#31

RE: Vegetarier

in Sonstiges 07.07.2020 04:14
von Markus Rabanus • 4.884 Beiträge

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#32

RE: Vegetarier

in Sonstiges 24.07.2020 14:02
von Markus Rabanus • 4.884 Beiträge

leider - und du weißt ja, dass ich kein Vegetarier bin.
Aber ich bilde mir nichts drauf ein, weil ich weiß, was es bedeuten würde, wenn 7,8 Mrd. Menschen meinen Fleischverbrauch hätten.
Ich bilde mir nichts darauf ein, privilegiert zu sein, während es Mrd. Menschen kaum zur Reisschale schaffen.


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#33

RE: Vegetarier

in Sonstiges 24.07.2020 17:52
von Markus Rabanus • 4.884 Beiträge

Solange keine Tierschutzorganisationen Kontrollmöglichkeiten haben, werden die "zuständigen Ämter" jeden Murks tolerieren, denn den Ämtern sind die Gewerbesteuern wichtiger als für das "Tierwohl", Umweltschutz und Gesundheitsschutz zu streiten.


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#34

RE: Vegetarier

in Sonstiges 25.07.2020 01:32
von Markus Rabanus • 4.884 Beiträge

- Biografisches -

Mir ist es glaubhaft, dass es zu Infektionen im Arbeitsprozess kommt:

An den Zerlegestrecken steht man dicht an dicht gegenüber und nebeneinander kaum mehr als die Länge einer Schweinehälfte.

Wenn jedoch am Starttisch die Schweinehälften mit der hängenden Kreissäge nicht bloß angesägt werden, sondern das Hinterteil schon ab, dann zieht man sich mit noch kürzerem Abstand die Schweinehälfte vom Fließband.

Geschnitten wird im Akkord - und dabei sind nicht nur Schutzmasken "lästig", sondern auch der oben auf dem Foto abgebildete Schutzhandschuh.
Man ist einfach schneller, je präziser die Hände arbeiten können. Und das können sie ohne Handschuhe besser. Trotz aller Verletzungsgefahr. Und das geschieht häufig.

Die Schichten können lang werden, denn die Transporter erreichen die Schlachthöfe nur so verlässlich, wie es die Autobahn-Situation ermöglicht.

Dadurch können Pausen sein, in denen gesoffen und Karten gespielt wird.
Die Schicht - normal acht Stunden, nicht selten 16 und 18 Stunden, denn die Kolonne wird nach Leistung bezahlt, ansonsten bekommt es die nächste Schicht.

Ungeübte fallen um. Wenn nicht zu früh, ist keiner böse, obgleich schlechter getaktet wird, aber es ist wie Marathon. Nicht alle kommen an.

Manche hier sind ja schon einiges gewohnt von mir, woher ich wat wissen kann, aber es ist halt so, dass ich von vielem mehr weiß als der Otto-Normal mitsamt den Politikern ihres Vertrauens.
Aber nicht schlimm, denn zu allen Zeiten und in allen Gesellschaften gab es welche, die sich weniger oder mehr interessierten.

Der Schlachthof, von dem ich erzählte, wurde wegen großer Betrügereien geschlossen. Es war der "Schlachthof Brunke" in Lüdenscheid.

Und mir genügen die wenigen Bilder, die wir aus Reportagen kennen, um zu sehen, dass es sich auf den Schlachthöfen eher verschlechterte als besserte, denn damals waren es noch keine Billiglöhner aus den ärmeren Ecken Europas.

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Wenn "Inspektionen" anstanden, dann wurde "anders" gearbeitet ;-), denn die Ämter freuen sich über die Gewerbesteuer und schließen Betriebe nur ungern.

In den ca. anderthalb Jahren, die ich mit solch' damals großem Betrieb zu tun hatte, erlebte ich keine Betriebsprüfung.
Und der tägliche Veterinär hatte mehr als genug zu tun, um die großen Mengen zu stempeln.


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