Johanna T.: "Die Rechtsradikalität ist wie eine Krankheit - was nützt es, die Krankheit eliminieren zu wollen, wenn man die Ursachen der Krankheit nicht eliminiert?"
@Johanna T.,dein Argument wird von vielen vorgebracht, ist aber so absurd wie die Abschaffung des Strafgesetzbuchs wäre, "weil es nicht die Ursachen eliminiert".
Johanna T.: "Was werden die AfD-Wähler dann tun, wenn deren Partei verboten wird? Ich finde es logisch, dass eine Partei verboten wird, die unsere Demokratie abschaffen will, aber was tun wir mit den AfD-Wählern?"
@Johanna T., Johanna Tischler, gute Fragen, doch vorab >> Die AfD-Wähler werden dann Ex-AfD-Wähler sein.
Das ließe sich durch kein "Tun" nachträglich ändern, denn wir können ja nicht zaubern.
Zur 1. Frage ("was werden die AfD-Wähler tun?"
Viele werden ihre Wahlentscheidungen leugnen, während sich viele andere lauthals empören, was sie mit AfD von Jahr zu Jahr ohnehin reichlich inflationierten.
Zur 2. Frage, "Was (werden) wir mit den AfD-Wählern tun?"
Für den Rechtsstaat gibt es immer viel zu tun,
z.B. Anwendung des Volksverhetzungsparagraphen auf fremdenfeindliche und rassistische Propaganda,
z.B. Anwendung des Strafgesetze gegen Leute, die für verbotene Organisationen Ersatzorganisationen gründen oder sich in ihnen betätigen.
Und anderes, wie ich es vorschlage, denn ich mag die Justiz nicht überlasten >> Mehr #Ordnungsrecht, also Bußgeld in weniger schwerwiegenden Fällen und/oder bei Ersttätern.