheit, hat Vorsicht den Vorrang.

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Ort: Berlin
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