#16

RE: Iran-Konflikt

in Friedensforschung.de 10.05.2019 21:42
von Markus Rabanus • 4.434 Beiträge

Ich wollte es Ihnen mit dem Privatrecht anschaulicher machen.
Und noch ein Ausflug: Wenn mir ein Handwerksunternehmen nicht passt, dann darf ich ein anderes nehmen, aber ich darf nicht andere Unternehmen erpressen, sich meinem Boykott anzuschließen. Das wäre rechtswidrig. Genau das tun die USA gegen den Iran.
Wie stehen Sie dazu?


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#17

RE: Iran-Konflikt

in Friedensforschung.de 10.05.2019 21:47
von Markus Rabanus • 4.434 Beiträge

Und falls Sie nicht wissen, dass das UNO-Gewaltmonopol geltendes Völkerrecht ist, dann haben Sie wirklich eine Bildungslücke.
Es fehlt diesem Gewaltmonopol leider an Durchsetzungsmitteln, weil boykottiert von den im Weltsicherheitsrat rivalisierenden Fünf.


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#18

RE: Iran-Konflikt

in Friedensforschung.de 10.05.2019 22:12
von Markus Rabanus • 4.434 Beiträge

Die Verhältnisse am Recht zu messen, ist kein "Nirvana", sondern einzig richtig.

"ad personam" war Ihr spärliches Erstposting gegen Lüders - siehe oben - und gegen mich nicht minder, aber auch das darf sein, wenn es dann irgendwann mal darum geht, worum es im Lüders-Interview ging: Embargo und Kriegsgefahr.

Müssen wir jedoch nicht, wenn Sie nicht mögen ;-) Die Welt wird an uns beiden weder scheitern noch zu retten sein.


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zuletzt bearbeitet 10.05.2019 22:12 | nach oben springen

#19

RE: Iran-Konflikt

in Friedensforschung.de 12.05.2019 18:01
von Markus Rabanus • 4.434 Beiträge

Die Sache ist auf schlechtem Weg, denn Washington verstößt mit dem weltdiktatorischen Embargo und den Sanktionsdrohungen gegen Völkerrecht und Teheran reagiert ideologisch hirnverbrannt, denn es gibt kein Leben nach dem Tod, so dass immer auch die Kapitulation in Betracht gezogen gehört.

Deutschland sitzt im Weltsicherheitsrat und wäre verpflichtet, gegen diese US-Politik eine Verurteilung anzubringen.

Wenn Verbündete Verbrechen begehen, gehört das Bündnis ausgesetzt.


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#20

RE: Iran-Konflikt

in Friedensforschung.de 13.05.2019 13:59
von Markus Rabanus • 4.434 Beiträge

- unfertig -

Mein Appell an iranische Regierung:
Haltet Euch an das Abkommen, auch wenn es von Trump böswillig gekündigt wurde und er der Welt völkerrechtswidrig ein weltweites Embargo diktiert, denn die Uran-Anreicherei brachte dem Iran schon früher nur Scherereien.

Stellt Euch der Wahrheit: Was hat das Atomprogramm den Iran gekostet? Legt Euch und dem iranischen Volk die Kosten offen! Und was hat es gebracht?

Ihr könnt mich nicht belügen, denn der Iran braucht keine Atomkraft,
- zumal im Erdbebengebiet,
- zumal im Streit mit so vielen militärisch überlegenen Staaten, die jedes Atomkraftwerk zerstören könnten mit unbeherrschbaren Folgen wie in Tschernobyl und Fukushime,
- zumal der Iran reichlich fossile Energieträger hat, mit denen man sich technisch und politisch leichter tut,
- zumal es dem Iran auch nicht an Wind, Wasser, Sonne fehlt, die es energetisch und ökologisch anzuwenden gilt.

Warum versucht sich die iranische Regierung nicht in solchen Dingen, die den Menschen nutzen? Warum fehlen im Iran Medizintechnik und Medikamente? Weil Euch Raketen wichtiger sind.

Aber die Raketen sichern Euch den Frieden nicht, sondern provozieren eher die größere Zerstörung an allem, wie im Irak geschehen.

Auch andere Teheraner Drohungen verschlimmern bloß die Entwicklung, denn würde der Iran den wichtigen Seeweg blockieren können, so verärgert das allenfalls arabische Nachbarn, aber träfe nicht die USA, zumal im Fracking-Geschäft.

Einzig retten kann den Iran, dass er seinen ärgsten Feinden Verhandlungen anbietet und alles unterlässt, was so ausschauen könnte, als würde man sich gegen die "Kriegsbereitschaft" anbelangt.


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#21

RE: Iran-Konflikt

in Friedensforschung.de 14.05.2019 23:20
von Markus Rabanus • 4.434 Beiträge

Nur die US-Bürger können die US-Regierung stoppen, aber sie müssen es auch tun.


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#22

RE: Iran-Konflikt

in Friedensforschung.de 15.05.2019 22:45
von Markus Rabanus • 4.434 Beiträge

Ich weise schon lange darauf hin,
dass der Streit zwischen dem Iran und dem Westen in russischem Interesse ist,
- denn dieser Streit sichert Russland einen treuen Waffenkunden
- und hält einen Gaskonkurrenten von der zahlungskräftigen EU weg.

unfertig:
Dass Putin die westlichen Allianzen spalten möchte, kann wenig überraschen, denn Russland hat seit Solidarność-Zeiten viel Macht und Einflussgebiet an den Westen verloren - ohne die Gleichberechtigung zu erlangen, wie sie die UNO-Charta eben auch Russland und China einräumt.
Aber die USA bestehen auf globale Dominanz - und nicht nur in Worten, sondern auch mit dem Militärbudget.


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#23

RE: Iran-Konflikt

in Friedensforschung.de 20.05.2019 11:50
von Markus Rabanus • 4.434 Beiträge

Vieles richtig, aber Fehleinschätzung, dass ein Mitgehen in die damals von Oppositionschefin Merkel befürwortete "Drohkulisse" den von Bush gewollten Irakkrieg hätten verhindern können.

Und Einigkeit im westlichen Bündnis hätte längst keine Einigkeit im Weltsicherheitsrat bedeutet.

Lieber Herr Polenz, Einigkeit macht Stärke, aber ist nicht immer richtig. Und sämtliche Kriegstreiber damals gehören eigentlich von Gerichten zu lebenslänglicher Haftstrafe verurteilt, denn der Krieg war herbei gelogen und völkerrechtswidrig, stürzte eine Region ins Chaos, wie u.a. auch vom bösen Mubarak damals immerhin gewarnt.

Unser Fehler ist: Wir hören nur, wen wir hören wollen.

Nebenbei: Wenn Schröder und Fischer Mitschuld am Irakkrieg trifft, dann daraus, dass sie der Öffentlichkeit ihr Mitwissen um die vom BND als "unseriös" eingeschätzten "Beweise für mobile Chemiewaffenlabore" verschwiegen, die im Weltsicherheitsrat präsentiert wurden.

Und den Iran betreffend: Unsere tolle Bundesregierung hätte schon zu rotgrünen Zeiten Teheran anbieten sollen, dem Iran mit modernen Gaskraftwerken, Windkraft, Solarenergie vom militärisch verdächtigen Atom-Trip weg zu locken, zumal im Erdbebengebiet und als militärische Ziele nicht sonderlich gescheit (aus Teheran-Perspektive).

Stattdessen "betonte" der "grüne" Außenminister Fischer an den Verhandlungen beteiligt "das Recht des Iran auf die friedliche Nutzung der Kernenergie". - Ganz auf Linie der damaligen CDU und westeuropäischen Atomindustrie.

Unsere Iran-Politik ist dämlich. Schon immer. So werden wir keine Gestalter, sondern eben bloß Zuschauer sein. Im Kriegsfall dann doch wieder hinter Washington gegen die bösen Mullahs, allenfalls mit Krokodilstränen.

Indes richtig und im Moment auch wichtiger, was Sie zur Gegenwart fordern: Ein ernsthaftes Verhandlungskonzept gegen die Kriegsgefahr.


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#24

RE: Iran-Konflikt

in Friedensforschung.de 11.06.2019 01:27
von Markus Rabanus • 4.434 Beiträge

@Heiko Maas, wenn ein Spruch gut gemeint sein soll, dann darf darin keine Unterstellung sein, denn die Konsequenz Ihres Spruchs wäre, durch Sanktionen für Elend zu sorgen, damit sich der Iran "keinen Krieg leisten kann".

Auch Ihre weiteren Sprüche sind objektiv kriegshetzerisch, wenn Sie so tun, als drohten uns im Falle des Atomabkommens-Scheiterns iranische Atomwaffen, denn was tatsächlich droht und permanent von Ihrem US-Kollegen Mike Pompeo angedroht wird, das ist ein Krieg gegen den Iran - und eine weitere Flüchtlingskatastrophe daraus.

Wenn Sie dem Frieden dienen möchten, dann stellen Sie zweierlei klar:

1. In Richtung USA, Saudi Arabien und Israel: Hände weg vom Iran.

2. In Richtung Iran: Hände weg von jeglichem Atomprogramm, denn der Iran lässt sich nicht durch Atomwaffenbau vor Krieg bewahren und braucht auch keine Atomkraftwerke, denn denen würde misstraut, weil Erdgas, Erdöl, Wind, Wasser und Sonne genug im Land - und auf dieser Strecke hätte Maas europäische Hilfe auf den Weg zu bringen.

MfG, Markus S. Rabanus, Friedensforschung.de


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#25

RE: Iran-Konflikt

in Friedensforschung.de 12.06.2019 17:18
von Markus Rabanus • 4.434 Beiträge

unfertig

@Linus, der Abbruch diplomatischer Beziehungen ist immer falsch, es sei denn, das Gegenüber wäre ohne Macht und anders bezwingbar.

Vergleiche es dir mal damit, du hättest eine Tochter und sie wäre entführt. Würdest du das Telefonat mit dem Entführer beenden, weil er dir in solchem Fall der widerlichste Mensch auf Erden wäre?
Nein, das würdest du nicht tun - es sei denn, du wärest froh, die Tochter los zu sein.
Du würdest nicht auflegen - und der Hoffnung sein, das Geschehen noch irgendwie positiv beeinflussen zu können.

So und nicht anders verhält sich ein verantwortungsbewusster Mensch.

Und du glaubst, das sei in der Politik anders?

Ist es nicht, denn wer mit Diktaturen nicht nicht verhandelt, der lässt die Menschen im Stich, die unter Diktatur leben.

Ausnahme nur, wenn Bezwingbarkeit möglich. Und das wäre sie tatsächlich, wenn man bspw. im Weltsicherheitsrat kooperierte statt rivalisierte.
Da man dort rivalisiert, kommen viele Schurken um Strafe herum und regieren. Und stürzt man sie militärisch trotz besagter Rivalität, dann stürzt man nicht nur die Diktaturen, sondern oft auch die Menschen in viel größeres Elend als es vorher war.

Aber soweit jetzt bloß allgemein - und gegen die vielen Stimmen auch in der "hohen Politik", die anders daher reden und prahlen: "Wir reden nicht mit Verbrechern." - und sind oft selbst welche, völkerrechtlich besehen.
Diesen Prahlern fehlt es in vielen Fällen an Verstand wie denjenigen, von denen sie gefeiert werden, aber oft fehlt es an Anstand, sich für das Wohl anderer Völker verantwortlich zu verhalten.

In Sachen arabischer und persischer Antisemitismus liegen die Karten jedoch anders als von dir per Link verbreitet, denn "MenaWatch" leugnet zweierlei und zwar gänzlich:
1. Dass der sich seit Jahrzehnten in der islamischen Welt grassierende Antisemitismus weitgehend anderer Art ist als der europäische Antisemitismus, dessen Schienen in Auschwitz Endstation hatten.
2. Dass der Nahostkonflikt seine hauptsächliche Ursache im europäischen Antisemitismus hat und nicht im Islam. Wer das leugnet, leugnet die Folgen der Shoa.
Und genau das macht "MenaWatch" und instrumentalisiert den Antisemitismus für die Zwecke israelischer Völkerrechtsbrüche.


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#26

RE: Iran-Konflikt

in Friedensforschung.de 13.06.2019 06:01
von Markus Rabanus • 4.434 Beiträge

Der Westen wird den Hass gegen sich nicht verkleinern, wenn er weitere Male Krieg beginnt und sich der Welt per Zerstörungskraft definiert.

Dem Westen muss es klar sein, dass seine erwiesenen Irakkriegs-Lügen in weiten Teilen der Welt weniger verziehen sind als in den eigenen Hauptstädten, in denen es hier und da zwar parteipolitisch motivierte "Untersuchungsausschüsse" gab, aber ohne völkerrechtliche Justiz und ohne strafrechtliche Folgen für schlimmsten Friedensbruch.

Die Diplomatie muss die USA in zügiger Abfolge zunächst dezent im Hintergrund eine Garantie gegenüber dem Iran abfordern, dass es zu keinerlei Krieg gegen den Iran kommt, auch nicht von Saudi-Arabien oder Israel.

Auf der anderen Seite wäre dem Iran abzuverlangen, dass er auf seine religiös verführerische und dämliche Kriegsrhetorik verzichtet - und sei sie noch so defensiv, denn der Iran würde sich in Schutt und Asche "verteidigen" und auch die iranischen Mittelstreckenraketen können nicht als angebliche "Vergeltungswaffe" taugen, sondern provozieren eher den Krieg und die "präventive" Verwüstung des eigenen Landes.

Tatsächlich sollten die selbsternannten Vertreter Allahs von Teheran dringend kapieren, dass alles stolze Marschieren ihrer fleißigen Revolutionsgarden rein gar keinen Nutzen hat, wenn über ihnen die Bomben fallen. Dass der ganze und meinethalben "heilige" militärische Mumpitz wie in so vielen Ländern allenfalls dazu taugt, die eigenen Massen zu knechten und in dieser Region vielleicht noch den "IS" in die Schranken zu weisen, aber nichts gegen die USA und deren Verbündete auszurichten vermag.

Im Übrigen war schon zu oft Krieg als "Verteidigung" Propaganda, so dass auch Selbstverteidigungsgeprahle dem Grunde nach einer Verabredung zum Krieg gleichkommt.

Nun könnten die Mullahs erwidern: "Und wir dürfen uns nicht verteidigen? Und man darf uns ungestraft angreifen?"

Nicht ganz, denn dreierlei:
1. Wer angegriffen wird, "darf" sich verteidigen, aber muss sich fragen, ob es funktioniert oder zum Selbstmord wird, denn immer sterben für den Stolz der Freiwilligen viel zu viele, die es nicht möchten.
Und die Unfreiwilligen hätten dann die Verteidiger mit den Angreifern gemeinsam auf dem Gewissen, wenn die Schlacht hätte anders vermieden werden können - sei es durch diplomatisches Geschick, durch veränderte Politik oder durch Kapitulation, die prinzipiell nicht weniger erhobenen Hauptes sein müsste als der wackere Schritt in den Tod.

2. Wer angreift, "darf" es nicht, sondern tut es in der optimistischen Annahme, dass es niemand hindern und strafen kann.
Und da vermute ich, dass zwar auch viele Angreifer umkommen können, aber das wäre denen, die gegen jegliches Völkerrecht über Krieg und Frieden entscheiden, kaum mehr als Krokodilstränen wert, vielleicht noch eine staatliche Trauerfeier und alle Frauen in schickem Schwarz, viele sogar mit Schleier.

3. Wenn der Menschheit jemals mit dem "Nicht-Dürfen" von Krieg ernst würde, dann müssten wir uns um das "Können" des Kriegeführens kümmern, denn so lange sich die Staaten nicht der Justiz und einem Streitkräftemonopol der Vereinten Nationen unterstellen, werden sie ihre Streitigkeiten mit ihren "Selbstverteidigungsstreitkräften" austragen - und immer weniger auf den "Schlachtfeldern" - und immer mehr in den Ruinen der Städte.

Okay, die völkerrechtliche Sichtweise, wie hier etwas sarkastisch dargelegt, wird weder Teheran noch Washington Richtschnur sein.

Wozu dann? Weil sich nie etwas bessern kann, wenn man das Treiben der Falschen bloß bejammert oder angiftet, aber nicht sagt, wie es richtiger wäre.


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#27

RE: Iran-Konflikt

in Friedensforschung.de 14.06.2019 02:40
von Markus Rabanus • 4.434 Beiträge

@Matthias, durchaus im Bereich des Möglichen, zumal auch für "Revolutionsgardisten" nicht gewährleistet ist, extremistischer als ihre Führer zu sein und sich die Himmelfahrt beschleunigen möchten.

Aber wenn, so fehlen bislang schlüssige Theorien zum Prozedere - und erst recht fehlen Beweise.
Trotzdem mal hypothetisch, es wäre erwiesen, dass Revolutionsgardisten ohne Auftrag und Wissen der Regierung die Schiffe angreifen, so wäre es nach meiner Auffassung noch immer kein Grund zum Krieg.

Begründung: Die Politik hätte eigentlich schon aus dem 1.Weltkrieg lernen müssen, dass Terrorakte von Hitzköpfen kein Grund sein dürfen, Krieg zu beginnen.
Denn wäre es Kriegsgrund, dann hätten es ja kleine Hitzköpfe in der Hand, ob Völker einander abschlachten.

LG von msr und www.friedensforschung.de


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#28

RE: Iran-Konflikt

in Friedensforschung.de 14.06.2019 13:16
von Markus Rabanus • 4.434 Beiträge

irgendwann - vielleicht in 10 oder 30 Jahren - werden wir dann Dank ZDF-History informiert. was heute passiert ;-)
Es ist schon ärgerlich, welche Wellen man uns schlägt, ohne Beweise, aber wenn mehr Menschen kapieren würden, dass auch solche Anschläge keinen Krieg rechtfertigen können, dann wäre mehr Resistenz gegen die Kriegstreiberei.


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#29

RE: Iran-Konflikt

in Friedensforschung.de 14.06.2019 14:58
von Markus Rabanus • 4.434 Beiträge

Dobler als Kämpfer für Homosexuellenrechte wäre ja echt mal ein Pluspunkt, aber wahrscheinlicher ist, dass er dem Iran die Hinrichtung durch Krieg wünscht.


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#30

RE: Iran-Konflikt

in Friedensforschung.de 14.06.2019 16:15
von Markus Rabanus • 4.434 Beiträge

Ruprecht Polenz, das habe ich durchaus kapiert, aber mir erscheint es "logischer", dass genau auch in Ihrem Beispiel die Bereitschaft zu Strukturreformen die Einsicht für Wertereformen voraussetzt.
Der Pragmatiker wird indes versucht sein, dass man sich mit Reformen politisch leichter tue, wenn die Verheißung lautet, es bedürfe weniger Umdenkens.
Mag sein. Aber es müsste auch in der Union mehr Leute geben, die tieferen Umdenken nicht scheuen, zumal sich solche Bereitschaft längst abzeichnet, wenngleich um Bequemlichkeit fürchtend.
Also wer und wann wird es tun?
"Werteorientiert" und "problemlösungsorientiert" - "und das geht nicht mit antiquierten Prinzipien".


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