#46

RE: Energiepolitik

in Dialoglexikon.de 29.08.2021 22:46
von Markus Rabanus • 7.040 Beiträge

Und einigen hier muss klar sein, dass jede politische Aufgabe größeren Formats zumindest nicht "gegen" die Unionsparteien zu schaffen ist, wie schon die gemeinsamsten Anliegen schwer zu erledigen waren, z.B. Pandemieeindämmung.
Wir brauchen gesamtgesellschaftlich ein hohes Maß an Übereinkunft, denn anderenfalls riskieren wir schlimmere Proteste seitens schon reichlich geübter "Querdenker".


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#47

RE: Energiepolitik

in Dialoglexikon.de 29.08.2021 23:12
von Markus Rabanus • 7.040 Beiträge

wir brauchen solche Seen
a) für die wieder wichtiger werdende Naherholung, denn das viele Fernfliegen tut dem Planeten nicht gut,
b) für ökologische und fischereiliche Projekte.
Und für Solares sollten zunächst mal die Hausdächer und Fassaden ran, nur möglichst auch mit "Innovationen", denn was wir bislang auf die Dächer bekommen, finde ich nicht intelligent.


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#48

RE: Energiepolitik

in Dialoglexikon.de 29.08.2021 23:22
von Markus Rabanus • 7.040 Beiträge

Dieter, tja, Mathematiker haben für die Welt ja noch nicht alles an Formeln, denn immerhin könnte wat fehlen, falls die Raumzeit endlich wie ein Luftballon beim Aufpusten, bei dem wir nicht wissen, ob oder wat passiert, bloß wächst, ex- oder implodiert.
Egal, du bist halt Mathe, kein Einstein & ich wie Einstein, bloß ohne Mathe 😉 (Scherz)


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zuletzt bearbeitet 29.08.2021 23:31 | nach oben springen

#49

RE: Energiepolitik

in Dialoglexikon.de 01.09.2021 01:34
von Markus Rabanus • 7.040 Beiträge

Freut mich!!! DAS fordere ich schon lange ("vertikal")
- und flachdachs auch "horizontale Photovoltaik".

Die Solarmodule sind dafür inzwischen günstig genug.

Nur überzeugen bisherige Lösungen in technischer Hinsicht nicht, solange sich über den Energiegewinn nicht zugleich gebäudeseitige Vorteile ergeben, z.B. Ersatz für Dachdeckung und Fassadendämmung. Und leicht zu reparieren, sonst ist es wirtschaftlicher Unfug.

Sobald gebäudliche Vorteile einhergehen, ist es auch weniger schlimm, wenn die Solarmodule mangels optimaler Ausrichtung weniger Stromertrag bringen.

Und wir brauchen gesetzliche Regelungen für Mietshäuser, dass der Verbrauch wie die Heizkosten abgerechnet werden dürfen.

Allerdings "an Zäune" mag vielleicht in Münster funktionieren 😉 , aber nicht in meinem Berlin, denn zu viele Deppen/Neider - und das macht Vandalismus.
Egal, ich freue mich ja schon, wenn überhaupt nachgedacht wird.


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zuletzt bearbeitet 01.09.2021 02:12 | nach oben springen

#50

RE: Energiepolitik

in Dialoglexikon.de 01.09.2021 02:05
von Markus Rabanus • 7.040 Beiträge

Mit sinkenden Modulpreisen wurde senkrechte Photovoltaik inzwischen wirtschaftlich, denn das physikalische Prinzip wirkt ja unterhalb des optimalen Einstrahlwinkels, muss also tatsächlich nur "ausreichend berücksichtigt" sein.

Probleme sind mir eher ästhetischer Art, z.B. Farben - und um viele Altbauten wäre es schade.

Auch technisch sind die mir bekannten Lösungen unbefriedigend,
z.B. müssten die Anlagen von den Etagen-Fenstern aus in Schienen zu verschieben, einfach auszutauschen und reparabel sein, ansonsten platzt jede Kalkulation.
- Es bräuchte wie im Fensterbau kostengünstige Maßanfertigung, damit es kein mieses Stückwerk wird.

Ich kann oft nur staunen, wie phantasielos unsere gelobte Wirtschaft ist.


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#51

RE: Energiepolitik

in Dialoglexikon.de 01.09.2021 02:18
von Markus Rabanus • 7.040 Beiträge

na ja, der technische Fortschritt dürfte irgendwann auch die Nordseiten erreichen


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#52

RE: Energiepolitik

in Dialoglexikon.de 03.09.2021 12:06
von Markus Rabanus • 7.040 Beiträge

Brennstofftechnologie

Sehr informative Reportage, aber unkritisch, was die PKW-Sparte anbelangt, denn mit einer Abkehr vom PS-& SUV-Chauvinismus würden sich andere Leistungsparameter leichter verbessern lassen - in allen Antriebsarten.


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#53

RE: Energiepolitik

in Dialoglexikon.de 09.09.2021 13:17
von Markus Rabanus • 7.040 Beiträge

CDU/CSU: "Im Gegensatz zu den Grünen wollen wir keine Verbote, sondern Motivation. Klimaschutz darf nicht Angst schüren, sondern muss begeistern." ?

1. Welche "Verbote"? Und welche Pro & Contra?
2. Welche "Motivation"? Und welche Pro & Contra?

Womit rechtfertigen die Parteien inkl. der GRÜNEN und Union, dass PKW mit mehr 130. 230, 330 PS & km/h und 2,5 t für den allgemeinen Straßenverkehr weiterhin gebaut und zugelassen werden dürfen?

Womit rechtfertigen die Parteien inkl. der GRÜNEN und Union, dass der Stromverbrauch privater Haushalte immer weiter steigt und nicht limitiert wird, wenigstens mit drastischer Preiserhöhungen für Mehrverbrauch?

Wo ist die "Motivation", wenn Mengenrabatt statt Mengenmehrkosten?

"Nicht an die Leine legen, sondern Flügel verleihen." ?

Die Unvernunft gehört an die Leine gelegt.
Der Vernunft gehören Flügel verleiht.


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#54

RE: Energiepolitik

in Dialoglexikon.de 09.09.2021 13:51
von Markus Rabanus • 7.040 Beiträge

Frank, das Risiko ist mir bewusst - und darum vielleicht gut, dass ich nur etwas zu sagen & nichts zu entscheiden habe.

Und es ist kein "Dampf-Ablassen", sondern Logik, nicht einmal "Besserwissen", denn es wissen alle - und viele lügen sich bloß dran vorbei oder schweigen.

Je weniger dem Populismus widersprochen wird, das Falsche sei richtig und das Richtige falsch, die Unvernunft sei Freiheit, die Vernunft Gängelei, desto mehr trumpt es.


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#55

RE: Energiepolitik

in Dialoglexikon.de 10.09.2021 03:40
von Markus Rabanus • 7.040 Beiträge

Sandra, bei meinen Posts kannst du "ungespalten" sein <3, denn ich mache nie unsoziale Vorschläge.

Es geht darum, den Stromverbrauch der Haushalte zu senken.
Da fordere ich anders als alle Parteien eine
"Limitierung" pro Haushalt - und Haushalt bemisst sich nach Köpfen - und Teuerung nur für den Mehrverbrauch.

Also da teuert sich für die Armen nichts, denn sie werden ohnehin weniger Strom verbrauchen als das Limit gesetzt werden dürfte.

Ich gönne den Reichen mitunter mehr als den Armen, aber es soll die Reichen dann auch deutlich mehr kosten, z.B. Beauflagung, sich für den Mehrverbrauch Solaranlagen aufs Dach zu packen, die Energie für den Eigenverbrauch selbst zu speichern usw. oder eben generell höhere Tarife.

"Höhere Energiekosten & höhere Löhne" wäre kein seriöses Konzept, denn das wäre ja bloß Inflation und ohne Stromspar-Effekt.

Stromverbrauch von Mobilität mit dem Haushaltsverbrauch politisch/wirtschaftlich zu koppeln, forderte ich auch nicht - und wer zuhause "Strom tankt", könnte es mit zweitem Zähler entkoppeln.

Da beißt sich kein Katz' in den Schwanz 😉

Im Gegenteil wäre mehr Strom für die Mobilität da, wenn nicht in Haushalten mit bspw. unnötigen Klimaanlagen vergeudet.

Und was die PKW-Zukunft anbelangt, wäre auch dort weniger Stromverbrauch, wenn die Automobilindustrie beauflagt wäre, statt Mehrtonnern und PS-Riesen auf verbrauchssparende Fahrzeuge umzusatteln.

Besser noch Wechsel-Akkus mit genormten Schubladen. Das "Stromtanken" wäre binnen halber Minute erledigt - und die Akkus würden kleiner, billiger und leichter.

Die Ladezeiten der Akkus könnten auf das Stromangebot aus Wind und Sonne optimiert werden.

Das würde die Netze entlasten und die Versorgungssicherheit erhöhen.

All das passiert nicht.
WEIL die Menschen zu wenig mitdenken.
WEIL die Industrie kein Interesse an Sparsamkeit hat, sondern Umsätze steigern will, weiterhin mit PS und Reichweiten prahlt und rivalisiert - statt die Konzepte zu ändern.
WEIL die Parteien den Konzernen alles recht machen, was die mit Parteispenden vergüten.

So leider auch die GRÜNEN, wenn sie aus lauter Angst vor der Dummheit und den Konzernen oft nur dumme Politik wagen, mit der sie noch mehr die Wähler verprellen, wie bspw. durch "Umweltzonen", die ärmere Besitzer von alten Verbrenner-Autos viel härter treffen als die reichen Tesla-Fahrer.

Ein Beispiel für perverse Politik der schwarz-roten Koalition (2009) war die "Umweltprämie" für die vorzeitige Verschrottung von Fahrzeugen, die bloß älter als 9 Jahre waren - und 5 Mrd. € in die Kassen der Automobilindustrie pumpte.

Mein Auto wird jetzt 15 Jahre alt, fährt reparaturfrei und wenig. Es wäre Umweltfrevel, solches Auto vorzeitig in Schrottpresse zu geben.

Nun gibt es wieder Mrd. "Rabatte" für E-Autos, als wenn sich die Armen es sich dann eher leisten könnten. - Es sind Rabatte für die Reichen und Geschenke für die Industrie.

Ich brauche keine "Umweltprämie", denn wenn ein Gebrauchter "9.000 €" kosten soll, dann lasse ich dem Händler mein Kärtchen da, damit ich angerufen werde, falls es für "7.000" zu bekommen ist. - Klappte immer und meist noch billiger. - Meine ersten Autos kosteten 500 DM 😉, vielleicht nicht tauglich für den Regierungsfuhrpark, aber für mich reichte es.

Wer sparsam sein muss und/oder will, darf sich das, was er hat, nicht schlecht reden lassen und sollte Neueres nur nicht "unbedingt haben wollen". - Aber das ist ein anderes Thema - kommt in Erziehung & Schule zu kurz.

Die Klimapolitik hat jedenfalls viele Stellschrauben. Wer keine dreht, fährt uns den Planeten vor die Wand. Und die Armen landen dort eher als die Reichen.


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zuletzt bearbeitet 10.09.2021 03:45 | nach oben springen

#56

RE: Energiepolitik

in Dialoglexikon.de 15.09.2021 01:25
von Markus Rabanus • 7.040 Beiträge

lb. Hr. Polenz, Wahlkampf geht besser.

Wenn die Union Innovation "entfesseln" will, dann sollte sie "gestalten" wollen, z.B. #Energiepolitik:

1. Den Anliegern von Windkraftwerken und Strom-Trassen einen nach Abstand gestaffelten Rabatt auf Netzentgelt oder Steuern besorgen, damit sich die Akzeptanz erhöht.

2. Zwecks Förderung dezentraler Stromerzeugung wahlweise sofortige bis 5-jährige Abschreibung auf Solarthermie, Photovoltaik, Geothermie, erst recht für Vermietung/Verpachtung, ruhig aber auch für Eigenheime.

3. Mieterstrom sollte wie die Solarthermie-Heizkosten abgerechnet werden dürfen.

4. Qualifizierte, kostenlose und >>unabhängige<< Beratung für Photovoltaik & Solarthermie institutionell anbieten, aber eben mit Schwerpunkt auf >>Technik & Ausschreibung, also mal nicht bloß die öden Subventionen betreffend, die ohnehin nur die Kosten steigern.

5. Die teure & hoffnungslose "Endlagersuche" abbrechen, stattdessen Lagerung im Hochbau überwacht an den Standorten der Ex-AKW, denn z.B. gegen Terrorismus allemal "sicherer" als aktive Atomkraftwerke. - Aber mir scheint, man mag die endlose Suche, um die Asse nicht ausräumen müssen.

6. Die AKWs technisch rückbauen, aber nicht die Gebäude abreißen, sondern als Industriedenkmale erhalten oder sonstwie umwidmen, aber der Abriss emittiert mehr als durch Stehenlassen.

Die Union möchte anders sein?
Dann "entfesselt" Euch mal in Richtung Innovation.

Und nicht vergessen:
Maaßen rausschmeißen, denn die Union darf im Bundestag nicht auf solche Leute angewiesen sein.


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