#76

RE: Energiepolitik

in Dialoglexikon.de 25.10.2021 16:45
von Markus Rabanus • 7.563 Beiträge

Peter Seibert,
1. ein bisschen Denken würde nicht schaden:
An Bränden können wir uns eine Menge auf die Menschenkappe nehmen.
Hinzu kommen die auftauenden Dauerfrostböden mit erhöhter Methanentweichung usw. usf.

2. Ein bisschen Informieren würde nicht schaden, denn der Vulkanismus zeichnet verglichen mit den verglichen mit den Emissionen des Menschen – 0,7 bis 1,5 Prozent ursächlich.

Das lassen wir mal an Nachhilfe genügen, aber ob es am Denken wat ändert, ist eher unwahrscheinlich, denn wer so viele Jahr weghört, der tut es auch weiterhin.


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#77

RE: Energiepolitik

in Dialoglexikon.de 28.10.2021 12:26
von Markus Rabanus • 7.563 Beiträge

Braunkohle ? Strukturwandel ?

"2.500 Beschäftigte", für die wir eine Windkraft-Fabrik bauen könnten - es gibt genug zu tun,

die geplanten Fördermaßen i.H.v 4,7 Mrd. € auf "2.500 Beschäftigte" = 1,88 Mio. € pro Kopf

Taschenrechner machen unglücklich 😉


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#78

RE: Energiepolitik

in Dialoglexikon.de 30.10.2021 13:58
von Markus Rabanus • 7.563 Beiträge

Wenn die Grünen "Meinungshoheit" wären, was sie nicht sind, dann wären sie mir nicht grün genug, denn dann müssten Thomas Vogt und ich mit der Energie auskommen, die wir beide der Sonne heute abgewinnen - und nicht länger aus der Erde holen = nur ein Beispiel.

Also: Was beschwert er sich?


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#79

RE: Energiepolitik

in Dialoglexikon.de 30.10.2021 14:07
von Markus Rabanus • 7.563 Beiträge

Gerhard C. findet es gescheit, den Planeten zu ruinieren, denn für uns ist ja noch genug davon da.

-----------------

hey, passt abba sehr schlecht zum zitierten Buchtitel, sich nun selbst dumm zu stellen 🧟
Also entweder kannst es kontern, indem du deinen Plan für umweltverträglicheres Wirtschaften zeigst - oder besser, du schweigst oder fragst, denn Vernunft ist ja kein Weltuntergang😉


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zuletzt bearbeitet 30.10.2021 14:20 | nach oben springen

#80

RE: Energiepolitik

in Dialoglexikon.de 01.11.2021 22:30
von Markus Rabanus • 7.563 Beiträge

lb. Maghssudnia, sagen wir mal so - uns gehe bitte in den Lotus-Sitz, denn ich möchte dich nicht panisch machen. Also viererlei:

1. Du nennst es "Panikmache", für mich ist es seit frühester Kindheit FAKT, dass wir dabei sind, den Planeten zu ruinieren. Und das zähle ich dir jetzt nicht auf, denn du kennst das alles.

2. Den "labilen Seelen" werde ich den Gefallen nicht tun, gute Mine zum bösen Spiel zu machen.

3. Und wie schon anderswo gesagt: Die einzigen Leut', die sich rausreden dürfen, sind die Milliarden, denen es weit schlechter geht als den UmSichBesorgten hierzulande.

4. Länder wie Deutschland sind die ProKopf-Vorreiter des Naturraubbaus und haben die Pflicht aus Schuld und Möglichkeit, Vorreiter des Wandels zu sein.

Ich bin dieses ewige Geschwurbel echt leid, wir könnten nix tun - und steigen zugleich auf immer größere Kreuzfahrtschiffe.


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#81

RE: Energiepolitik

in Dialoglexikon.de 02.11.2021 16:13
von Markus Rabanus • 7.563 Beiträge

dann sollte sich die Branche mal mehr Gedanken machen, was die Chemie zur Stromerzeugung beitragen kann, aber offenbar alles BWL-Idioten, die grad mal so den Dreisatz schafften


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#82

RE: Energiepolitik

in Dialoglexikon.de 02.11.2021 17:39
von Markus Rabanus • 7.563 Beiträge

Stefan Z., ja, das Hin & Her war auch mir ärgerlich, aber ich war gar nicht stolz drauf, für Windradbeteiligungen mit Subventionen bedacht zu werden, denn ich forderte:

1. Die Verbrenner- und Atomstromproduktion um die Folgekosten zu verteuern und auf echte Rücklagen für hinreichende Entsorgung zu verpflichten, wie es die Schweiz konsequenter machte - und deren Zahlen ich auf damals auf deutsche Verhältnisse umrechnend zu fürchterlich hohen Zahlen kam, auf denen wir sitzen bleiben werden.

2. Die Großkesselanlagen sollten zu gleicher Flexibilität verdonnert werden, wie es mir zugemutet wurde, wenn Überlast im Netz war und ich Windkraft abschalten musste.

Freilich bestand ich nicht drauf, denn ein AKW hoch und runter zu fahren, ist halt nicht so ungefährlich, wie es sich mein Busenfreund & Physiker Dieter von Befangenen erzählen lässt und das Ausbleiben von Katastrophen für Beweis der Harmlosigkeit hält.

Das ganze Gelabere um #Grundlast war Irreführung durch eine Lobby, die auf Markt-Privilegien bestand und die Entwicklung von Dezentralität, Nutzung von Ewigenergien und Speichertechnologien ausbremste.

Ich bin sehr gespannt, ob sich daran wat ändert, auf wen die Politik hören wird, ob auf die Schecks der Konzerne oder auf meinesgleichen "bloße" Steuerzahler, wenn ich bspw. fordere, eigenerzeugten Strom an Mieter verkaufen zu dürfen, wie es mit solarthermisch eingespartem Erdgas statthaft ist.

Die Photovoltaik ist mindestens für den Eigenbedarf auch ohne jede Subvention längst wirtschaftlich - und trotzdem sind Berlins Dächer massenhaft ohne, wie sich jeder mit Google-Earth überzeugen kann, weil große Mehrfamilienhäuser und Parkplätze baurechtlich, aber vor allem solarrechtlich gegenüber EinFam-Häusern benachteiligt werden, wenn Anschlusszwang an Netze und Bundesnetzagentur.

Und wenn das behindert bleibt, dann bleibt vieles an Entwicklung aus:
- Weiche zwischen Netzstrom und Hausstrom,
- "intelligenter" Betrieb von Waschmaschinen etc.,
- elektrische Speicherheizung als Sekundärtechnologie, vergleichbar den aus der Mode gekommenen "Nachtstromspeicher-Heizungen",
- auch die Nachfrage betreffend Speichertechnologie bleibt aus, folglich auch deren Entwicklung zu Kleinformatigem.

Wird investiert, "weil subventioniert", dann volkswirtschaftlich oft dauerhaft unwirtschaftlich.

Wird investiert, weil jemand nicht weiß, wohin mit dem vielen Geld, dann wird weniger investiert, als wenn es sich betriebswirtschaftlich rentiert.

Und das wäre möglich, aber unsere Parteien machen sich entweder zu abhängig von ihren großindustriellen Gönnern oder leben vom populistischen Geschäftsmodell, die Energie müsse & dürfe möglichst kostenlos zu verschwenden sein.


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#83

RE: Energiepolitik

in Dialoglexikon.de 02.11.2021 17:50
von Markus Rabanus • 7.563 Beiträge

Zum Streit um die #Grundlast sei noch knapp erläutert, dass es der Politik oblag, für eine Umkehrung der Reihenfolge zu sorgen:

Betreffend "Grundlast" Priorisierung der Ewigenergien. Und die naturschädlichen Technologien nur zum Abfangen der Bedarfsspitzen.

Darum hätte keine einzige Großkesselanlage mehr in Bau gehen dürfen, die solcher Zielstellung nicht genügt oder "nur im Dauerbetrieb lohnt", somit auch Ressourcen verschwendet oder den Atommüll mehrt.


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zuletzt bearbeitet 02.11.2021 17:51 | nach oben springen

#84

RE: Energiepolitik

in Dialoglexikon.de 02.11.2021 23:41
von Markus Rabanus • 7.563 Beiträge

Ul, mit "Totschlagargument" wird zu oft bezeichnet, worauf nicht einzugehen sei.
Nun wollte allerdings auch ich nicht drauf eingehen, was der Baerbock an Sprüchli untergejubelt wird, zumal die historischer Vorlage auch nur Legende zwecks "Totschlag" war.


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#85

RE: Energiepolitik

in Dialoglexikon.de 02.11.2021 23:48
von Markus Rabanus • 7.563 Beiträge

Und nimm es doch mal positiv, denn ich sprach nicht von Elenden in der Welt, sondern von "Glücklichen anderswo".

Die gibt es in Norwegen, reich durch reichlich Plünderung von Meeresböden, die bis zum "Festlandsockel"-Kartell (Auftakt USA im Golf von Mexiko, bald dann auch SU, Island, Kanada, Dänemark, GB usw.) der Menschheit gehörten, vertreten durch die Vereinten Nationen.

Und viele Norweger fahren Tesla.


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#86

RE: Energiepolitik

in Dialoglexikon.de 13.11.2021 20:06
von Markus Rabanus • 7.563 Beiträge

Steffen, ich hatte mehr als zwei Jahrzehnte Beteiligung an zwei Windkraftanlagen im Sauerland, ohne dass es je zu einer wochenlangen Flaute kam.

"Monatelange Flauten" halte ich für bloßes Gerücht, weil es mit oft begegnete, aber nicht datiert wurde.
Einzig in der Segelschifffahrt werden historisch von längsten Windstillen berichtet, die zu Katastrophen für Besatzung und Ladung geworden seien.

Ich halte solche Berichte eher für Ausflüchte seglerischer Missgeschicke, denn so etwas wiederholte sich in dem mir beobachteten Zeiträumen von Weltumseglungen nicht länger als einwöchig, allenfalls zweiwöchig.

Mit unseren WKA gab es im Gegenteil viel häufiger eine wochenlange Abschaltung aus Gründen von Netzüberlast, weil die Großkesselanlagen zu träge seien im Runterfahren seien.

Solche Trägheit billigte ich Atomkraftwerken gerne zu, aber nur "technisch", denn jede Steuerungsmaßnahme birgt Risiken.

Solche Trägheit bei Kohle- und Gaskraftwerken bestritt ich, denn technisch ohne Risiken zu steuern, aber die Großkesselanlagenbetreiber (einschließlich der AKW) begegneten mir als Kartell in Beanspruchung der "Grundlast".

Ökologisch wäre es stets richtiger gewesen, wenn ich meine WKA für die Grundlast hätte durchfahren dürfen, wenn sie konnten - und die wenn die Großkesselanlagen mit dem weiteren Ausbau der EE nicht die Grundlast, sondern nur die Spitzenlasten abfangen dürfen, aber es geht halt um viel Geld - und werden die Energiekonzerne ihre Großkessel erst dann dynamischer einsetzen, wenn sie selbst genügend Windstrom haben.

Kurzgefasst: Unbestritten gibt es "Grundlast", aber der Streit war immer, wer sie privilegiert bedienen darf.

----------------

Und wer sie nicht bedienen durfte, wurde buchstäblich ausgebremst. Es war die energiepolitisch falsche Weichenstellung.


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zuletzt bearbeitet 13.11.2021 20:10 | nach oben springen

#87

RE: Energiepolitik

in Dialoglexikon.de 15.11.2021 15:45
von Markus Rabanus • 7.563 Beiträge

Henning B., die Sorgen vor Veränderung teile ich, aber die Sorge vor Nichtveränderung überwiegen beträchtlich.

Und das auf dem Hintergrund meines jahrzehntelangen Streitens für andere Weichenstellung - auch mit eigenen Projekten, für die ich zwar EEG-Subventionen kassierte, aber nie wollte, denn die Alternative wäre gewesen, der Atomwirtschaft und den Großkesselbetreibern die Folgekosten einzupreisen, in der #Grundlast den Ewigenergien die Vorfahrt zu gewähren, anstatt sie bei Überlast abschalten zu müssen und die Dreckschleudern zu privilegieren.

Das sind lange Geschichten. Und für mich unendlich ärgerlich, denn oft der Politik erklärt, die zwar im permanenten Wahlkampfmodus fleißig nickte, aber dann eher Falsches machten, weil "beraten" bzw. korrumpiert durch diejenigen, die ihnen die Sahnehäubchen auf den von mir steuerfinanzierten Kuchen spendieren.

Ich mache viele Vorschläge, welche politischen Rahmenbedingungen es für meinen eigenen Krams bedarf, wie auch in nahezu allen anderen Bereichen, denn ich verlustiere meine Phantasie in solchen Themen lieber als in der Show von Maßanzug-Trägern.

Auch technologisch kam ich mit vielen Ideen, aber sie lohnen für die Industrie halt nicht, wenn so wenige sich dafür interessieren.

Und es gilt an vielen Stellschrauben zu drehen - und zwar gleichzeitig, unverzüglich & rascher nachjustierend, wenn sinnvoll.

Aber welche Stellschraube auch immer gedreht werden muss, kreischen die Betroffenen, die betreffende Stellschrauben bringe "nichts" oder "zu wenig" und gehöre erspart oder massiv subventioniert.
Daraus die Klientelpolitik & zu wenig Vorwärtskommen, oft das Gegenteil.

Denn obendrein gibt es "zentrale Probleme", vor allem dass unsere Wirtschaftsweise und unser Gemeinwesen von Verschwendung und Wachstum abhängig ist, die sich auch fiskalisch bequemer leichter abschöpfen lassen als bspw. durch Haltbarkeit von Gütern, wirtschaftlicher "Stagnation" oder gar Reduktion von #Überkonsum.

"Stagnation" in Gänsefüßchen, weil die Inflation von Verbrauchsansprüchen uns keine Priorität mehr haben darf.

Diesbezüglich fehlt es ganz erheblich an Phantasie zu Reformen. In der Gesellschaft, sodann auch in der Politik.

Das wird sich über Nacht nicht ändern, weshalb ich mit dem Leitpost anders fokussiere: Ob es Deutschland gelingt, technologisch zu den Lokomotiven des Wandels zu gehören oder zu den vielen Waggons im Wettbewerb der Planetenvermüllung.


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